*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt Zahnmedizinische Prophylaxeassistenz (ZMP)

Datenbasis: 123 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 1.649 € 2.148 € 2.978 €
Baden-Württemberg 1.650 € 2.415 € 3.234 € Jobs Zahnmedizinische Prophylaxeassistenz (ZMP)
Bayern 1.674 € 2.229 € 2.960 € Jobs Zahnmedizinische Prophylaxeassistenz (ZMP)
Berlin 1.595 € 1.991 € 3.594 € Jobs Zahnmedizinische Prophylaxeassistenz (ZMP)
Brandenburg 1.256 € 1.636 € 2.268 € Jobs Zahnmedizinische Prophylaxeassistenz (ZMP)
Bremen 1.585 € 2.064 € 2.862 € Jobs Zahnmedizinische Prophylaxeassistenz (ZMP)
Hamburg 2.365 € 2.457 € 2.533 € Jobs Zahnmedizinische Prophylaxeassistenz (ZMP)
Hessen 1.908 € 2.486 € 3.447 € Jobs Zahnmedizinische Prophylaxeassistenz (ZMP)
Mecklenburg-Vorpommern 1.212 € 1.579 € 2.189 € Jobs Zahnmedizinische Prophylaxeassistenz (ZMP)
Niedersachsen 1.519 € 1.993 € 3.061 € Jobs Zahnmedizinische Prophylaxeassistenz (ZMP)
Nordrhein-Westfalen 1.627 € 2.373 € 3.398 € Jobs Zahnmedizinische Prophylaxeassistenz (ZMP)
Rheinland-Pfalz 1.782 € 2.127 € 2.336 € Jobs Zahnmedizinische Prophylaxeassistenz (ZMP)
Saarland 1.553 € 2.023 € 2.805 € Jobs Zahnmedizinische Prophylaxeassistenz (ZMP)
Sachsen 1.268 € 1.652 € 2.290 € Jobs Zahnmedizinische Prophylaxeassistenz (ZMP)
Sachsen-Anhalt 1.225 € 1.596 € 2.213 € Jobs Zahnmedizinische Prophylaxeassistenz (ZMP)
Schleswig-Holstein 1.448 € 1.886 € 2.615 € Jobs Zahnmedizinische Prophylaxeassistenz (ZMP)
Thüringen 1.289 € 1.679 € 2.328 € Jobs Zahnmedizinische Prophylaxeassistenz (ZMP)

Zahnmedizinische Prophylaxeassistenz (ZMP):

1. Gehalt

Als Zahnmedizinischer - Prophylaxeassistent liegt das deutschlandweite Gehalt bei 2.148 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 123 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 1.649 € beginnen, Zahnmedizinische - Prophylaxeassistentinnen in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 2.978 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 1.886 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 2.415 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Zahnmedizinischer - Prophylaxeassistent in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 1.873 Euro brutto
  • 30 Jahre = 2.211 Euro brutto
  • 35 Jahre = 2.237 Euro brutto
  • 40 Jahre = 2.255 Euro brutto
  • 45 Jahre = 2.327 Euro brutto
  • 50 Jahre = 2.404 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 2.148 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = - Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = - Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Da es sich bei der Tätigkeit des zahnmedizinischen Prophylaxe-Assistenten um einen Weiterbildungs-Beruf handelt, benötigen interessierte Personen zunächst eine herkömmliche mehrjährige Ausbildung. Zur Liste der passenden Berufsausbildungen gehören:

  • der Zahnarzt-Helfer,
  • der zahnmedizinische Fachangestellte,
  • die stomatologische Schwester.

Neben der angesprochenen Ausbildung setzt die Zulassung zur Teilnahme an der Weiterbildung zum zahnmedizinischen Prophylaxe-Assistenten mindestens zwei Jahre Berufspraxis voraus. Darüber hinaus verlangen die entsprechenden Einrichtungen von ihren Bewerbern fundierte Kenntnisse gemäß der für sie geltenden Röntgen-Verordnung. Eine weitere Bedingung stellt die Teilnahme am "Maßnahmen im Notfall"-Kurs dar. Letzterer behandelt die Herz-Lungen-Massage im Rahmen der Wiederbelebung über einen Zeitraum von mindestens 16 Unterrichts-Stunden.

Die Weiterbildung zum zahnmedizinischen Prophylaxe-Assistenten findet wahlweise berufsbegleitend oder in Vollzeit statt. Von der Entscheidung des Teilnehmers hängt die Länge der Fortbildungsdauer ab. In Teilzeit beläuft sich die Dauer der Weiterbildung auf sieben Monate. Im Vollzeit-Modell erstrecken sich die insgesamt 450 Unterrichts-Stunden über ein Vierteljahr. Es handelt sich um eine praxisorientierte Fortbildung. Deswegen legen die Lehrpersonen Wert darauf, die theoretischen Inhalte durch ihre praktische Anwendung zu ergänzen.

Der Lehrplan umfasst fundiertes Wissen über die Durchführung von Prophylaxe-Maßnahmen in allen relevanten Bereichen. Am Anfang steht für die Teilnehmer zunächst ein Aufnahme-Test an. Die Weiterbildung endet mit einer Abschluss-Prüfung, die aus einem theoretischen und einem praktischen Teil besteht. Anschließend erhalten die erfolgreichen Prüflinge einen bundesweit anerkannten Abschluss. Er berechtigt sie, in allen vom Zahnheilkunde-Gesetz angeführten Bereichen Behandlungen von Patienten unter der Aufsicht eines Zahnarztes vorzunehmen. Allerdings liegt die Verantwortung weiterhin beim zuständigen Zahnarzt.

Ausgebildeten zahnmedizinischen Prophylaxe-Assistenten mit Aufstiegs-Ambitionen bietet sich eine weitere Fortbildung an. Hierfür eignet sich beispielsweise die Prüfung zum Dental-Hygieniker. Der Fokus der Weiterbildung liegt auf der Parodontologie. Dental-Hygieniker informieren Patienten über ihre Mund- und Zahn-Gesundheit. Bei Bedarf begleiten sie die Therapie von Erkrankungen des Zahnfleisches oder des Zahnbettes. Interessierte Personen benötigen mindestens ein Jahr Berufserfahrung als zahnmedizinische Prophylaxe-Assistenten, ehe sie für den Dentalhygieniker-Kurs als teilnahmeberechtigt gelten. Die Fortbildung dauert in Vollzeit ein halbes Jahr, in Teilzeit dreizehn Monate.

3. Studium

Alternativ zur Aufstiegs-Fortbildung des Dental-Hygienikers eignet sich für ambitionierte zahnmedizinische Prophylaxe-Assistenten eine Universitäts-Ausbildung. Sofern eine Hochschul-Zugangsberechtigung vorliegt, liegt ein Studium der Zahnmedizin nahe. Der offiziell "Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde" genannte Studiengang unterteilt sich in einen vorklinischen und einen klinischen Abschnitt.

Im vorklinischen Studium halten die Dozenten Vorlesungen zu medizinischen und relevanten Grundlagen. Hierbei unterscheiden sich die Inhalte vom herkömmlichen Medizin-Studium nicht. Folgende Fächer stehen auf dem Lehrplan:

  • Physik,
  • Chemie,
  • Biologie,
  • Biochemie,
  • Anatomie.

Zusätzlich zu den Vorlesungen stehen entsprechende Praktika aus den genannten Bereichen an. Abhängig von der gewählten Universität finden darüber hinaus Seminare statt. Personen ohne Latinum im Rahmen des Abiturs nehmen ferner an einem Kurs der medizinischen Terminologie teil. Ergänzend stehen drei zahntechnische Kurse an, deren Inhalte und Anforderungen die Hochschule vorgibt. Der vorklinische Abschnitt endet nach dem fünften Semester mit einer zahnärztlichen Vorprüfung (sogenanntes Physikum). Sie besteht aus vier mündlichen und einer praktischen Prüfung. Das klinische Studium schließt nach dem zehnten Semester mit dem Staatsexamen, das sich aus mündlichen, schriftlichen und praktischen Prüfungen zusammensetzt.

Als Alternative zum vorgestellten Studium der Zahnmedizin existieren weitere Studiengänge, die zum Beruf des zahnmedizinischen Prophylaxe-Assistenten passen. Dazu zählt beispielsweise der vergleichsweise neue Studiengang der Dental-Hygiene.

4. Tätigkeit

Der zahnmedizinische Prophylaxeassistent oder die zahnmedizinische Prophylaxeassistentin sind vorwiegend in Zahnarztpraxen oder in zahnmedizinischen Fachkliniken beschäftigt. Zu ihren Aufgaben gehört die Beratung von Patienten oder die Entfernung von Zahnstein und Zahnbelag. Das durchschnittliche Gehalt liegt, bei den zahnmedizinschen Prophylaxeassistenten bzw. den zahnmedizinischen Prophylaxeassistentinnen , bei einem Einkommen von etwa 22.000 EUR im Jahr, bei einer wöchentlichen Arbeitszeit von etwa 38 Stunden. Dabei ist der Verdienst u. a. abhängig von der Qualifikation, der Berufserfahrung und dem Verantwortungsbereich. Um in diesem Gebiet zu arbeiten ist eine abgeschlossene schulische Fortbildung erforderlich.