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NFL Super Bowl 2020 – Gehälter im American Football

Beim American Football stehen sich die Offense und die Defense zweier Mannschaften gegenüber.

Der Super Bowl zwischen den Kansas City Chiefs und den San Francisco 49ers, das Highlight des US-amerikanischen Sportjahres, steht kurz bevor und zieht inzwischen auch hierzulande viele Menschen in seinen Bann. Grund genug, um uns mit einigen finanziellen Aspekten im American Football auseinanderzusetzen. Genauer: Was kann man als Football-Spieler eigentlich verdienen? Macht nur die NFL ihre Spieler reich oder gibt es auch für in Deutschland spielende Spitzen-Footballer ein gutes Gehalt? Was hat es mit der sogenannten Salary Cap auf sich? Und welches Gehalt bekommen die Cheerleader? Diese und weitere Fragen beantworten wir in diesem Artikel.

Gehälter im American Football – welche Rolle spielt die Salary Cap?

Wenn es um American Football geht und das ganz große Geld, das damit verdient werden kann, führt kein Weg an der NFL, der US-amerikanischen National Football League, vorbei. Hier werden Jahr für Jahr Milliarden für Gehälter ausgegeben. 2019 waren es in Summe aller 32 Teams mehr als sechs Milliarden US-Dollar – allein für die Spieler.

Dafür, dass es nicht noch mehr ist, sorgt die sogenannte Salary Cap. Diese Gehaltsobergrenze gibt es zwar auch in anderen Ligen, ist hierzulande aber vor allem durch die vier großen US-Sports-Ligen NBA (Basketball), NHL (Eishockey), MLB (Baseball) und NFL (American Football) bekannt. Die im Detail in jeder Liga unterschiedlichen Systeme und Regularien der Salary Cap haben unter anderem das Ziel, die Ausgewogenheit der Ligen zu fördern. Die Gehaltsobergrenze soll dafür sorgen, dass nicht ausschließlich die finanzkräftigsten Teams durch extrem hohe Gehaltszahlungen die stärksten Spieler im eigenen Kader versammeln. Denn dies könnte dazu führen, dass Jahr für Jahr wenige finanzstarke Vereine den Titel unter sich ausmachen und sich sportlich gesehen Langeweile einstellt – so, wie es nach Ansicht vieler enttäuschter Sportfans zum Beispiel im europäischen Fußball der Fall ist.

Für die aktuell noch laufende Saison 2019 betrug die Salary Cap der NFL übrigens 188,2 Millionen US-Dollar pro Team. Dank einer Untergrenze sind die sogenannten Franchises auch dazu verpflichtet, mindestens 89 Prozent dieser Summe in Spielergehälter zu investieren. Das durchschnittliche Gehalt eines NFL-Spielers liegt bei einem 53-Mann-Kader, den jedes der 32 Teams hat, somit bei rund 3,5 Millionen US-Dollar pro Saison.

Dabei legt die NFL auch Mindestgehälter fest, die von der Erfahrung des jeweiligen Spielers abhängen. So muss ein Rookie, also ein Liga-Neuling in seinem ersten NFL-Jahr, aktuell mindestens 495.000 US-Dollar Gehalt bekommen, ein Spieler mit mehr als zehn Jahren NFL-Erfahrung hingegen mindestens 1,03 Millionen US-Dollar. All diese Zahlen beziehen sich auf die ganze Saison, wobei die Spieler nur für die Regular Season von September bis Ende Dezember sowie die Saisonvorbereitung vom Verein bezahlt werden.

Während der Play-offs von Anfang Januar bis Anfang Februar bekommen alle Spieler aller teilnehmenden Teams das gleiche Gehalt. Diese Aufwandsentschädigung wird von der Liga, also der NFL, ausgezahlt und richtet sich in ihrer Höhe danach, wie weit der jeweilige Spieler mit seinem Team kommt. Folgende Zahlungen erhält jeder Spieler des 53-Mann-Kaders in den unterschiedlichen Play-off-Runden:

  • Wild Card Round (1. Runde der Play-offs): 31.000 $ für die Teams, die in der Regular Season ihre Division gewonnen haben bzw. 28.000 $ für die anderen Teams
  • Divisional Round (Viertelfinale der Play-offs): 31.000 $
  • Conference Championship (Halbfinale): 56.000 $
  • Super Bowl (Finale): 124.000 $ für die Gewinner bzw. 62.000 $ für das unterlegene Team

Wer also mit seinem Team in der regulären Saison seine Division gewonnen hat und insgesamt vier Play-off-Spiele bestreitet sowie am Ende den Super Bowl gewinnt, bekommt in Summe von der NFL zusätzlich zu seinem eigentlichen Jahresgehalt 242.000 US-Dollar ausgezahlt. Für Rookies, die den NFL-Mindestlohn erhalten, ein schönes Zubrot, für die Topverdiener eher ‚Peanuts‘.

Wer sind die Top-Verdiener im American Football?

Die Spitzenverdiener des American Football spielen – gemäß der Bedeutung der Liga für den Sport – allesamt in der nordamerikanischen NFL. Anders als in vielen anderen Sportarten sehen die Listen der Top-Verdiener jedes Jahr anders aus. Während beispielsweise im Fußball Jahr für Jahr Spieler wie Lionel Messi, Cristiano Ronaldo oder Neymar an der Spitze der Gehaltsranglisten auftauchen und nur ab und zu mal ein Name hinzukommt oder verschwindet, kann es in der NFL durchaus vorkommen, dass sich die Top-10 des Vorjahres und die des Folgejahres vollständig voneinander unterschieden. Der Grund: NFL-Verträge sind äußerst komplex. Die Regularien geben NFL-Managern nämlich zahlreiche Möglichkeiten, durch unterschiedliche Tricks die Salary Cap möglichst auszureizen.

So ist es beispielsweise üblich, dass der sogenannte Signing Bonus, eine Art Handgeld für die Vertragsunterschrift, zwar durchaus im ersten Jahr ausgezahlt wird, offiziell für die Salary Cap aber auf die folgenden Vertragsjahre aufgeteilt werden darf. Zudem bekommen viele Neueinkäufe zu Beginn ein eher niedriges Basisgehalt, in den Folgejahren dafür ein umso höheres. Die Vereinsoffiziellen spekulieren darauf, dass die Salary Cap Jahr für Jahr angehoben wird und die späten, hohen Zahlungen somit weniger ins Gewicht fallen. Außerdem hat ein Vertrag nicht die gleiche Verbindlichkeit wie in den meisten anderen Sportarten. Der Verein kann diesen jederzeit auflösen, wenn zum Beispiel ein Spieler in Ungnade fällt, dauerhaft schwach spielt oder einfach zu teuer wird. Daher ist es besonders wichtig, welche Garantie-Zahlungen Bestandteil des Vertrags sind. Denn diese werden dem Spieler in jedem Fall ausgezahlt – auch wenn der Vertrag vorzeitig aufgelöst wird.

In der laufenden Saison haben die folgenden Spieler die höchsten Auszahlungen erhalten:

Top-10-Verdiener der NFL-Saison 2019/2020

  1. Ben Roethlisberger (Quarterback / Pittsburgh Steelers): 45 Mio. $
  2. Matt Ryan (Quarterback / Atlanta Falcons): 44,75 Mio. $
  3. Russell Wilson (Quarterback / Seattle Seahawks): 35 Mio. $
  4. DeMarcus Lawrence (Defensive End / Dallas Cowboys): 31,1 Mio. $
  5. Nick Foles (Quarterback / Jacksonville Jaguars): 30,5 Mio. $
  6. Aaron Rodgers (Quarterback / Green Bay Packers): 29,58 Mio. $
  7. Trey Flowers (Defensive End / Detroit Lions): 28,88 Mio. $
  8. Kirk Cousins (Quarterback / Minnesota Vikings): 28 Mio. $
  9. Brandin Cooks (Wide Receiver / Los Angeles Rams): 27,46 Mio. $
  10. Julio Jones (Wide Receiver / Atlanta Falcons): 26,5 Mio. $

Die Shooting-Stars der aktuellen Saison, Lamar Jackson (Quarterback der Baltimore Ravens) und Patrick Mahomes (Quarterback der Kansas City Chiefs) müssen sich in dieser Spielzeit mit einem Gehalt von ‚nur‘ 910.529 bzw. 1,958 Millionen US-Dollar zufriedengeben.

Doch nicht nur als Spieler lässt sich in der NFL gutes Geld verdienen. Auch die als Head Coaches bezeichneten Cheftrainer kassieren ordentlich ab – allerdings weit weniger als viele ihre Spieler.

Top-5-Gehälter der Head-Coaches 2019

  1. Bill Belichik (New England Patriots): 12 Mio. $
  2. Pete Carroll (Seattle Seahawks): 11 Mio. $
  3. Jon Gruden (Oakland Raiders): 10 Mio. $
  4. Sean Payton (New Orleans Saints): 9,75 Mio. $
  5. John Harbaugh (Baltimore Ravens): 9 Mio. $

Auf der anderen Seite kann ein guter Head Coach auch wesentlich länger auf höchstem Niveau arbeiten und Geld verdienen als die meisten Spieler. Denn im Schnitt dauert eine Spieler-Karriere in der NFL lediglich dreieinhalb Jahre – nur die Besten halten sich deutlich länger.

Brady, Brees & Manning – was verdienen die großen Namen?

Zwar tauchen die großen bekannten Quarterbacks, deren Namen auch hierzulande einem breiteren Publikum bekannt sein könnten, bei den obigen Topverdienern 2019 nicht auf, aber auch sie haben ansehnlich verdient. In der Saison 2019/2020 durften sich Tom Brady und Drew Brees über jeweils 23 Millionen und Eli Manning über 17 Millionen US-Dollar Gehalt freuen. Werbeeinnahmen, die diese Superstars zusätzlich einnehmen, sind da noch nicht einmal eingerechnet. So soll Brees zuletzt 16 Millionen US-Dollar pro Jahr aus Sponsoringverträgen eingenommen haben, Brady 12 Millionen US-Dollar und Manning 8 Millionen.

Da diese Superstars über Jahre hinweg erfolgreich Bestandteil der NFL sind, stehen sie auch an der Spitze der sogenannten Career Earnings, also der Liste, die zeigt, wieviel Gehalt die Spieler in der gesamten NFL-Karriere von ihren Vereinen kassiert haben.

Top-10 NFL-Gesamtgehälter noch aktiver Spieler

  1. Eli Manning (Quarterback / New York Giants): 252,28 Mio. $
  2. Drew Brees (Quarterback / New Orleans Saints): 244,71 Mio. $
  3. Tom Brady (Quarterback / New England Patriots): 235,17 Mio. $
  4. Aaron Rodgers (Quarterback / Green Bay Packers): 233,63 Mio. $
  5. Ben Roethlisberger (Quarterback / Pittsburgh Steelers): 232,29 Mio. $
  6. Matt Ryan (Quarterback / Atlanta Falcons): 223,46 Mio. $
  7. Philip Rivers (Quarterback / Los Angeles Chargers): 218,92 $
  8. Matthew Stafford (Quarterback / Detroit Lions): 203,78 $
  9. Larry Fitzgerald (Wide Receiver / Arizona Cardinals): 175,05 $
  10. Joe Flacco (Quarterback / Denver Broncos): 166,3 Mio. $

Was auffällt: Auch in dieser Liste dominieren die Quarterbacks, die Spielgestalter und Passgeber der Offensive. Auch der einzige Nicht-Quarterback in den Top-10, Wide Receiver Larry Fitzgerald, ist Teil der sogenannten Offense. Bestverdienender aktiver Defensivspieler ist Ndamukong Suh, Defensive End bei den Tampa Bay Buccaneers. Er steht mit einem Karriere-Einkommen von bisher 147,97 Millionen US-Dollar auf Platz 12 der Rangliste.

Berücksichtigt man auch die nicht mehr aktiven Spieler, ist Peyton Manning der einzige NFL-Profi, der in die oben gezeigten Top-10 der aktiven Bestverdiener eindringen kann. Mit 248,73 Millionen US-Dollar Karriere-Einkommen steht er auf Platz 2, knapp hinter seinem Bruder Eli Manning. Peyton spielte als Quarterback 14 Jahre bei den Indianapolis Colts und anschließend vier Jahre bei den Denver Broncos, bei welchen er 2015/2016 mit dem Gewinn seines zweiten Super Bowls seine Karriere beendete. Hier wird deutlich: Durch den immer weiter steigenden Umsatz der NFL (aktuell 13 Milliarden Dollar pro Jahr, umsatzstärkste Liga der Welt) steigen auch die Gehälter immer weiter. So gilt bereits jetzt als wahrscheinlich, dass Patrick Mahomes mit Abschluss seines nächsten Vertrags zum bestverdienenden Spieler aller Zeiten werden wird.

Der mit sechs Super-Bowl-Gewinnen erfolgreichste NFL-Spieler aller Zeiten, Tom Brady, verzichtet wohl seit Jahren auf noch höhere Gehälter, um finanziellen Spielraum zu schaffen, das Team insgesamt zu stärken. Diese Rechnung ist ganz offenbar aufgegangen. Zumal es finanziell ja trotzdem gut läuft. Immerhin hat er, wie er einst scherzhaft erwähnte, auch eine gutverdienende Ehefrau – Supermodel Gisele Bündchen.

Ganz so rund läuft es in der durch nordamerikanische Spieler geprägten NFL für deutsche Footballer nicht. Aktuell einziger aktiver Deutscher in der NFL ist Mark Nzeocha, Outside Linebacker bei den San Francisco 49ers. Er konnte in der Saison 2019/20 ein Gehalt von 1,65 Millionen US-Dollar einstreichen. Equanimeous St. Brown, hoffnungsvoller deutschstämmiger Wide Receiver bei den Green Bay Packers, verletzte sich vor der Saison, sodass er auf der Verletztenliste seines Teams landete und nicht in den aktuellen Gehaltsstatistiken auftaucht.

Die hierzulande weitaus bekannteren deutschen Spieler Sebastian Vollmer, Björn Werner und Markus Kuhn haben in den Jahren 2015 und 2016 ihre NFL-Karieren beendet. In den Jahren zuvor konnten sie durchaus beachtliche Einnahmen verzeichnen – besonders Vollmer, der gemeinsam mit Brady und den Patriots immerhin zwei Super Bowls gewinnen konnte.

Karriere-Einkommen bekannter deutscher NFL-Spieler:

  • Sebastian Vollmer (Offensive Tackle) / New England Patriots): 20,18 Mio. $
  • Björn Werner (Outside Linebacker / Indianapolis Colts): 6,5 Mio. $
  • Markus Kuhn (Defensive Tackle / New York Giants): 2,22 Mio. $

Wie ist das Footballer-Gehalt in Deutschland?

Für American-Football-Spieler in der heimischen German Football League (GFL) sieht die finanzielle Situation weitaus weniger rosig aus. Der absolute Großteil der Spieler zahlt eher drauf, als dass er mit seinem Sport Geld verdienen könnte. Denn selbst die ‚Profis‘ aus der ersten Bundesliga müssen in der Regel Vereinsbeiträge zahlen und Reisekosten etc. selbst tragen. Einige wenige Leistungsträger bekommen die Kosten erlassen und, wenn es besonders gut läuft, vom Verein Benzingeld oder gar ein kleines, gebrauchtes Auto, um zu den Spielen und Trainings fahren zu können.

Nach Insider-Schätzungen bekommen weniger als zehn Prozent der deutschen Spieler in der GFL ein Gehalt. Diese Gehälter sind dann wiederum meilenweit von denen entfernt, die NFL-Footballer oder andere Profisportler erhalten. In der Regel bewegen sich diese Aufwandsentschädigungen monatlich im dreistelligen Bereich – also nichts, von dem man seinen Lebensunterhalt bestreiten könnte. Und wenn Sponsoren doch einmal etwas mehr Geld zur Verfügung stellen, wird dies meist in amerikanische Pros investiert, bei denen es nicht (dauerhaft) für die NFL gereicht hat.

Waterboys, Maskottchen & Cheerleader: Was andere in der NFL verdienen

Im Vergleich zu den in Deutschland spielenden Footballern kommen finanziell sogar viele Nebenakteure der NFL besser weg. So soll ein Wasserträger in der NFL, in den USA auch als Waterboy bezeichnet, im Schnitt rund 53.000 US-Dollar pro Jahr verdienen. Allerdings muss dazu gesagt werden, dass ein Waterboy nicht nur dafür zuständig ist, den Spielern hin und wieder ein Getränk anzureichen oder etwas Wasser ins Gesicht zu spritzen. Er tut weit mehr: Er trainiert mit verletzten Spielern, unterstützt angeschlagene Athleten beim Tapen und Dehnen, behandelt während des Spiels kleinere Verletzungen und betreut die Spieler anschließend bei der Regeneration. Häufig besetzen diese Position sogar studierte Sportmediziner. Selbst ein Maskottchen soll in der NFL je nach Verein zwischen 20.000 und 65.000 US-Dollar pro Jahr verdienen. Und die müssen dafür weder ihre Knochen, noch ihr Gesicht hinhalten, dafür oft aber gehörig unter ihren dicken Kostümen schwitzen.

Am wenigsten profitieren von all den Milliarden, die in der NFL umgesetzt werden, die Cheerleader. Trotz eines zeitlichen Aufwands, der nahezu einem regulären Job entspricht, bekommen sie häufig weniger als den Mindestlohn von 7,25 US-Dollar pro Stunde gezahlt, manchmal sogar überhaupt nichts. Ausrüstung, Make-up und andere für ihre Tätigkeit unverzichtbare Dinge müssen dabei sogar manchmal aus eigener Tasche bezahlt und in Ordnung gehalten werden. Dass gleichzeitig mit ihren Abbildungen versehene Kalender der NFL Millionen bringen, zahlt sich an keiner Stelle für sie aus.

Hinzu kommt ein äußerst striktes Regelwerk, das ihnen vorschreibt, wie sie sich (auch privat) zu verhalten haben. Umstände, die dazu geführt haben, dass immer wieder einzelne Cheerleader ihren Verein oder die NFL verklagt haben, bisher ohne durchschlagenden Erfolg. Davon, dass Cheerleader, die sich in der NFL auf Leistungssport-Niveau bewegen, tatsächlich ein angemessenes Gehalt bekommen, ist die Liga weit entfernt – sehr fragwürdig, wenn man betrachtet, welche Gewinne dort Jahr für Jahr eingefahren werden und was andere Akteure erhalten.

 

Quellen:

American-Football.com

Bento

Forbes

Kicker.de

Ran.de

Sport1.de

Spotrac

Spox

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