Karrierelexikon

Gehaltsobergrenze - Höchstlohn in bestimmten Branchen

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Viele ehrgeizige Berufsanfänger fragen sich, wo für sie die Gehaltsobergrenze liegen mag, die sie in ihrem Berufsleben maximal erreichen können. Die richtige Antwort darauf lautet, dass es davon abhängt, welche Qualifikation ein Angestellter besitzt, in welcher Branche man arbeitet und wie viel Ehrgeiz man zeigt.

Berufsausbildung und Gehaltsobergrenze

In der Regel ist die Gehaltsobergrenze umso höher anzusetzen, je qualifizierter ein Arbeitnehmer ist. So sichert eine solide Berufsausbildung zwar ein auskömmliches Gehalt, in der Regel ist ohne Studium aber kein echter Spitzenverdienst möglich. Um diesen zu erreichen, sollte man sich darum bemühen, ein Studium an einer Universität oder zumindest an einer Fachhochschule mit bestmöglichen Noten zu absolvieren.

Spitzengehälter in Abhängigkeit vom Arbeitgeber

Genauso wichtig ist die richtige Wahl des Arbeitgebers, wenn man zu den Top-Verdienern gehören möchte. Im Öffentlichen Dienst sind die maximal erzielbaren Einkommen von Anfang an begrenzt. Wer zum Beispiel als Gymnasiallehrer arbeitet, kann es höchstens zum Direktor einer Schule bringen und wird dann ordentlich, aber nicht extrem viel verdienen. Diese Begrenzungen gelten auch in Unternehmen, die durch Tarifverträge gebunden sind. Hier kommt es darauf an, nach Möglichkeit in den außertariflichen Gehaltsbereich eingebunden zu werden. Hier sind wesentlich größere Gehaltssteigerungen möglich und auch die Gehaltsobergrenzen liegen deutlich höher als im tariflichen Bereich.

Gehaltsobergrenzen im Zusammenhang mit dem Lebensalter

Darüber hinaus existieren auch Gehaltsobergrenzen, die durch das Lebensalter bestimmt werden. Große Karrieresprünge sind spätestens ab einem Alter von 50 Jahren eher unwahrscheinlich. Meistens geht es nach mehreren Jahrzehnten Berufstätigkeit eher darum, das Erreichte zu sichern. Gehaltserhöhungen werden in der Regel dann als ausreichend empfunden, wenn sie hoch genug sind, um die Inflation auszugleichen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass im fortgeschrittenen Lebensalter zunehmend auch andere Ziele, wie zum Beispiel die Arbeitszufriedenheit, ein angenehme Arbeitsatmosphäre oder auch ausreichende Freizeit, an Bedeutung gewinnen.

Verschieben der Gehaltsobergrenzen durch Fortbildungen

Der sicherste Weg, dauerhaft mehr Gehalt zu erzielen, besteht darin, sich aktiv fortzubilden und so seine Qualifikation zu erhöhen. Auf diese Weise sind auch andere Gehaltsobergrenzen erreichbar. Als Mediziner kann man zum Beispiel eine Weiterbildung zum Facharzt absolvieren, um so die Verdienstchancen deutlich zu erhöhen. Allerdings sollte man mit diesen Weiterbildungsmaßnahmen nicht zu lange warten, denn erfahrungsgemäß zeigen sie die größten Effekte in jungen Jahren. Oftmals ist es auch ratsam, nach erfolgreicher Weiterbildung den Arbeitgeber zu wechseln, um dort besser eingestuft zu werden und größere Karriereaussichten zu haben. Bevor man eine Fortbildung anfängt, sollte man sich genau erkundigen, ob diese tatsächlich geeignet ist, neue Gehaltsobergrenzen zu erreichen.