Karrierelexikon

Gehaltsfortzahlung - Lohnfortzahlung Zeitraum

Inhaltsverzeichnis

Zum Glück existiert das Recht auf Gehaltsfortzahlung im Krankheitsfall. Bevor diese Regelung eingeführt wurde, stürzte eine längere Erkrankungen des Hauptverdieners Familien in den finanziellen Ruin, weil sie kein Haushaltseinkommen mehr erhielten. Dies ist heute nicht mehr möglich. Jeder Beschäftigte, der in einem festen Anstellungsverhältnis steht, hat Anspruch auf Gehaltsfortzahlung, wenn er krank wird.

Zeitraum der Gehaltsfortzahlung

Natürlich kann die Gehaltsfortzahlung durch den Arbeitgeber nicht für einen unbegrenzten Zeitraum erfolgen – sonst wären Pleiten wegen zahlreicher Angestellter, die dauerkrank sind, vorprogrammiert. Gesetzlich ist deswegen die Zeitspanne, für die eine Fortzahlung des Gehalts durch den Arbeitgeber erfolgt auf sechs Wochen begrenzt. Wer darüber hinaus krank ist, erhält Lohnersatzzahlungen von seiner Krankenkasse, die als Krankengeld bezeichnet werden. Voraussetzung für die Lohnfortzahlung vom Arbeitgeber ist allerdings, dass der Beschäftigte zuvor mindestens vier Wochen ununterbrochen in einem Arbeitsverhältnis bei diesem Arbeitgeber stand. Dabei muss es sich um ein festes Anstellungsverhältnis und nicht etwa um eine Beschäftigung als freier Mitarbeiter handeln.

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