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So viel verdient man in der Gehaltsgruppe A11

Inhaltsverzeichnis

Grundsätzlich wird mit der Gehaltsgruppe A die Besoldung der Beamten geregelt. Die deutsche Besoldungsordnung enthält die Stufen A2 bis A16. Dabei ist A2 die niedrigste Besoldungsstufe und A16 die höchste. Wie hoch die Bezüge in den einzelnen Besoldungsstufen ausfallen, richtet sich entweder nach der Bundesbesoldungsordnung oder der Besoldungsordnung, wie sie in den einzelnen Bundesländern gilt.

Die Regelungen der Besoldungsordnung

Die Besoldungsordnungen enthalten nicht nur konkrete Tabellen, in denen geregelt wird, wie viel Beamten in welcher Eingruppierung verdienen. Sie regeln darüber hinaus auch, wie Beamte zu Beginn einzustufen sind, wann man in die nächst höhere Besoldungsstufe aufsteigt und unter welchen Voraussetzungen bestimmte Zulagen zu gewähren sind. Darüber hinaus finden sich hier Vorschriften über die einzelnen Amtsbezeichnungen.

Die Eingruppierung in A11

Die Gehaltsstufe A11 ist eine Besoldungsstufe innerhalb des gehobenen Dienstes. Dieser umfasst generell die Besoldungsstufen A9 bis A13. Darunter liegt in den Besoldungsstufen A6 bis A9 der mittlere Dienst, darüber befindet sich mit den Besoldungsstufen A13 bis A16 der höhere Dienst.

Beamte in der Besoldungsstufe A11

Typische Beamte, die in dieser Besoldungsstufe eingruppiert werden, sind zum Beispiel Amtmänner, Fachlehrer, die über ein abgeschlossenes Ingenieur- oder Fachhochschulstudium verfügen, oder ein Kapitänleutnant. Auch im Polizeidienst gibt es Dienstgrade, die der Besoldungsstufe A11 zugeordnet werden, wie beispielsweise ein Kriminal- oder Polizeihauptkommissar.

Die Unterteilung der Besoldungsstufe A11

Wie alle Besoldungsstufen ist auch die A11 nach zunehmender Berufserfahrung gestaffelt. Je länger ein Beamter seinen Dienst verrichtet, desto höher gelangt er in diesen Stufen und umso mehr Gehalt bekommt er auch.

So viel verdienen Beamte in A11

Ganz konkret liegt das Einstiegsgehalt für Beamte im Bund in der Besoldungsstufe A11 gegenwärtig bei etwas mehr als 3000 Euro. Es steigt dann über die Stufen bis hin zur Stufe 8 kontinuierlich an, in dieser liegt es im Bund gegenwärtig bei knapp 4.000 Euro.

Weitere Gehaltsbestandteile

Man darf jedoch nicht vergessen, dass Beamte neben ihrem Grundgehalt auch Familien- und Kinderzuschläge erhalten. Darüber hinaus muss bei der Beurteilung ihrer Gehaltshöhe auch immer miteinfließen, dass sie durch ihre hohen Pensionen wesentlich besser gestellt sind als Angestellte, die in der freien Wirtschaft beschäftigt sind. Aus diesem Grund müssen sie wesentlich weniger für ihren Ruhestand privat beiseitelegen als diese. Nicht zuletzt profitieren sie auch von ihrem unkündbaren Status als Beamte, insbesondere im fortgeschrittenen Alter müssen sie sich keine Gedanken über einen möglichen Verlust des Arbeitsplatzes machen. Deswegen erscheint eine Beschäftigung als Beamter sehr attraktiv, auch wenn das relativ geringe Gehalt dies zunächst vielleicht nicht unbedingt vermuten lässt.