Gesundheitswesen

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Wer gesund ist, bekommt davon kaum etwas mit, aber die Kranken können ein Lied davon singen, von unseren Gesundheitswesen. All die Dienstleister, die sich um die Gesundheit des Kranken kümmern, tun dies zwar mehr oder weniger gut, aber in den Augen vieler Betroffener eben nicht gut genug. Alle klagen, dass keiner mehr Zeit hat, sich ausreichend um die Patienten zu kümmern. Die Ärzte sind überlastet, arbeiten nach eigenen Aussagen zu lange für zu wenig Geld, das Pflegepersonal fühlt sich als Mensch dritter Klasse, zumindest was die Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit anbelangt. Pflegestufen reglementieren jeden einzelnen Handgriff, ähnlich der Akkordarbeit am Fließband. Wären die Mitarbeiter nicht so aufopfernd tätig, würde das System binnen kürzester Zeit zusammenbrechen. Unser staatlich kontrolliertes Krankenversicherungssystem basiert in der gesetzlichen Krankenversicherung auf dem Solidarprinzip, sprich alle für einen und einer für alle. Die erbrachten Leistungen der Ärzte werden mit einer maximalen Obergrenze versehen, sprich, wer mehr Leistung erbringt, darf die nicht abrechnen. Das System selber scheint vor dem Kollaps zu stehen, auch wenn es mittlerweile von vielen Ländern der Erde adaptiert wurde.

15% der Ausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung werden mittlerweile in die Behandlung der Volkskrankheit Nr.1 gesteckt: den Krankheiten des Herz-Kreislauf-Systems. 13% werden für die Behandlung des Verdauungssystems ausgegeben und 11% dienen der Wiederherstellung des Muskel-Skelett-Systems.
Und noch eine Information aus dem Bereich der Statistik: 17% der Bevölkerung sind für 42% der Krankenkassenausgaben verantwortlich, dabei handelt es sich um die Gruppe der über 65jährigen Menschen.