Jobangebote für Medizinische Fachangestellte / MFA (+15km)

Geschätztes Bruttogehalt  
*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.
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Gehalt Medizinische Fachangestellte / MFA

Datenbasis: 2.482 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 1.726 € 2.323 € 3.252 €
Baden-Württemberg 1.777 € 2.437 € 3.563 € Jobs Medizinische Fachangestellte / MFA
Bayern 1.806 € 2.476 € 3.313 € Jobs Medizinische Fachangestellte / MFA
Berlin 1.703 € 2.204 € 2.986 € Jobs Medizinische Fachangestellte / MFA
Brandenburg 1.645 € 1.943 € 2.484 € Jobs Medizinische Fachangestellte / MFA
Bremen 1.866 € 2.746 € 3.944 € Jobs Medizinische Fachangestellte / MFA
Hamburg 1.915 € 2.344 € 3.366 € Jobs Medizinische Fachangestellte / MFA
Hessen 1.692 € 2.320 € 3.348 € Jobs Medizinische Fachangestellte / MFA
Mecklenburg-Vorpommern 1.596 € 2.032 € 2.628 € Jobs Medizinische Fachangestellte / MFA
Niedersachsen 1.682 € 2.238 € 3.194 € Jobs Medizinische Fachangestellte / MFA
Nordrhein-Westfalen 1.747 € 2.387 € 3.404 € Jobs Medizinische Fachangestellte / MFA
Rheinland-Pfalz 1.780 € 2.361 € 3.155 € Jobs Medizinische Fachangestellte / MFA
Saarland 1.653 € 2.175 € 2.970 € Jobs Medizinische Fachangestellte / MFA
Sachsen 1.622 € 1.939 € 2.553 € Jobs Medizinische Fachangestellte / MFA
Sachsen-Anhalt 1.562 € 1.901 € 2.495 € Jobs Medizinische Fachangestellte / MFA
Schleswig-Holstein 1.638 € 2.290 € 2.948 € Jobs Medizinische Fachangestellte / MFA
Thüringen 1.577 € 1.837 € 2.623 € Jobs Medizinische Fachangestellte / MFA

Medizinische Fachangestellte / MFA:

1. Gehalt

Als Medizinische Fachangestellte verarzten Sie täglich Ihre Patienten. Hier geht es aber mal um Sie, denn manchmal ist eine Gehaltserhöhung die beste Medizin. Und wer in Verhandlungen geht, sollte vorher wissen, ob sein Gehalt angemessen ist bzw. was ein/e Medizinische/r Fachangestellte/r (kurz MFA) – abhängig von verschiedenen Faktoren – verdienen kann.

Im deutschlandweiten Durchschnitt verdient eine MFA monatlich 2.193 € brutto. Das entspricht einem Stundenlohn von 15,23 €. Die Gehaltsschwankungen innerhalb des Berufs sind jedoch groß:

  • So verdienen die unteren 25% der Einkommenstabelle weniger als 1.539 € im Monat,
  • die oberen 25% allerdings 3.088 € und mehr.

Basis für diese Zahlen sind 1.700 Datensätze, die wir innerhalb der letzten zwei Jahre erhoben und für Sie ausgewertet haben.

Da für einen Teil der Medizinischen Fachangestellten Tarifverträge gelten, sind die Verdienstmöglichkeiten für diese Gruppe fest geregelt. In welche Tarifgruppe man selbst fällt, hängt unter anderem von Region, Alter und Qualifikation ab. Doch auch für alle, deren Betrieb nicht tarifgebunden ist, gibt es unterschiedliche Faktoren, die aufs Gehalt Einfluss nehmen können.

Das Gehalt für Medizinische Fachangestellte im Laufe des Berufslebens

Nach der Ausbildung starten Medizinische Fachangestellte im Schnitt mit einem Einstiegsgehalt von monatlich 1.712 €. In den folgenden Berufsjahren steigt dann mit der Erfahrung auch das Einkommen kontinuierlich an. Verdienen 25-jährige MFAs durchschnittlich noch 1.858 €, sind es im Alter von 35 Jahren bereits 2.182 € und mit 45 Jahren schon 2.515 €. Weiterbildungen verbessern dabei oftmals die Aufstiegs- und damit selbstverständlich auch die Verdienstmöglichkeiten.

  • 25 Jahre = 2.010 Euro brutto
  • 30 Jahre = 2.185 Euro brutto
  • 35 Jahre = 2.327 Euro brutto
  • 40 Jahre = 2.448 Euro brutto
  • 45 Jahre = 2.566 Euro brutto
  • 50 Jahre = 2.608 Euro brutto

Ein weiterer gehaltstechnischer Unterschied besteht zwischen männlichen und weiblichen MFAs. So verdienen Männer im Schnitt deutlich mehr als Frauen (2.597 € vs. 2.309 €), Da aber die absolute Mehrheit aller MFAs weiblich ist, ist das Durchschnittseinkommen der männlichen Angestellten nicht besonders aussagekräftig.

Beim Einkommen gibt es regionale Unterschiede

Bayern, Hamburg, Hessen und Baden-Württemberg sind die Bundesländer, in welchen durchschnittlich am besten bezahlt wird. Auf der anderen Seite der Skala finden wir Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen. Dort gibt es meist deutlich geringere Löhne. Aber Achtung: Nicht gleich alle die Umzugskartons packen und in die besser bezahlten Bundesländer ziehen. Denn dort, wo mehr gezahlt wird, sind in aller Regel auch die Lebenshaltungskosten deutlich höher. Heißt: Am Ende bleibt unter Umständen gar nicht mehr übrig, als in Bundeländern mit niedrigerem Verdienst.

Auch auf die Größe kommt es an

Wie in vielen anderen Berufen, hat auch bei Medizinischen Fachangestellten die Größe des Arbeitgebers Einfluss auf den Verdienst. Statistisch gesehen steigt mit der Zahl der Mitarbeiter auch die Höhe des Bruttogehalts:

  • bis 500 Mitarbeiter = 2.283 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 2.456 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 2.689 Euro brutto

Die hängt vermutlich damit zusammen, dass große Krankenhäuser meist mehr zahlen können als kleine Arztpraxen.

Sollten Sie nach diesem Überblick jetzt noch genauer wissen wollen, ob Ihr Jahresgehalt angemessen ist, empfehlen wir Ihnen einen Gehalts-Check.

2. Ausbildung / Weiterbildung

Ausbildungsgehalt als Medizinische/-r Fachangestellte/-r:

Freiberuflich Ausbildungsdauer: 36 Monate
1. Lehrjahr 2. Lehrjahr 3. Lehrjahr 4. Lehrjahr
Alte Bundesländer (West) 700 € 740 € 790 € 0 €
Neue Bundesländer (Ost) 700 € 740 € 790 € 0 €
(Quellenangabe: BIBB)

Für die Arbeit als medizinischer Fachangestellter oder medizinische Fachangestellte (MFA) qualifiziert eine dementsprechende Ausbildung. Bei dieser Lehre handelt es sich um einen anerkannten Ausbildungsberuf, dessen Richtlinien durch das Berufsbildungs-Gesetz (BBiG) festgelegt werden. Mit 15.000 Ausbildungsverträgen gehört die Ausbildung zum Medizinischen Fachangestellten zu den beliebtesten Ausbildungsberufen in ganz Deutschland. Als Ausbildungsplatz kommt fast jede Arztpraxis in Deutschland in Frage, außerdem werden theoretische Inhalte an ein bis zwei Tagen pro Woche in der Berufsschule vermittelt.

Ein guter Hauptschulabschluss oder die Mittlere Reife ist für die Bewerbung auf den Ausbildungsplatz wegen des guten Angebots an Stellen oft ausreichend. Insgesamt liegt die Ausbildungsdauer bei drei Jahren, wer mit Abitur sein erstes Gehalt als Lehrling verdient, kann die Zeit aber auf bis zu zwei Jahre verkürzen. Wichtig ist, dass man gesund, körperlich und geistig belastbar ist, wenn man einmal als MFA arbeiten möchte.

Während der Ausbildungszeit lernt der Azubi, wie er Patienten richtig betreut, welche Regeln zum Gesundheitsschutz in der Praxis gelten und welche gesetzlichen Bestimmungen es zum Umgang und zur Verabreichung mit Medikamenten gibt. Neben diesen klassisch medizinischen Tätigkeiten lernt man bei der Ausbildung zum Medizinischen Fachangestellten aber auch, wie der Betrieb organisiert wird, wie Patienten verwaltet werden und private und kassenärztliche Abrechnungen gestaltet werden.

In den ersten 18 Monaten bestehen die betrieblichen Lerninhalte vor allem in:

  • Betreuen und Beraten von Patienten
  • Aufnahme von Patientendaten
  • Assistieren einer ärztlichen Behandlung
  • Anlegen von Verbänden
  • Durchführen von Hygiene-Maßnahmen
  • Erkennen und Vermeiden von Krankheiten und Infektionen

Zusätzlich bereiten die Auszubildenden die ärztlichen Untersuchungen vor. Sie organisieren die Termine für die Patienten und nehmen erste Grundversorgungen vor. Einen hohen Stellenwert erhält das Bestellen und Verwalten von Waren. Um dies erfolgreich zu bewältigen, nutzen die Lernenden die spezielle Software zur Datenverarbeitung. Hier beachten sie zwingend die Daten-Schutzvorschriften.
Des Weiteren gehört zu der betrieblichen Lehre das Lagern und Überwachen von Medikamenten und Impfstoffen. Die Lehrlinge verzeichnen die Befunde von Patienten und führen Untersuchungen in einem Labor durch. Besonders für den Umgang mit den Patienten benötigen die Interessenten Aufgeschlossenheit und Kommunikations-Stärke. Zudem spielt Einfühlungsvermögen eine tragende Rolle.
Die in der Berufsschule behandelten Schwerpunkte zeigen sich in Form der Patientenbetreuung und dem Hygieneschutz. Die Auszubildenden lernen, wie sie sich in Krisenfällen verhalten. Dabei stellen Teamfähigkeit und Organisationstalent relevante Fertigkeiten dar.

Wie hoch das Gehalt später ist, hängt vor allem vom Arbeitsplatz und der individuellen Qualifikation ab. Weiterbildungen sind hier sehr wichtig. Hat man die Ausbildung zum Medizinischen Fachangestellten nämlich einmal erfolgreich abgeschlossen, gibt es noch die Möglichkeit, sich zum Fachwirt für ambulante medizinische Versorgung weiter zu bilden. Die dafür nötigen Kurse bietet die Ärztekammer an. Wer sich auf den kaufmännischen Aspekt seines Berufes spezialisieren möchte, kann eine Fortbildung zum Abrechnungsassistenten in Erwägung ziehen. Darüber hinaus ist die Ausbildung auch eine gute Vorqualifikation für ein Studium der Medizin. Wer Abitur hat, kann mit seiner Ausbildungszeit Wartesemester sammeln und hat dadurch höhere Chancen auf einen Studienplatz.

3. Studium

Eine berufliche Perspektive bietet ein Studium der Humanmedizin. Die Regelstudienzeit beträgt sechs Jahre. Dabei gilt dieser Studiengang als zulassungsbeschränkt. Die Bewerber verfügen über ein gutes Abitur. Der Numerus clausus in diesem Bereich ändert sich von Jahr zu Jahr. Dennoch stehen hervorragende Noten in Biologie, Chemie und den Grundfächern im Mittelpunkt. Während des gesamten Studiums nehmen die Studierenden an mehreren Pflichtpraktika teil. Deren Anzahl richtet sich nach der Approbations-Ordnung (AO). Zu den wichtigen Studien-Inhalten gehören:

  • Biochemie
  • Chemie
  • Physiologie
  • Anatomie
  • Biologie

Um eine Zulassung für das Physikum zu erhalten, absolvieren die Studenten ein Pflegepraktikum in einem Krankenhaus. Dies dauert mindestens drei Monate. Das Physikum schließt die vorklinische Phase ab. Dabei geben die Teilnehmer in einer mündlichen und schriftlichen Prüfung ihr erlerntes Wissen wider. Die Hauptschwerpunkte stellen die Anatomie, die Biochemie und Physiologie dar. Das Ergebnis dieser Prüfung fließt in die Examensnote ein.

Der klinische Abschnitt folgt der vorklinischen Phase. Hier erwarten die Studierenden zahlreiche verpflichtende Praktika. Diese praktischen Bereiche unterteilen sich in unterschiedliche Rubriken. Abhängig von ihren Spezialisierungen, teilen die Studenten sich diese eigenständig ein. Nach dem fünften Studienjahr folgen zwei Praxissemester. Erst danach absolvieren die Lernenden ihr zweites Staatsexamen.

4. Tätigkeit

Medizinische Fachangestellte (auch Arzthelfer oder MFAs gennant) assistieren dem Arzt oder der Ärztin bei verschiedenen Aufgaben. Sie sind in erster Linie die direkten Ansprechpartner für die Patienten. Außerdem sind sie oft für die Organisation und Verwaltung der Patientenakten zuständig. Die Fachangestellten können in Arztpraxen, Krankenhäusern oder in anderen Einrichtungen des Gesundheitswesens tätig werden.

Hätten Sie´s gedacht? Mehr als 90 % der Medizinischen Fachangestellten sind weiblich.