Jobangebote für Assistenzarzt / Assistenzärztin (+15km)

Geschätztes Bruttogehalt  
*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.
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Gehalt Assistenzarzt / Assistenzärztin

Datenbasis: 1.293 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 2.929 € 4.422 € 6.140 €
Baden-Württemberg 2.964 € 4.625 € 6.729 € Jobs Assistenzarzt / Assistenzärztin
Bayern 2.929 € 4.512 € 6.188 € Jobs Assistenzarzt / Assistenzärztin
Berlin 2.647 € 4.308 € 6.289 € Jobs Assistenzarzt / Assistenzärztin
Brandenburg 3.119 € 4.444 € 6.884 € Jobs Assistenzarzt / Assistenzärztin
Bremen 3.854 € 4.148 € 4.615 € Jobs Assistenzarzt / Assistenzärztin
Hamburg 2.705 € 4.504 € 5.754 € Jobs Assistenzarzt / Assistenzärztin
Hessen 3.050 € 4.645 € 6.428 € Jobs Assistenzarzt / Assistenzärztin
Mecklenburg-Vorpommern 3.477 € 4.542 € 6.169 € Jobs Assistenzarzt / Assistenzärztin
Niedersachsen 2.578 € 4.457 € 7.097 € Jobs Assistenzarzt / Assistenzärztin
Nordrhein-Westfalen 2.852 € 4.468 € 6.181 € Jobs Assistenzarzt / Assistenzärztin
Rheinland-Pfalz 2.494 € 4.882 € 6.640 € Jobs Assistenzarzt / Assistenzärztin
Saarland 4.647 € 4.804 € 6.435 € Jobs Assistenzarzt / Assistenzärztin
Sachsen 2.559 € 3.823 € 5.802 € Jobs Assistenzarzt / Assistenzärztin
Sachsen-Anhalt 2.739 € 4.058 € 5.751 € Jobs Assistenzarzt / Assistenzärztin
Schleswig-Holstein 3.418 € 4.502 € 5.550 € Jobs Assistenzarzt / Assistenzärztin
Thüringen 3.045 € 4.048 € 5.755 € Jobs Assistenzarzt / Assistenzärztin

Assistenzarzt /Assistenzärztin:

1. Gehalt

Als Assistenzarzt assistieren Sie nicht nur, sondern übernehmen bereits viel Verantwortung. Doch spiegelt sich das auch im Gehalt wieder? Im folgenden Text erfahren Sie, was ein Assistenzarzt verdient bzw. verdienen kann.

Deutschlandweit liegt das Durchschnittsgehalt für Assistenzärzte bei 4.422 € brutto im Monat. Das entspricht einem Jahresgehalt von 53.064 €. Nach oben als auch nach unten sind selbstverständlich Abweichungen möglich:

  • So verdienen 25% aller Assistenzärzte maximal 2.929 €,
  • weitere 25% aber auch mindestens 6.140 € monatlich.

Alle diese Werte basieren auf 1.110 Datensätzen, die wir innerhalb der letzten zwei Jahre erhoben und ausgewertet haben. Der individuelle Verdienst hängt dabei zum Einen von der Anzahl der geleisteten Stunden ab, zum Anderen, aufgrund von Schichtzuschlägen, von der Art des Einsatzes. Für viele Berufsangehörige ist der Stundenlohn durch Tarifverträge geregelt. Für alle anderen hängt es von einigen Faktoren ab, die wir im Folgenden betrachten.

Untersuchung der Gehaltsentwicklung

Nach abgeschlossenem Studium und Approbation winkt Assistenzärzten ein Einstiegsgehalt von durchschnittlich 4.037 €. Mit den Jahren und zunehmender Erfahrung steigt das Einkommen Stück für Stück an:

  • 25 Jahre = 4.090 Euro brutto
  • 30 Jahre = 4.301 Euro brutto
  • 35 Jahre = 4.604 Euro brutto
  • 40 Jahre = 4.860 Euro brutto
  • 45 Jahre = 4.882 Euro brutto
  • 50 Jahre = 4.839 Euro brutto

Die Verortung des Gesamtdurchschnitts (4.297 €) in den eher jüngeren Altersgruppen verdeutlicht nur das typische Karrierelevel eines Assistenzarztes: die Station zwischen Medizinstudium und Facharzt. Dementsprechend sind ältere Assistenzärzte eher selten.

Auch das Geschlecht kann Einfluss auf den Verdient nehmen. Dort, wo Tarifverträge das Gehalt festlegen, werden Männer und Frauen gleich bezahlt. In anderen Fällen ist dies offenbar immer noch nicht selbstverständlich. Nur so lässt sich erklären, dass ein Assistenzarzt im Schnitt 4.559 €, eine Assistenzärztin lediglich 4.281 € monatlich verdient.

Untersuchung der Arbeitgebergröße

Je mehr Mitarbeiter ein Unternehmen hat, desto höher sind die Gehälter. Diese Aussage trifft natürlich nicht auf alle Branchen und Berufe zu, aber für die allermeisten kann man sie quasi als Faustregel formulieren. Doch passt sie auch zum Verdienst von Assistenzärzten?

  • bis 500 Mitarbeiter = 3.968 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 4.577 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 4.687 Euro brutto

Offenbar steigt auch das Assistenzarztgehalt, je mehr Mitarbeiter ein Krankenhaus oder eine Klinik hat. Der Verdienstunterschied zwischen eher kleineren Einrichtungen und mittelgroßen ist durchaus beachtenswert. Zwischen mittleren und großen hingegen fällt er kaum noch ins Gewicht.

Untersuchung der regionalen Unterschiede

Nicht überall in der Republik verdient man als Assistenzarzt das gleiche – hier gibt es durchaus regionale Unterschiede. So ist das Gehalt in Bundesländern wie Hamburg (4.504 €), Bayern oder Hessen in der Regel deutlich höher als zum Beispiel in Sachsen, Sachsen-Anhalt oder Niedersachsen (4.457 €). Lebenshaltungskosten, die regional unterschiedlich hoch sind, gelten als ein Grund für diese Einkommensschere.

Sie möchten es noch genauer wissen?
Bei allen genannten Angaben zum Gehalt als Assistenzarzt bzw. Assistenzärztin handelt es sich um Durchschnittswerte. Für genauere Informationen empfehlen wir unseren kostenlosen Gehaltscheck oder eine individuelle Gehaltsanalyse (zum Gehaltsvergleich).

2. Ausbildung / Weiterbildung

Assistenzärzte und -ärztinnen sind Ärzte, die sich in der Weiterbildung zu einem Facharzt befinden. Sie werden in der Regel von einem Oberarzt oder Chefarzt betreut und angeleitet. Ein/e Assistenzarzt/-ärztin führt bereits Operationen und Behandlungen durch, die aber von dem jeweiligen Facharzt überwacht werden. Die Ausbildung erstreckt sich über fünf oder sechs Jahre. Die Lerninhalte sind in einem sogenannten Weiterbildungskatalog festgehalten, der von der Ärztekammer bestimmt wird.

Die ärztliche Weiterbildung erfolgt nach dem Abschluss des Medizinstudiums und nach Absolvierung der Ärztlichen Prüfung. Anschließend kann sich der Arzt auf eine bestimmte Fachrichtung festlegen und sich darin spezialisieren. Während der Weiterbildung nennt sich der Arzt Assistenzarzt /-ärztin. Lehrort der Fortbildung ist in der Regel ein Krankenhaus, das eine Weiterbildungseinrichtung besitzt.

Die Lerninhalte der Weiterbildung sind für jeden medizinischen Fachbereich von der Landesärztekammer geregelt.

  • Die Weiterbildungsbestimmungen unterscheiden sich in den einzelnen Bundesländern, weil die Ordnung der Fortbildung der jeweiligen Landesärztekammer obliegt und die Bundesärztekammer nur eine Empfehlung für die Lerninhalte gibt.
  • Nach der Weiterbildung wird der Assistenzarzt zum Facharzt in seinem medizinischen Fachgebiet ernannt, wie zum Beispiel „Urologe oder Facharzt für Urologie“
  • Zudem erhält er die Bezeichnung eines zusätzlichen Schwerpunkts, wie zum Beispiel Kinderarzt für Radiologie oder Sportmediziner.

Wer nach einer Weiterbildungsstelle zum Facharzt sucht, sollte sich bei der jeweiligen Landesärztekammer informieren. Diese haben einen Online-Dienst, über den nach freien Stellen gesucht werden kann. Die Fachrichtung der Weiterbildung muss gut überlegt werden, denn die Entscheidung bestimmt über den zukünftigen Werdegang als Arzt. Wichtig ist auch die Wahl der Klinik, an der die Weiterbildung stattfinden soll.

Die Weiterbildung gliedert sich in drei Ebenen – die Schwerpunktweiterbildung, die Fachkunde und die Bereichsweiterbildung. Der/die Assistenzarzt /-ärztin muss zudem eine bestimmte Anzahl von operativen und diagnostischen Eingriffen vornehmen und Spezialveranstaltungen besuchen. In einem einmal jährlich stattfindenden Gespräch, besprechen Assistenzärzte ihre Fortschritte und Defizite.

3. Studium
Um Assistenzarzt bzw. -ärztin, und danach Facharzt zu werden, benötigt man ein erfolgreich abgeschlossenes Medizinstudium. In Deutschland besteht eine Zulassungsbeschränkung, die durch den Numerus clausus geregelt ist. Die Abiturnote ist dabei entscheidend. Die Regelstudienzeit beträgt 12 Semester und 3 Monate. Pro Jahr gibt es rund 9.000 freie Studienplätze in Medizin. Wer keinen Platz an einer deutschen Universität erhält, der kann in anderen EU-Staaten wie Frankreich, Österreich, Holland, Ungarn oder Belgien Medizin studieren.

Das Studium besteht aus einem vorklinischen Teil, einen klinischen Teil, einer Famulatur, einem praktischen Jahr und der ärztlichen Prüfung. Im vorklinischen Teil werden die Grundlagen der Medizin und die einzelnen Funktionen des Körpers vermittelt. Um die Vorklinik erfolgreich abzuschließen, müssen 14 Fächer mit entsprechenden Klausuren bestanden werden. Im klinischen Teil lernt der Medizinstudent spezifische Bereiche der Medizin, wie Chirurgie, Dermatologie, Allgemeinmedizin, Virologie usw. kennen. Während dieser Zeit werden Leistungsnachweise in einigen Fächern verlangt.

In der anschließenden Famulatur setzt der Student das Gelernte praktisch in einer viermonatigen Famulatur um. Diese muss in drei bestimmten Einrichtungen erfolgen. Das sind in der Regel eine ambulante Krankenstation, ein Krankenhaus und ein dritter Ort, der von dem Studenten ausgewählt werden darf. Das praktische Jahr findet im letzten Studienjahr statt. Es gliedert sich in drei Ausbildungsabschnitte. Danach kann die ärztliche Prüfung abgelegt werden.

Das Medizinstudium vermittelt dem Studenten folgende Inhalte:

  • Grundlagenwissen des Körpers und der Geisteszustände
  • Grundlagenwissen über Krankheiten und Diagnostik
  • Krankheitsprävention und Heilungsmethoden
  • Praktische Erfahrungen und Behandlungskoordination
  • Ärztliches Handeln und die Auswirkungen
  • Organisation des Gesundheitswesens
  • Ethische, historische und geistige Grundlagen
  • Therapie, Krankheitsfolgen, Rehabilitation

Nach der Ärztlichen Prüfung, deren dritter Prüfungsteil nach dem Praktischen Jahr abgelegt wird, erhält der Medizinstudent sein Staatsexamen. Nach der Approbation ist der Student bereits ein/eine Assistenzarzt /-ärztin. Er kann dann mit seiner Facharztweiterbildung beginnen.

4. Tätigkeit

Als Assistenzarzt oder Assistenzärztin werden Absolventen eines Studiums der Allgemeinen Humanmedizin mit Approbation verstanden. In der Regel spezialisieren sich Assistenzärzte durch Weiterbildung in eine bestimmte Fachrichtung. Sie sind auch unter der Bezeichnung des Stationsarztes bekannt. Dieser ist dem Oberarzt untergeordnet und kümmert sich um die Betreuung der Patienten, die medizinische Aufnahme und die Untersuchung. Er bestimmt die Verabreichung der Medikamente und führt Laboruntersuchungen durch. Zudem erstellt er in Absprache mit dem Chefarzt Therapiepläne für den Patienten.

Der/die Assistenzarzt/-ärztin führt die morgendliche Visite in der Krankenhaus-Station durch und arbeitet eng mit den Krankenpflegern zusammen. Unter Aufsicht des Oberarztes nimmt er operative Eingriffe vor und verfasst Arztbriefe. Während der Assistenzzeit arbeitet der Arzt in verschiedenen Stationen und kann für diese auch zuständig werden. Ausdauer und Durchhaltevermögen sollte ein Assistenzarzt mitbringen, da er bis zu 20 Patienten und mehr betreuen muss. Überstunden fallen dabei oft an. Einmal in der Woche übernimmt der Assistenzarzt den Nachtdienst und ist für die Notaufnahme zuständig.