Jobangebote für Arzt / Ärztin (+15km)

Geschätztes Bruttogehalt  
*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.
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Gehalt Arzt / Ärztin

Datenbasis: 1.652 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 4.028 € 6.259 € 9.765 €
Baden-Württemberg 3.854 € 6.347 € 9.501 € Jobs Arzt / Ärztin
Bayern 4.763 € 6.493 € 10.602 € Jobs Arzt / Ärztin
Berlin 3.939 € 6.005 € 8.634 € Jobs Arzt / Ärztin
Brandenburg 4.802 € 6.397 € 8.431 € Jobs Arzt / Ärztin
Bremen 4.882 € 6.835 € 8.117 € Jobs Arzt / Ärztin
Hamburg 4.029 € 6.459 € 11.147 € Jobs Arzt / Ärztin
Hessen 4.184 € 6.546 € 9.935 € Jobs Arzt / Ärztin
Mecklenburg-Vorpommern 3.906 € 5.859 € 6.867 € Jobs Arzt / Ärztin
Niedersachsen 4.164 € 6.332 € 9.765 € Jobs Arzt / Ärztin
Nordrhein-Westfalen 4.276 € 6.617 € 10.253 € Jobs Arzt / Ärztin
Rheinland-Pfalz 4.743 € 6.509 € 12.802 € Jobs Arzt / Ärztin
Saarland 5.847 € 7.072 € 11.162 € Jobs Arzt / Ärztin
Sachsen 2.960 € 5.078 € 7.325 € Jobs Arzt / Ärztin
Sachsen-Anhalt 3.710 € 6.027 € 13.809 € Jobs Arzt / Ärztin
Schleswig-Holstein 3.706 € 5.859 € 9.618 € Jobs Arzt / Ärztin
Thüringen 3.504 € 6.098 € 9.050 € Jobs Arzt / Ärztin

Arzt / Ärztin:

1. Gehalt

Ärzte verdienen gut. Zu Recht, werden Sie sagen. Zu Recht. Ist gut aber auch genug? Vor allem im Vergleich mit Ihren Berufskollegen? Untersuchen Sie doch ausnahmsweise mal die Höhe Ihres Gehalts. Wir assistieren Ihnen gern dabei.

Das Durchschnittsgehalt als Arzt oder Ärztin liegt bundesweit bei 6.259 €. Basis für diese Zahl sind 1.652 Datensätze, die wir innerhalb der letzten zwei Jahre erfasst und ausgewertet haben. Dabei verdienen die unteren 25% weniger als 4.028 € und die oberen 25% mindestens 9.765 €. Die Unterschiede beim Arztgehalt können also enorm sein. Gründe dafür gibt es viele: ob angestellt oder selbstständig, ob Tariflohn oder individuell verhandelt, ob Festgehalt oder in Abhängigkeit von der Auslastung der eigenen Sprechstunde – all das hat Einfluss auf die Entlohnung von Ärzten.

Mehr Erfahrung, mehr Einkommen

Junge Ärzte, die frisch von der Uni kommen, können durchschnittlich mit einem Einstiegsgehalt von 4.687 € rechnen. Und es wird stetig mehr. Dabei besonders auffällig: Gerade in den ersten 15 Berufsjahren geht die Gehaltskurve steil nach oben. Verdienen Ärzte mit 25 Jahren im Schnitt noch 3.857 € pro Monat, sind es im Alter von 30 Jahren bereits 4.882 € und weitere 5 Jahre später schon 5.837 €. Diese Zuwächse von rund 1.000 € innerhalb von 5 Jahren können in den weiteren Berufsjahren nicht gehalten werden – auch wenn die Kurve weiterhin steigt.

  • 25 Jahre = 3.857 Euro brutto
  • 30 Jahre = 4.882 Euro brutto
  • 35 Jahre = 5.837 Euro brutto
  • 40 Jahre = 6.259 Euro brutto
  • 45 Jahre = 6.640 Euro brutto
  • 50 Jahre = 6.835 Euro brutto

Das steigende Gehalt im Alter kann neben der zunehmenden Erfahrung auch andere Gründe haben. Viele Ärzte, die zu Beginn ihrer Karriere in Krankenhäusern gearbeitet haben, machen sich im Laufe der Zeit selbständig. Sie übernehmen eigene Praxen oder führen mit anderen Ärzten eine Gemeinschaftspraxis und haben dadurch andere Verdienstmöglichkeiten.

Regionale Unterschiede?

Das fast schon klassische und in vielen Berufen typische Nord-Süd- und Ost-West-Gefälle, ist bei Ärzten so nicht zu finden. Hier scheint es ganz offenbar weniger darauf anzukommen, ob man in Baden-Württemberg oder in Brandenburg arbeitet. Alle Details entnehmen Sie der Gehaltstabelle mit Bundesländern.

Eine weitere für viele Berufe übliche Tendenz bei der Gehaltshöhe scheint bei Medizinern ebenfalls nicht zu gelten: je größer das Unternehmen, desto höher das Gehalt. Laut unserer Statistik haben Ärzte in mittelgroßen Betrieben das höchste Durchschnittseinkommen.

  • bis 500 Mitarbeiter = 5.948 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 6.703 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 6.552 Euro brutto

Sie möchten mehr als Durchschnittswerte? In diesem Fall empfehlen wir Ihnen eine individuelle Gehaltsanalyse).

2. Ausbildung / Weiterbildung

Angehende Ärzte benötigen zwingend ein Studium der Medizin, ehe sie ihren Beruf ausüben. Der Beruf als Arzt gilt nicht als Ausbildungs-Beruf. Deswegen existiert keine Ausbildung, welche auf die vorgestellte Tätigkeit vorbereitet. Die vorhandenen Ausbildungen aus dem medizinischen Bereich beziehen sich auf Berufe, deren Ausübende den Ärzten assistieren oder Labor-Aufgaben wahrnehmen.

Nach dem vierten Semester, dem zwölften Semester und nach dem praktischen Jahr findet eine ärztliche Prüfung statt. Bestehen die Teilnehmer alle drei Abschnitte, erhalten sie die Approbation als Arzt. Letztere berechtigt die Absolventen, den Arzt-Beruf zu praktizieren. Allerdings existiert durch die Approbation noch keine Spezialisierung auf eine ausgewählte Facharzt-Richtung. Deswegen schließt sich an das Ende des Medizin-Studiums die sogenannte ärztliche Weiterbildung an. Hierbei erwerben die Ärzte in einem bestimmten medizinischen Gebiet tief gehende Fähigkeiten und Kenntnisse.

In den meisten Fällen erfolgt die ärztliche Weiterbildung in einem Krankenhaus mit einer entsprechenden Berechtigung. Die während der Zeit der Fortbildung vorgeschriebenen Inhalte legt die ärztliche Weiterbildungs-Ordnung fest. Meistens dauert die Weiterbildung zwischen fünf und sechs Jahre. Die angesprochene Ordnung unterscheidet zwischen den nachfolgend genannten Stufen der Fortbildung:

  • Facharzt-bezeichnung durch Spezialisierung in einem medizinischen Fachgebiet
  • Schwerpunktbezeichnung innerhalb eines Fachgebiets
  • Erwerb einer Zusatz-Bezeichnung wie beispielsweise Notfallmedizin
3. Studium

Die Zulassung für die Ausübung des ärztlichen Berufes setzt ein Studium der Medizin voraus. Hierbei lernen die angehenden Mediziner die wissenschaftlichen Grundlagen ihres Faches kennen, die sie daraufhin praktisch anwenden. In Deutschland sorgt die Approbations-Ordnung für Ärzte für eine bundesweit einheitliche Regelung. Die Regelstudienzeit beläuft sich auf zwölf Semester und drei Monate. Im Durchschnitt benötigen die Studierenden allerdings knapp 13 Semester.

Das Medizin-Studium beginnt in den ersten vier Semestern mit einem sogenannten vorklinischen Abschnitt. Daran schließen sich ein klinischer Teil und ein praktisches Jahr an. Der vorklinische Teil widmet sich dem Aufbau und der Funktionsweise des menschlichen Körpers. Hierbei liegt der Fokus auf dessen Normalzustand. Im klinischen Abschnitt lernen die Studierenden unterschiedliche Krankheiten und deren Therapie-Formen kennen. Diese Fächer stehen im klinischen Teil unter anderem auf dem Lehrplan:

  • Allgemeine Medizin
  • Chirurgie
  • Anästhesiologie
  • Dermatologie
  • Humangenetik
  • Kinderheilkunde
  • Innere Medizin
  • Orthopädie
  • Pathologie

Nach der bestandenen ersten Prüfung zum Ende des vorklinischen Teils leisten die Studierenden bis zum Beginn ihres praktischen Jahres vier Monate Famulatur ab. Die Famulatur findet während der vorlesungsfreien Zeit zwischen den Semestern statt. Dadurch lernen die angehenden Mediziner die Versorgung der Patienten durch den Arzt kennen. Das Studium der Medizin endet mit dem mehrfach erwähnten praktischen Jahr. Es unterteilt sich in die drei Phasen "innere Medizin", "Chirurgie" und "Allgemein-Medizin" mit jeweils 16 Wochen. Der Fokus dieses Studien-Abschnitts richtet sich auf die praktische Anwendung der erworbenen Kenntnisse am Patienten. Zum Ende des Studiums steht der dritte Teil der ärztlichen Prüfung an.

4. Tätigkeit

Um als Arzt oder als Ärztin (Uni) tätig sein zu können, ist ein abgeschlossenes Studium der Medizin an einer Universität zwingende Voraussetzung. Vielfach erfolgt bereits während des Studiums eine Spezialisierung. Später finden die Angehörigen dieser Berufsgruppe Arbeitsmöglichkeiten in Krankenhäusern, Kliniken und medizinischen Rehabilitationseinrichtungen, in Arztpraxen, in der medizinischen Forschung oder in der Selbstständigkeit. In der Regel untersuchen und behandeln sie Menschen mit den unterschiedlichsten Leiden und Gebrechen in den verschiedensten medizinischen Fachbereichen. Entsprechend breit gefächert sind auch die Möglichkeiten beim Verdienst. In Krankenhäusern wird das Einstiegsgehalt meist mit fortschreitendem Verbleib in der Einrichtung angehoben, wogegen der Lohn in der Selbstständigkeit vom Auslastungsgrad der Praxis abhängt.