Maschinen- u. Anlagenführer Gehalt bundesweit

1,599 - 3,705

Branche, Erfahrung, Position?
Geben Sie weitere Kriterien an, um das Gehalt detaillierter zu berechnen.

Detailliert berechnen

5942 Jobs für Maschinen- u. Anlagenführer / in bundesweit

Gefunden auf:

  • Stepstone
  • Jobware
  • experteer
  • Monster
*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt Maschinen- u. Anlagenführer / in

Datenbasis: 395 Datensätze aus 2015/2016
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 1,599 € 2,428 € 3,705 €
Baden-Württemberg 1,693 € 2,688 € 4,812 € Jobs Maschinen- u. Anlagenführer / in
Bayern 1,652 € 2,568 € 3,955 € Jobs Maschinen- u. Anlagenführer / in
Berlin 2,392 € 2,828 € 3,055 € Jobs Maschinen- u. Anlagenführer / in
Brandenburg 1,120 € 1,759 € 2,937 € Jobs Maschinen- u. Anlagenführer / in
Bremen 1,349 € 2,049 € 3,127 € Jobs Maschinen- u. Anlagenführer / in
Hamburg 1,912 € 2,385 € 2,868 € Jobs Maschinen- u. Anlagenführer / in
Hessen 2,271 € 2,425 € 2,699 € Jobs Maschinen- u. Anlagenführer / in
Mecklenburg-Vorpommern 1,762 € 2,166 € 2,875 € Jobs Maschinen- u. Anlagenführer / in
Niedersachsen 1,523 € 2,121 € 3,722 € Jobs Maschinen- u. Anlagenführer / in
Nordrhein-Westfalen 1,666 € 2,484 € 3,066 € Jobs Maschinen- u. Anlagenführer / in
Rheinland-Pfalz 1,798 € 2,308 € 3,308 € Jobs Maschinen- u. Anlagenführer / in
Saarland 2,208 € 2,513 € 2,856 € Jobs Maschinen- u. Anlagenführer / in
Sachsen 1,262 € 1,727 € 2,815 € Jobs Maschinen- u. Anlagenführer / in
Sachsen-Anhalt 1,293 € 1,902 € 3,143 € Jobs Maschinen- u. Anlagenführer / in
Schleswig-Holstein 1,593 € 2,419 € 3,691 € Jobs Maschinen- u. Anlagenführer / in
Thüringen 1,486 € 1,835 € 2,249 € Jobs Maschinen- u. Anlagenführer / in

Maschinen- und Anlagenführer / -in:

1. Gehalt

Als Maschinen- u. Anlagenführer liegt das deutschlandweite Gehalt bei 2.428 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 395 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 1.599 € beginnen, Maschinen- u. Anlagenführer in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 3.705 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 2.419 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 2.688 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Maschinen- u. Anlagenführer in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 2.383 Euro brutto
  • 30 Jahre = 2.400 Euro brutto
  • 35 Jahre = 2.324 Euro brutto
  • 40 Jahre = 2.473 Euro brutto
  • 45 Jahre = 2.619 Euro brutto
  • 50 Jahre = 2.608 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 2.296 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 2.473 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 2.999 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Das Angebot einer Ausbildung zum/zur Anlagenführer /-in richtet sich in erster Linie an Hauptschulabsolventen. Ausbildende Betriebe finden sich sowohl im Handwerk als auch in der Industrie. Im ersten Ausbildungsjahr erlernen die Auszubildenden die Grundlagen des Berufes. Dazu gehört die Kontrolle und Wartung sämtlicher Maschinen und Werkzeuge sowie die Anwendung maschineller und manueller Fertigungstechniken. Ab dem zweiten Lehrjahr erfolgt dann die Spezialisierung auf einen der folgenden Bereiche:

  • Metall- und Kunststofftechnik,
  • Papier- und Druckweiterverarbeitung,
  • Lebensmitteltechnik,
  • Textiltechnik,
  • Textilveredelung.

In der Regel findet die Ausbildung in dualer Form statt. Der/die Auszubildende arbeitet dann bereits im Betrieb mit und besucht zusätzliche eine Berufsschule. Dort werden weitere fachbezogene Inhalte sowie die Fächer Deutsch und Wirtschafts- und Sozialkunde gelehrt. Vereinzelt ist jedoch stattdessen ein rein schulischer Bildungsweg möglich. Für Menschen mit Behinderung bieten unter anderem Bildungswerke gesondert Ausbildungsplätze an.

Entscheidet sich der Lehrling für die Spezialisierung im Bereich Metall- und Kunststofftechnik, erlernt er insbesondere das Spanen und Umformen von Bauteilen sowie deren Montage bzw. Demontage. In der Lebensmitteltechnik stehen hingegen Arbeitsschritte wie das Abfüllen, Verpacken und Etikettieren der Waren im Vordergrund.
Unabhängig von der Art der Spezialisierung gilt es nach etwa der Hälfte der Lehrzeit sowie am Ende eine Prüfung zu absolvieren. Die Abschlussprüfung setzt sich aus einem schriftlichen und einem mündlichen Teil zusammen. Im schriftlichen Prüfungsteil wird Wissen aus den Bereichen Produktionstechnik, Produktionsplanung und Wirtschafts- und Sozialkunde abgefragt.

Während andere Berufsausbildungen meist drei Jahre in Anspruch nehmen, kann der Beruf des Maschinen- und Anlagenführers in nur zwei Jahren erlernt werden. Allerdings gibt es eine ganze Reihe von Ausbildungs- bzw. Weiterbildungsberufen, die auf diesen Abschluss aufbauen. So verfügen Maschinen- und Anlagenführer im Fachbereich Metall- und Kunststoffverarbeitung über die nötigen Kompetenzen, um sich zum Verfahrenstechniker oder Feinwerkmechaniker weiterzubilden. Alternativ stehen die Berufe Fertigungsmechaniker /-in, Industriemechaniker /-in, Werkzeugmechaniker /-in und Zerspanungsmechaniker /-in zur Auswahl.

Informationen zum Gehalt in der Ausbildung als Maschinen- und Anlagenführer/-in.

3. Studium

Produktionstechnik wird auch als Studiengang an zahlreichen Universitäten und Fachhochschulen angeboten. Allerdings ist, um ein Studium aufnehmen zu können, eine Hochschulzugangsberechtigung erforderlich.
Wer das die akademische Ausbildung mit einer praktischen Tätigkeit kombinieren möchte, sollte sich über die Möglichkeit eines dualen Studiums informieren. Außerdem entscheiden sich Studenten häufig dafür, Produktionstechnik zu studieren mit dem Ziel, an einer Berufsschule zu unterrichten. Zu den Modulen, die während des Studiums belegt werden müssen, gehören:

  • Mathematik,
  • Physik,
  • Informatik,
  • Elektrotechnik,
  • Werkstoffkunde,
  • Fertigung,
  • Automatisierungstechnik,
  • Energielehre und Verfahren,
  • Messen, Steuern, Regeln,
  • Technische Mechanik,
  • Werkzeugmaschinen,
  • Fabrikplanung, -betrieb,
  • Kommunikation im Unternehmen.

Um den Anforderungen, die das Studium an die Studenten stellt, gerecht werden zu können, ist Grundwissen in verschiedenen Bereichen notwendig. Als wichtigste Voraussetzung gelten Kenntnisse in Mathematik. Weder Differential- und Integral- oder Vektorrechnung noch statistische Methoden sollten für die Studenten ein Problem darstellen. Außerdem sind physikalische Themenbereiche wie Mechanik, Elektro- und Thermodynamik von zentraler Bedeutung. Entsprechendes Basiswissen in Physik ist daher dringend erforderlich. Doch der Studiengang umfasst neben den vielen technischen Inhalten auch betriebswirtschaftliche Aspekte. Ein gewisses Interesse an Zusammenhängen innerhalb der Wirtschaft, des Management oder dem Arbeitsrecht sind daher von Vorteil. Nicht zuletzt wird Wert auf gute bis sehr gute Englischkenntnisse gelegt.

Im Vergleich zu anderen Studiengängen dauert das Studium der Produktionstechnik mit durchschnittlich acht Semestern lange. Während dieser Zeit muss der/die Student /-in zahlreiche Prüfungen absolvieren. Referate, Projektarbeiten und Hausarbeiten stehen ebenfalls auf dem Programm. Das Studienfach Produktionstechnik ist nur eines von vielen im Bereich der Mechatronik und Automatisierungstechnik. Wer sich für diese Branche interessiert, sollte alternativ über ein Studium in Robotik oder Elektrotechnik nachdenken. Studiengänge, die sich ebenfalls in weiten Teilen mit Maschinen und Anlagen befassen, sind Verfahrenstechnik, Verpackungstechnik und Maschinenbau.

4. Tätigkeit

Zwar ersetzt moderne Technik in der Industrie mehr und mehr die körperliche Arbeit. Jedoch will jeder Arbeitsschritt geplant und vorbereitet und jede Anlage regelmäßig gewartet werden. Diese Aufgaben übernehmen Anlagen- und Maschinenführer. Maschinen- und Anlagenführer finden in Produktionsunternehmen nahezu aller industriellen Branchen Beschäftigung. Sie sind in Fertigungs- und Werkshallen beschäftigt und wirken an der Produktion von Metall-, Nahrungsmittel-, Textil- oder Druckerzeugnissen mit.

Die Berufsangehörigen richten Produktionsanlagen ein, nehmen neue Maschinen in Betrieb und stellen sie auf den jeweiligen Produktionsprozess ein. Sie sorgen zudem dafür, dass stets die richtigen Materialien in ausreichender Menge ihren Weg zur Maschine finden. Stellen sie bei ihren regelmäßigen Kontrollen fest, dass die Betriebsfähigkeit einer Anlage nicht gewährleistet ist, beheben sie die Störungen selbst oder veranlassen entsprechende Reparaturen. Oftmals reicht es aus, Öle, Kühl- oder Schmierstoffe nachzufüllen oder Verschleißteile wie Dichtungen, Filter oder Schläuche auszutauschen.