In der ehemaligen DDR wurde der Beruf zum Agraringenieur oder zur
Agraringenieurin (FS) für Landwirtschaftliches Versuchswesen mit der
Spezialisierung auf die Tierproduktion an Fachschulen ausgebildet.
Angehörige dieser Berufsgruppe sind sowohl in agrarökonomischen
Forschungslaboratorien als auch auf Versuchshöfen damit beschäftigt,
wissenschaftliche Tierzucht zu betreiben. Sie kreuzen verschiedene
Vieharten und führen künstliche Befruchtungen durch mit dem Ziel, eine
effektivere Tierzucht zu betreiben. Sie arbeiten darauf hin, dass das
Nutzvieh mehr Milch und Fleisch gibt sowie bei weiteren Züchtungen mehr
Jungtiere geboren werden. Ihr Stundenlohn wird dabei mit dem Unternehmen
ausgehandelt, so dass Gehalt und Einkommen variieren können.