Das landwirtschaftliche Fachwissen hat ein Agraringenieur oder eine
Agraringenieurin (FS) für Saat- und Pflanzenprodukte an einer Fachschule
der ehemaligen DDR erworben. In Betrieben für Pflanzenzucht sowie bei
Erzeugern von Gemüse, Getreide oder Futterpflanzen finden sie heute ihr
Arbeitsumfeld. Dort sind sie mit der Züchtung neuer Sorten beschäftigt,
die im Gegensatz zu den alten ergiebiger sind. Die Pflanzen sollen mehr
Früchte tragen, in kürzerer Zeit blühen und resistenter gegen Schädlinge
sein. Auch mit der Qualität der Böden beschäftigen sie sich. Im
Allgemeinen sind sie mit der Steigerung der Ertragsfähigkeit der Gemüse-,
Getreide und Futterpflanzenproduktion betraut. Dabei variiert ihr Gehalt,
ihr Lohn beziehungsweise das Einkommen hängt vom jeweiligen Arbeitgeber
ab.