In der ehemaligen DDR wurde der Beruf zum Akkordeonfacharbeiter oder zur
Akkordeonfacharbeiterin ausgebildet sowie ausgeübt. Angehörige dieser
Berufsgruppe finden heute ein Arbeitsumfeld in handwerklichen Betrieben,
die Akkordeons sowie andere Musikinstrumente herstellen, warten und
reparieren. Ihr Beruf erfordert viel Fingerspitzengefühl sowie einige
Erfahrung. Sie schneiden nach Bauplänen sowohl Holz als auch Lederstücken
und Kunststoff zu, behandeln die Oberflächen und fügen die einzelnen
Komponenten zum Instrument zusammen. Sie verbinden sie mittels Nähen,
Kleben oder Nieten, zudem stimmen sie das Instrument vor. Während
einerseits der Stundenlohn auf den Verdienst einwirkt, hängt andererseits
der Lohn von der geleisteten Arbeitszeit ab.