Der Baustoffprüfer oder die Baustoffprüferin - Boden findet ein
Arbeitsumfeld in großen Unternehmen der Baubranche, etwa Tiefbau- oder
Häuserbaufirmen sowie in wissenschaftlichen Laboratorien. Er/sie entnimmt
Bodenproben und untersucht diese auf Beschaffenheit, Wassergehalt etc.
Sein/ihr Ziel ist es, die Tragfähigkeit eines bestimmten Untergrunds für
Bauvorhaben zu untersuchen. Dabei muss er/sie die Arbeit genau
protokollieren, sowohl die ursprüngliche Lage der Probe, wie auch die
Umstände der Entnahme sind festzuhalten. Der Ausbildungsberuf wird seit
dem 1. August 2005 nicht mehr angeboten, im Nachfolgeberuf entfällt die
Spezialisierung des Baustoffprüfers auf den Boden. Das Gehalt kann von
Arbeitgeber zu Arbeitgeber variieren. Der Verdienst bzw. das Einkommen
hängt nicht zuletzt von dem Arbeitsumfang innerhalb eines Unternehmens ab.