Ein Bergbaufacharbeiter führt einen in der ehemaligen DDR ausgebildeten
Beruf aus. Angehörige dieser Berufsgruppe sind noch heute in Tagebauen
und Bergwerken tätig, in denen Stein- und Braunkohle sowie verschiedene
Erze gefördert werden. Angehörige dieser Berufsgruppe sind meist unter
Tage tätig, sie führen Pobebohrungen durch und, sollte diese erfolgreich
verlaufen, beginnen mit dem Abbau von taubem Gestein. An den Flöz
vorgestoßen, fördern sie Kohle, Gips und andere Rohstoffe, die sie
mittels moderner Technik ans Tageslicht transportieren. Meist sind sie im
Schichtdienst tätig. Ihr Gehalt variiert mitunter abhängig vom
Unternehmen, Ihr Lohn setzt sich dabei aus dem Stundensatz und den
entsprechenden Schichtzuschlägen zusammen.