Bei der Berufsbezeichnung Berufskraftfahrer oder Berufskraftfahrerin mit
dem Schwerpunkt Stadtreinigung handelt es sich um eine in der ehemaligen
DDR angebotene Facharbeiterausbildung. Angehörige dieser Berufsgruppe
finden ein Arbeitsumfeld meist in privaten, kommunalen oder städtischen
Unternehmen der Müllentsorgung. Sie führen Kehr- und Müllfahrzeuge,
mitunter auch Lkw und Omnibusse. Kleine Schäden an ihren Fahrzeugen
beheben sie selbstständig, bei fälligen Reparaturen informieren sie die
zuständige Stelle des unternehmenseigenen Fuhrparks. Von 1985 bis 1990
wurde dieser Beruf ohne Spezialisierung ausgebildet. Das Gehalt kann von
Arbeitgeber zu Arbeitgeber variieren. Der Verdienst bzw. das Einkommen
hängt nicht zuletzt von dem Arbeitsumfang innerhalb eines Unternehmens ab.