Der Aktenvernichter, der Beamer, die Beschriftungsgeräte, der Computer, das Diktiersystem, der Drucker, das Faxgerät, die Frankiermaschine, die Geldzählkassette, der Kopierer, die Registrierkasse, die Schreibmaschine, der Tacker und der Tischrechner, sie alle haben eins gemeinsam, sie sind Büromaschinen und in vielen Büros der Welt zuhause. Zugegeben, die Schreibmaschine befindet sich seit der Erfindung der Personal-Computer stark auf dem Rückweg, aber dennoch findet man sie beispielsweise noch heute in vielen Arztpraxen. Und auch die Rechenmaschinen samt ihrer Vorgänger, die Fakturiermaschinen, hat mittlerweile das Zeitliche gesegnet, oder sie wurden den örtlichen technischen Museen gespendet, ebenso wie die alten Hollerith-Maschinen. Dafür fanden so Dinge wie die Web-Kamera, USB-Sticks, Tastaturen, Mäuse, externe Festplatten, Router, LCDs und ähnliche technische Errungenschaften der Neuzeit den Weg in das Büro von heute. Klar, dass auch diese Geräte gehegt und gepflegt werden müssen. Im Gegensatz zu früher, als es noch Büromaschinenmechaniker gab, die mechanische Schreibmaschinen oder auch das Telex reparieren konnten, herrscht heute allerdings aufgrund des rapiden Preisverfalls eine Wegwerfgesellschaft. Leider. Statt zu reparieren werden vielfach nur noch die defekten Bauteile ausgetauscht. Die neue Technik hat ihre guten wie auch weniger guten Seiten. Während man sich früher nicht selber um den fehlenden Toner des Kopierers kümmern konnte, ist heute alles idiotensicher in Kartuschen und Patronen abgefüllt, sodass auch ein Mitarbeiter mit zwei linken Händen die leeren Einheiten tauschen kann.