Der Derivatehändler oder die Derivatehändlerin findet ein Arbeitsumfeld
an in- und ausländischen Börsen. Meist sind die Angehörigen dieser
Berufsgruppe selbstständig tätig und handeln im Auftrag ihrer Kunden, zu
denen Banken, Firmen oder Privatkunden gehören, mit Termingeschäften
aller Art. Dazu gehören sowohl Aktien als auch Sachgüter wie Textilien
oder Wolle und Lebensmittel. Dies erfordert einen hohen betriebs- und
finanzwirtschaftlichen Kenntnisstand. Sie behalten stets Aktienkurse
sowie Preisentwicklungen am Gütermarkt im Auge, um im Sinne ihrer Kunden
den optimalen Zeitpunkt für An- und Verkauf zu ermitteln. Das Gehalt kann
von Arbeitgeber zu Arbeitgeber variieren. Der Verdienst bzw. das
Einkommen hängt nicht zuletzt von dem Arbeitsumfang innerhalb eines
Unternehmens ab, bei Selbstständigen kann die Bezahlung über einen
Projektlohn oder aber über eine vorher festgelegte Provision erfolgen.