Die Deutschen werden immer älter, dank den Fortschritten der Medizintechnik. Allerdings hat dies auch seinen Preis. Die Anzahl zu pflegender Menschen steigt von Jahr zu Jahr und nicht alle Menschen fühlen sich dazu berufen, diese Tätigkeit auszuüben. Hinzu kommt leider noch, dass die Tätigkeit noch immer nicht ausreichend bezahlt wird. Wer pflegt, erhält den Zustand des Betroffenen, verbessert ihn aber nicht. Wie auch? Alte Menschen werden selbst durch Pflege nicht zum Jungbrunnen, aber adäquat bezahlt werden sollten die Mitarbeiter in er Pflege schon.
Mittlerweile gibt es beispielsweise den Master-Studiengang "Berufspädagogik Pflege und Gesundheit". Der Master-Studiengang, der mit dem akademischen Grad Master of Arts abgeschlossen wird. schließt damit die Ausbildung zur Berufspädagogin bzw. zum Berufspädagogen für Aus-, Fort- und Weiterbildungseinrichtungen in den Pflege- und Gesundheitsberufen ab.
Natürlich gibt es neben der Altenpflege auch noch andere Bereiche, in denen gehegt und gepflegt wird. So etwa in der Kinderkrankenpflege oder der Transplantationspflege. Dass Kinder einer anderer Pflege bedürfen als Erwachsene, mag ja noch jedem einleuchten, aber Transplantationspflege? Klar, auch nach einer Transplantation hat man mit ganz speziellen Problemen zu kämpfen, die nur dafür Ausgebildete lösen können. Wem einmal ein Organ transplantiert wurde, der weiß ein Lied davon zu singen.
Übrigens werden nicht nur die anfangs erwähnten zu Pflegenden immer älter, sondern auch das Pflegepersonal. Mittlerweile sind wohl schon knapp 25% aller Beschäftigten in Altenheimen über 50 Jahre alt und eine Besserung dieser Situation scheint nicht in Sicht zu sein.