Es gibt jede Menge verschiedener Berufe im Bereich Hotel und Gastronomie. An der Rezeption werden die Gäste empfangen, im Restaurant bewirtet, in der hoteleigenen Fitnessanlage geknetet und gestreichelt, die Zimmer werden von dienstbaren Geistern gereinigt, der Stellvertreter des Hoteldirektors hat sich um Personal und Verwaltung zu kümmern, es gibt jemanden, der sich um das Controlling kümmert, der Bankettverkaufsleiter kümmert sich um die Veranstaltungen im Hotel, der Marketingleiter darum, dass möglichst immer ausreichend Gäste kommen und der Reservierungsleiter darum, dass nichts doppelt vergeben wird. Es gibt den Gepäckträger, den Portier und den Wagenmeister, nicht zu vergessen den Hotelpagen. Und im nicht sichtbaren Haushaltsbereich von der Hausdame über die Zimmermädchen, den Nähern und Wäschern auch die Floristin, die sich um die Begrünung des Hauses nicht nur in den Gästezimmern kümmert.
In der Gastronomie gibt es des Restaurantleiter, den Oberkellner, den Sommelier, den Chef de Rang, die Kellner, den Barkeeper, aber in größeren Häusern beispielsweise auch den Etagenserviceleiter und den Etagenkellner.
Allen Berufen gemein ist die Tatsache, dass es sich um einen 24-Stunden-Job handelt, man also vielfach im Schichtbetrieb arbeiten muss. Und je nach Ort und Hotelauslastung kann es sich mitunter auch um einen saisonalen Job handeln.
In Deutschland gibt es eine Hotelklassifizierung bei der zwischen einem und fünf Sternen pro Hotel vergeben werden können. Während in einem 1-terne-Hotel das Doppelbett mindestens 1,80m x 1,90m messen muss, sollte es in einem 5-Sterne-Haus 1,80m x 2,00m groß sein. Darüber hinaus gibt es noch jede Menge weiterer Kriterien, die bei der Sternevergabe eine Rolle spielen. Anders als bei den Sternen für Köche werden die Hotels nicht vor Ort geprüft, sondern der Hotelier füllt einen Erhebungsbogen gewissenhaft aus der danach per EDV ausgewertet wird. Die anschließende werbewirksame Sternevergabe-Einteilung gilt für drei Jahre und muss danach erneuert werden.