„Dem Ingenieur ist nichts zu schwör.“ soufflierte Erika Fuchs dem Daniel Düsentrieb und daran hat sich seither auch nichts geändert. Die Studiengänge an Fachhochschulen und technischen Hochschulen führen in der Regel zum Abschluss eines Ingenieurs-Studiums. Natürlich kann man das auch auf einer Universität erlernen. Allerdings stirbt die Berufsbezeichnung Ingenieur, beziehungsweise Diplom-Ingenieur aus, da die Bildungsminister in der EU beschlossen haben, das Hochschulwesen vergleichbar zu machen. So wird es denn bald nur noch Bachelor of Engineering, Bachelor of Science, Master of Engineering und den Master of Science geben. Erhalten bleibt dagegen erstmal die Bezeichnung „Beratender Ingenieur“, deren Vergabe allerdings an das Landesrecht gebunden ist. Mit der Einführung des Bachelors und des Masters verringert sich aber auch gleichzeitig die Regelstudienzeit um 2 Semester. Und der Abschluss als Bachelor ist in der Regel Voraussetzung für die Erreichung des Masters.
Und in einem Ingenieurbüro arbeiten dann später die Ingenieure, pardon Bachelor und Master, um dort ihre Dienstleistung in dem von ihnen abgedeckten Bereich der kundschaft anbieten zu können. Konsequenterweise sollte man das Büro doch dann auch in Bachelorbüro oder Masterbüro umtaufen, oder?
Jedenfalls planen die Mitglieder eines solchen Büros hauptsächlich im technischen Bereich. Ob nun beispielsweise Tragwerksplanungen, oder Planungen für Lüftungsanlagen, Architektur, Wasserbau oder Straßenbau, es gibt keine technische Dienstleistung die heute noch nicht von Ingenieurbüros abgedeckt wird.