Bei der Berufsbezeichnung Laborant oder Laborantin für Eisenmetallurgie
handelt es sich um eine in der ehemaligen DDR angebotene
Facharbeiterausbildung. Sie finden ein Arbeitsumfeld in
Entwicklungsabteilungen der metallindustriellen Betriebe. In Laboratorien
prüfen sie Erze und Metalle auf Beschaffenheit, Festigkeit und
Reaktionsvermögen mit anderen Stoffen. Sie überprüfen die
Säureverträglichkeit und den Schmelzpunkt der Metalle und versuchen in
Experimenten, Werkstoffe mit bestmöglichen Eigenschaften zu entwickeln.
Die Bedienung und Wartung verschiedenster Laborgerätschaften gehört dabei
zu ihren Aufgaben. Das Gehalt kann von Arbeitgeber zu Arbeitgeber
variieren. Der Verdienst bzw. das Einkommen hängt nicht zuletzt von dem
Arbeitsumfang innerhalb eines Unternehmens ab.