Bei der Berufsbezeichnung Meister und Meisterin im Anlagenbau handelt es
sich um eine in der ehemaligen DDR angebotene berufsbegleitende
Weiterbildung, die nach einer Facharbeiterausbildung absolviert werden
konnte. Ihr Arbeitsumfeld finden sie in Unternehmen und Betrieben des
Anlagebaus. Ihre Aufgaben umfassen alle berufstypischen Tätigkeiten aus
den Bereichen Organisation und Überwachung von Verfahren der Herstellung
sowie Reparatur und Wartung der Anlagen. Sie leiten Mitarbeiter und
Mitarbeiterinnen an und prüfen deren Arbeitsabläufe. Sie tragen Sorge,
dass alle Arbeiten termingerecht und der geforderten Qualität
entsprechend ausgeführt werden. Weitergehend übernehmen sie Aufgaben aus
dem Bereich der Ausbildung. Das Gehalt kann entsprechend der Ausrichtung
des Betriebes oder des Unternehmens von Arbeitgeber zu Arbeitgeber
variieren. Der Verdienst bzw. das Einkommen hängt nicht zuletzt von dem
Arbeitsumfang innerhalb eines Unternehmens ab.