Bei der Berufsbezeichnung Meister und Meisterin mit der
Spezialisierungseinrichtung Fleischerhandwerk handelt es sich um eine in
der ehemaligen DDR angebotene berufsbegleitende Weiterbildung, die nach
einer Facharbeiterausbildung und entsprechender Berufserfahrung
absolviert werden konnte. Sie finden ihr Arbeitsumfeld bei Schlachthöfen
und in der Fleischver- und -bearbeitenden Industrie. Ihre Aufgaben
umfassen alle berufstypischen Tätigkeiten aus den Bereichen Schlachtung,
Fleischbe- und -verarbeitung, Koordination der Arbeitsabläufe und Führung
von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen. Darüber hinaus übernehmen sie
Aufgaben aus dem Bereich der Qualitätssicherung und Buchhaltung und
Kalkulation. Das Gehalt kann entsprechend der Ausrichtung des Betriebes
oder des Unternehmens von Arbeitgeber zu Arbeitgeber variieren. Der
Verdienst bzw. das Einkommen hängt nicht zuletzt von dem Arbeitsumfang
innerhalb eines Unternehmens ab.