Bei der Berufsbezeichnung Meister oder Meisterin im Tiefbau handelt es
sich um eine in der ehemaligen DDR angebotene berufsbegleitende
Weiterbildung. Angehörige dieser Berufsgruppe übernehmen leitende
Funktionen im Straßen-, Eisenbahn-, Wasser-, Erd- und Grundbau. Sie
finden ein Arbeitsumfeld bei einschlägigen Baufirmen oder bei der
kommunalen Bauämtern. Dort sind sie als Kontrolleure tätig. In der
Wirtschaft leiten sie eine Abteilung oder einen Betrieb, teilen die
Arbeitpläne ein, unterweisen die Facharbeiter und bilden den Nachwuchs
aus. Das Gehalt kann abhängig vom Arbeitgeber variieren. Der Verdienst
bzw. das Einkommen hängt nicht zuletzt von dem Arbeitsumfang innerhalb
eines Unternehmens ab.