Bei der Berufsbezeichnung Metallurgieingenieur oder die
Metallurgieingenieurin (FS) mit der Spezialisierung auf die Technik der
Metallgewinnung handelt es sich um eine in der ehemaligen DDR angebotene
Facharbeiterausbildung. Angehörige dieser Berufsgruppe finden ein
Arbeitsumfeld bei Hochofenbetrieben und Schmelzereien. Sie sind leitend
verantwortlich für die Erzeugung und Veredelung von Metallen. Sie
überprüfen Erze auf ihren Metallgehalt, sorgen für die Bereitstellung von
Material und legen Produktionszeiten und -kapazitäten fest. Die
Erzeugnisse prüfen sie auf ihre physikalischen wie chemischen
Eigenschaften. Das Gehalt kann abhängig vom Arbeitgeber variieren. Der
Verdienst bzw. das Einkommen hängt nicht zuletzt von dem Arbeitsumfang
innerhalb eines Unternehmens ab.