Der Motopäde oder die Motopädin findet ein Arbeitsumfeld in
Krankenhäusern und Arztpraxen, ferner in Kurhäusern,
Rehabilitationseinrichtungen, Behindertenwerkstätten oder in
Sonderschulen. Angehörige dieser Berufsgruppe therapieren Menschen mit
gestörtem Bewegungs- und Wahrnehmungssinn. Sie untersuchen ihre Patienten
und ermitteln das Ausmaß der Beeinträchtigung. Dann erstellen sie
individuelle Therapiemaßnahmen, bei welchen der Patient gezielte
Bewegungen und Handlungsabläufe übt. So werden zum einen seine
motorischen Fähigkeiten geschult, was eine Beeinflussung auf den
psychischen und damit auch sozialen Zustand des Patienten hat. Das Gehalt
kann abhängig vom Arbeitgeber variieren. Der Verdienst bzw. das Einkommen
hängt nicht zuletzt von dem Arbeitsumfang innerhalb eines Unternehmens ab.