Unterhaltung und Kultur – zwei Dinge, die nicht unbedingt zusammen passen. Den Kulturschaffenden ist die Unterhaltung verpönt und den Unterhaltern ist die Kultur zu trocken. Egal, ob Artist, Bauchredner, Berufssportler, Bibliothekar, Clown, Archivar, Museumsfachmann, Komiker, Tierlehrer, Diplom Grafiker, Ankleider, Travestiekünstler, Prägerhelfer, Assistent für Veranstaltungstechnik, Atem-, Sprech- und Stimmlehrer, Beleuchtungsmeister, Bildereinrahmer, Bühnenbildner, Bühneninspektor, Dichter, Bildender Künstler, Graphiker, Darstellender Künstler, Dekorations- und Schildermaler, Rhythmiklehrer, Tonmeister, Kapellmeister, Eventmanager, Film- und Fernsehwirt, Bühnen-, Bild- u. Tontechniker, Musiker, Photographen, Raum-, Schauwerbegestalter, sie alle haben ihr Ein- und Auskommen in dieser doch mitunter recht schwierigen Branche.
Auch wenn die Unterhaltung meist als brotlose Kunst dargestellt wird, so ernährt sie doch ihren Mann, vorausgesetzt, man hat sein Handwerk ordentlich gelernt und tummelt sich möglichst in einem bereich oder besser einer Nische, die noch frei ist, beziehungsweise noch nicht so überlaufen ist. Der 200. Clown ist sicher nicht der Hit, wenn er all die Sachen fabriziert, die die anderen 199 auch machen, wenn er es aber ausschliesslich auf einem Seil macht, sieht die Sache gleich schon wieder ganz anders aus. Übrigens stammen viele Zirkusclowns aus Clown-Familien, die den Beruf in alter Familientradition weiterführen. Haben Sie gewusst, dass es eine Clownschule gibt, in der man all die Sachen richtig erlernt?