Biologielaborant/-in Ausbildung

Inhaltsverzeichnis

Die Biologie ist eine spannende Wissenschaft, in der es auch heute noch jeden Tag neue Entdeckungen gibt. Wissenschaftler, die sich damit beschäftigen, greifen dabei auf einen großen Stab an Mitarbeitern zurück, der bei Forschungen und Experimenten hilft. Biologielaboranten sind demnach eine wichtige Unterstützung, um Pflanzen und Tiere, aber auch Zellkulturen und Mikroorganismen zu untersuchen. Sie arbeiten dementsprechend vor allem in der Forschung, sind aber auch in medizinischen Laboren, bei Pharma- und Kosmetikherstellern sowie bei Lebensmittelherstellern und Entwicklern biotechnischer Produkte. Eine Ausbildung zum Biologielaborant ist dabei die Grundvoraussetzung, um in diesem Beruf zu arbeiten und ein vernünftiges Gehalt zu erwirtschaften.

Ausbildungsgehalt als Biologielaborant/-in

In der Industrie und dem Handel Ausbildungsdauer: 42 Monate
1. Lehrjahr 2. Lehrjahr 3. Lehrjahr 4. Lehrjahr
Alte Bundesländer (West) 896 € 959 € 1038 € 1130 €
Neue Bundesländer (Ost) 894 € 944 € 992 € 1092 €
(Quellenangabe: BIBB)

Alles zum Einstiegsgehalt, das Gehalt nach Alter, Geschlecht und Bundesland hier: Gehalt als Biologielaborant.

Über die Ausbildung zum/r Biologielaborant/-in

Ein Azubi zum Biologielaborant lernt seine Arbeit für gewöhnlich im Betrieb und in der Berufsschule kennen. Die Ausbildungsdauer liegt bei 3,5 Jahren, allerdings kann sie durch gute Leistungen und einen höheren Schulabschluss auf drei Jahre verkürzt werden.

Fachliche und persönliche Voraussetzungen

Vorausgesetzt wird für die Betriebsausbildung lediglich ein mittlerer Berufsabschluss, doch werden Abiturienten oder Bewerber mit Fachabitur bevorzugt eingestellt. Naturwissenschaftliche Fächer, allen voran natürlich Biologie, aber auch Chemie und Physik sowie Mathematik sollten zu den Lieblingsfächern gehören, wenn man als Biologielaborant eine Ausbildung machen möchte.

Ausbildungsinhalte und Ablauf

Bereits am Ausbildungsplatz lernt der Auszubildende viele Bereiche seines späteren Berufslebens kennen: Nach der Ausbildung zum Biologielaborant ist er zum Beispiel mit der Kultivierung von Pilzen, Bakterien oder sogar Zellen beauftragt, muss Versuchstiere überwachen und Versuche an ihnen durchführen (natürlich unter Berücksichtigung der Tierschutzgesetze), analysiert Gene und Genome, bestimmt Substanzen in Körperflüssigkeiten, stellt Gewebeschnitte her und wertet die Ergebnisse der Forschungen am Computer aus. Da die Arbeit als Biologielaborant unter sterilen Bedingungen im Labor stattfindet, sind Sinn für Ordnung und Hygiene wichtige Voraussetzungen, um nach der Ausbildung erfolgreich im Beruf zu arbeiten. Unter Umständen kann auch eine gewisse Reisebereischaft vorausgesetzt werden, wenn Versuche an einem besonderen Ort stattzufinden haben.

Möglichkeiten nach der Ausbildung zum/r Biologielaborant/-in

Alternativ kommt auch ein Studium der Biologie in Frage. Dann bekommt man nicht nur ein besonders gutes Gehalt, sondern erhält auch ein eigenes Labor mit eigenen Mitarbeitern und eigenen Experimenten.

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