Elektroniker/-in - Informations- und Telekommunikationstechnik Ausbildung

Inhaltsverzeichnis

Der/die Elektroniker/-in für Informations- und Telekommunikationstechnik ist insbesondere für das Anschließen und Betreuen für Telekommunikationsanlagen zuständig. Er besucht zum Beispiel die Kunden zu Hause, um hier Telefon und Internet freizuschalten, legt aber auch ganze Telekommunikationsnetzwerke in Firmengebäuden und kümmert sich am Verteilerkasten darum, dass die entsprechenden Leitungen freigeschaltet werden. Wer eine Ausbildung zum Elektroniker für Informations- und Telekommunikationstechnik machen möchte, der findet seinen Ausbildungsplatz daher auch am ehesten in großen Telekommunikationsunternehmen. Aber auch Betriebe, die lediglich die technischen Geräte dafür herstellen, bieten entsprechende Ausbildungsmöglichkeiten in diesem Beruf an.

Ausbildungsgehalt Elektroniker/-in - Informations- und Telekommunikationstechnik

In der Industrie und dem Handel Ausbildungsdauer: 42 Monate
1. Lehrjahr 2. Lehrjahr 3. Lehrjahr 4. Lehrjahr
Alte Bundesländer (West) 899 € 948 € 1017 € 1072 €
Neue Bundesländer (Ost) 879 € 932 € 440 € 1036 €
(Quellenangabe: BIBB)

Alles zum Einstiegsgehalt, das Gehalt nach Alter, Geschlecht und Bundesland hier: Gehalt als Elektroniker/-in für Informations- und Telekommunikationstechnik.

Über die Ausbildung zum/r Elektroniker/-in für Informations- und Telekommunikationstechnik

Üblicherweise dauert die Ausbildung zum Elektroniker für Informations- und Telekommunikationstechnik 3,5 Jahre, die zwischen Betrieb und Berufsschule aufgeteilt werden. Für diese Jahre erhält man bereits ein erstes, tariflich geregeltes Gehalt.

Fachliche und persönliche Voraussetzungen

Neben Interesse an Technik und Computern gehört für diesen Beruf übrigens auch eine gewisse Flexibilität dazu. Nacht- und Wochenendschichten sind je nach Arbeitgeber nicht unüblich, da beim Ausfall einer Telekommunikationsanlage schneller Handlungsbedarf besteht. Allerdings ist auch das Gehalt dann entsprechend.

Ausbildungsinhalte und Ablauf

Das erste Jahr der gesamten Ausbildungsdauer ist eine Art Grundausbildung, die bei den meisten Elektronikerberufen gleich ist. Der Azubi lernt hier Grundlegendes über die Arbeit mit Elektronik, über Arbeitssicherheit und Technik. Ab dem zweiten Lehrjahr beginnt dann die Spezialisierung. Während der Ausbildung zum Elektroniker für Informations- und Telekommunikationstechnik lernt der Azubi zum Beispiel allesüber Datenübertragungsanlagen, wie man sie eigenständig entwirft und umsetzt. Auch die Einrichtung von Datennetzen, Zugangskontrollen und Videoüberwachungssystemen, Brandmeldeanlagen und ähnlicher Anlagen gehört zur Berufsausbildung des Elektronikers. Darüber hinaus setzt man sich während der Ausbildung und später bei der Arbeit auch mit der Installation und Konfiguration von Telekommunikationssoftware und Datenbanken auseinander oder erstellt sogar eigene Programme, die dann für die Informations- und Telekommunikationstechnik verwendet werden.
Die Abschlussprüfung findet vor der Handwerkskammer statt und schließt mit dem Gesellenbrief ab.

Möglichkeiten nach der Ausbildung zum/r Elektroniker/-in für Informations- und Telekommunikationstechnik

Jetzt hat man zusätzlich noch die Möglichkeit, sich durch ein Studium der Informatik oder Technik weiter zu bilden oder auch durch entsprechende Lehrgänge einen Meister zu machen. Dann darf man nicht nur einen eigenen Betrieb eröffnen, sondern auch selbständig die Ausbildung zum Elektroniker für Informations- und Telekommunikationstechnik anbieten.