Land-und Baumaschinenmechatroniker/-in Ausbildung

Inhaltsverzeichnis

Nicht nur Fahrzeuge wie PKW oder LKW müssen hin und wieder repariert werden, sondern auch größere Maschinen, beispielsweise aus der Landwirtschaft oder dem Bau. Eine Ausbildung zum/r Land-und Baumschinenmechatroniker/-in vermittelt die notwendigen Qualifikationen und ist damit der richtige Einstieg für eine Arbeit in diesem Beruf. Gearbeitet wird nicht nur in Werkstätten, die sich auf diese Art von Fahrzeugen spezialisiert haben, sondern insbesondere auch bei den Herstellern solcher Maschinen. Neben der Reparatur gehört auch die Wartung der Maschinen und Geräte. Neben Baggern und Schleppern oder Traktoren gehören dazu zum Beispiel auch Rasenmäher oder Motorsägen.

Zu den Arbeitsgebieten gehören dabei nicht nur die mechanische Instandhaltung von Fahrzeugen, sondern auch Elektronik und Mechatronik, pneumatische Systeme und Hydraulik.

Ausbildungsgehalt als Land-und Baumschinenmechatroniker/-in

Im Handwerk Ausbildungsdauer: 42 Monate
1. Lehrjahr 2. Lehrjahr 3. Lehrjahr 4. Lehrjahr
Alte Bundesländer (West) 554 € 597 € 683 € 732 €
Neue Bundesländer (Ost) 0 € 0 € 0 € 0 €
(Quellenangabe: BIBB)

Alles zum Einstiegsgehalt, das Gehalt nach Alter, Geschlecht und Bundesland hier: Gehalt als Land-und Baumaschinenmechatroniker /-in.

Über die Ausbildung zum/r Land-und Baumaschinenmechatroniker/-in

Diese Ausbildung hat am 01.08.2014 die Ausbildung als Mechaniker/-in für Land- und Baumaschinentechnik ersetzt. Auf eine Ausbildung zum Land- und Baumaschinenmechatroniker kann man sich im Grunde überall dort bewerben, wo man später auch einen Arbeitsplatz finden kann. Die Ausbildungsdauer liegt bei dreieinhalb Jahren. Eine entsprechende technische Vorbildung durch eine Fachschule kann die Berufsausbildung allerdings um ein halbes Jahr verkürzen. Azubis lernen nicht nur im Betrieb, sondern auch in der Berufsschule.

Fachliche und persönliche Voraussetzungen

Da Werkstätten für Land- und Baumaschinen nicht zwangsläufig in ganz Deutschland vertreten sind, sollte man neben einer körperlichen Belastbarkeit auch eine gewisse Reisebereitschaft mitbringen, da viele Maschinen direkt vor Ort repariert werden.

Ausbildungsinhalte und Ablauf

Neben dem richtigen Umgang mit Werkzeugen und Materialien, Fehlerdiagnose und Reparatur stehen auch Fächer wie Sicherheit am Arbeitsplatz und Umweltschutz auf dem Lehrplan. Ihren Abschluss findet die Ausbildung zum Mechaniker für Land- und Baumaschinentechnik dann durch eine Gesellenprüfung.

Möglichkeiten nach der Ausbildung zum/r Land-und Baumaschinenmechatroniker/-in

Nach der abgeschlossenen Ausbildung kann man als Geselle sein Gehalt verdienen oder eine Fortbildung zum Meister beginnen. Der Meistertitel ist vielerorts noch Voraussetzung, um einen eigenen Betrieb zu eröffnen oder um einen Ausbildungsplatz anbieten zu können. Hat man den Meister oder das Abitur, steht auch der Weg zu einem technischen Studium an einer Hochschule offen.