Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft Ausbildung

Jedes Jahr produzieren die Menschen mehrere tausend Tonnen Müll, die von Fachkräften für Kreislauf- und Abfallwirtschaft entsorgt werden müssen. Sie sammeln den Müll bei den Haustüren der Bürger ein, bringen ihn zur Deponie und bringen ihn dort wieder in den Recycling-Kreislauf. Zu den Aufgaben im Einzelnen gehören das Untersuchen und Auszeichnen von Abfällen, die Zuordnung in die richtigen Entsorgungssysteme, Überwachung technischer Abläufe und die Bedienung entsprechender Geräte. Die Jobaussichten und das Gehalt sind nach einer Ausbildung zur Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft sehr gut. Die Arbeitszeit beginnt teilweise schon um vier Uhr morgens und kann je nach Einsatzort erst spät am Abend enden. Die Arbeit findet dabei entweder auf der Deponie oder unterwegs am Mülltransporter statt. Da teilweise schwere Gegenstände gehoben werden müssen und die Arbeit bei Wind und Wetter stattfindet, sollte man für eine Ausbildung zur Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft auf jeden Fall gesund und körperlich fit sein.

Ausbildungsgehalt Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft

In der Industrie und dem Handel Ausbildungsdauer: 36 Monate
1. Lehrjahr 2. Lehrjahr 3. Lehrjahr 4. Lehrjahr
Alte Bundesländer (West) 671 € 726 € 803 € 0 €
Neue Bundesländer (Ost) 0 € 0 € 0 € 0 €
(Quellenangabe: BIBB)

Erfahren Sie mehr über die Ausbildung zur Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft

Grundsätzlich gibt es keine schulischen Anforderungen an die Ausbildung zur Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft, hilfreich sind aber gute Schulnoten im Sportunterricht. In der Regel liegt die Ausbildungsdauer bei drei Jahren, die zwischen dem Betrieb und der Berufsschule aufgeteilt werden. Als Ausbildungsplatz kommen dabei städtische Entsorgungsbetriebe ebenso in Frage wie private. Bereits vor Ausbildungsbeginn entscheidet sich der Azubi für eine der drei Fachrichtungen: Logistik, Sammlung und Vertrieb; Abfallverwertung oder Abfallbeseitigung. Oft wird diese Ausrichtung schon vom Betrieb festgelegt, in dem die Arbeit statt findet.
Zum Ende der Ausbildungszeit wird die Ausbildung zur Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft vor der Industrie- und Handelskammer beendet. Anschließend gibt es durch Fortbildungen oder ein Studium noch die Möglichkeit, sich fort zu bilden. In Frage kommen der Meister in Kreislauf- und Abfallwirtschaft, der technische Fachwirt, der technische Betriebswirt und der Techniker in Abfall- oder Umwelttechnik. Fortbildungen eröffnen dabei nicht nur einen größeren Verantwortungsbereich, sondern bringen für gewöhnlich auch ein höheres Gehalt mit sich.

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