Fachkraft für Schutz und Sicherheit Ausbildung

Wer eine Ausbildung zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit anstrebt, dem steht eine spannende Arbeit bevor. Menschen dieses Berufs sind damit beschäftigt, Objekte wie zum Beispiel Gebäude, aber auch Autos, Schmuckstücke und ähnliches vor Diebstahl und Beschädigung zu schützen. Darüber hinaus werden sie auch im Personenschutz eingesetzt und begleiten zum Beispiel Prominente. Neben der aktiven Bewachung gehört zum Aufgabenfeld vor allem auch die Prävention von Schäden, das heißt: Das Planen und Einrichten von Alarmanlagen, das Beschaffen von Sicherheitsausstattung, das Überwachen von Gebäuden und ähnliches. Sollte es zu einer Gefahrensituation wie einem körperlichen Angriff kommen, sind Fachkräfte für Schutz und Sicherheit für die Gefahrenabwehr zuständig. Möchte man eine Ausbildung zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit machen, sollte man körperlich fit und selbstbewusst sein.

Ausbildungsgehalt Fachkraft für Schutz und Sicherheit

In der Industrie und dem Handel Ausbildungsdauer: 36 Monate
1. Lehrjahr 2. Lehrjahr 3. Lehrjahr 4. Lehrjahr
Alte Bundesländer (West) 629 € 731 € 861 € 0 €
Neue Bundesländer (Ost) 425 € 550 € 650 € 0 €
(Quellenangabe: BIBB)

Nützliche Infos zur Ausbildung zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit

Regulär beträgt die Ausbildungsdauer drei Jahre, allerdings kann sie bei einer Umschulung in diesen Bereich auch auf zwei Jahre verkürzt werden. Der Ausbildungsplatz liegt dabei für gewöhnlich bei Unternehmen, die im Sach- oder Personenschutz tätig sind, außerdem wird ein Teil der Ausbildung auch von der Berufsschule übernommen. Zu den Dingen, die man während der Ausbildung zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit lernt, gehören zum Beispiel Umwelt- und Brandschutz, Erste Hilfe, sicherheitstechnische Einrichtungen und Ermittlung. Da Sicherheitsleute nicht dieselben Rechte haben wie die Polizei, spielen auch Rechtsgrundlagen für die Arbeit eine wichtige Rolle. Schon während der Berufsausbildung lernt man, wie man sich und andere gegen einen Angriff verteidigen darf, was noch als Notwehr gilt und in welchem Bereich man sich strafbar machen würde.
Da viele Fachkräfte in diesem Bereich sich nach der Ausbildung zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit selbständig machen, nehmen auch betriebswirtschaftliche Elemente wie die Kalkulation von Personal und Kosten einen wichtigen Raum ein. Beendet wird die Ausbildung durch eine Abschlussprüfung. Wer mindestens zwei Jahre Berufserfahrung hat, kann sich anschließend noch zum Meister für Schutz und Sicherheit weiter bilden lassen, was mit einem höheren Gehalt und mehr Verantwortung einher geht. Auch ein Studium an einer Fachhochschule oder Universität kommt in Frage. Fachkräfte für Sicherheit und Schutz arbeiten vor allem nachts und an den Wochenenden, das sollte sich also mit den eigenen Lebensumständen vereinbaren lassen.