Kanalbauer/-in Ausbildung

Möchte man eine Ausbildung zum Kanalbauer ins Auge fassen, so erwartet ein spannender Beruf mit viel körperlicher Aktivität. Der Kanalbauer kümmert sich auf Baustellen darum, dass Abwasserleitungen fachgerecht gelegt werden und setzt ältere Leitungen wieder in Stand. Auch Schächte, Regenrückhaltebecken und ähnliche Kanalbauwerke gehören zum Aufgabenbereich bei dieser Arbeit. Aus diesem Grund gehört der Beruf des Kanalbauers auch zum Baugewerbe. Die meisten Arbeitsplätze finden sich bei Bauunternehmen im Hoch-, wie auch im Tiefbau und bei Betrieben, die sich auf Sanierungsarbeiten spezialisiert haben. Der Kanalbauer übernimmt bei seiner Arbeit alle mit dem Kanal unmittelbar zusammen hängenden Aufgaben. Er ist also auch dafür zuständig, Gräben auszuheben, muss auf die Einhaltung des Umweltschutzes achten und das Gefälle berücksichtigen, damit das Wasser auch ablaufen kann. Vermessungsarbeiten und die Wiederfüllung von Gräben gehören nach der Ausbildung zum Kanalbauer ebenfalls zum Tätigkeitsfeld. Selbst die Wiederherstellung der Fahrbahndecke kann unter Umständen zu den Aufgaben gehören, die man zu überwachen und durchzuführen hat.

Ausbildungsgehalt Kanalbauer/-in

In der Industrie und dem Handel Ausbildungsdauer: 36 Monate
1. Lehrjahr 2. Lehrjahr 3. Lehrjahr 4. Lehrjahr
Alte Bundesländer (West) 755 € 1115 € 1400 € 0 €
Neue Bundesländer (Ost) 675 € 895 € 1120 € 0 €
(Quellenangabe: BIBB)

Erfahren Sie das Wichtigste über die Ausbildung zum Kanalbauer

Eine Ausbildung zum Kanalbauer wird in vielen Baubetrieben, insbesondere im Tiefbau angeboten. Es gibt keine konkreten Voraussetzungen, wenn man sich als Azubi auf einen Ausbildungsplatz in diesem Bereich bewerben möchte. Statt eines besonderen Schulabschlusses wird vor allem körperliche Fitness voraus gesetzt, da die Arbeit körperlich anstrengend ist und überwiegend im Freien erfolgt. Die Berufsausbildung selbst findet nicht nur im Betrieb, sondern auch in der Berufsschule statt. Hier lernt der Auszubildende alles, was es über den Kanalbau zu wissen gibt. Abgeschlossen wird die Lehre, in der ein für Handwerker übliches Gehalt gezahlt wird, durch eine Prüfung vor der Handwerkskammer. Wer eine Ausbildung zum Kanalbauer macht, steigt also als Geselle ins Berufsleben ein.

Die am nächsten liegende Fortbildungsmöglichkeit wäre der Meister im Kanalbau, der nicht nur ein gutes Gehalt mit sich bringt, sondern auch die Berechtigung zur Ausbildung anderer Menschen. Mit guten Schulnoten steht aber auch der Weg an eine Fachhochschule oder Hochschule offen, wo ein Studium zum Ingenieur oder Techniker in Frage käme.