Naturwerksteinmechaniker/-in Ausbildung

Wer gern eine künstlerische und handwerkliche Tätigkeit ergreifen möchte, der wird mit einer Ausbildung zum Naturwerksteinmechaniker einen guten Beruf finden. Es handelt sich dabei um eine moderne Variante des Steinmetzes. Gearbeitet wird mit allerlei Arten von Naturstein, die bei der Arbeit zu den verschiedensten Modellen geformt werden. Dabei wird weniger mit Hammer und Meißel, als vielmehr mit dem Computer gearbeitet. Als Naturwerksteinmechaniker ist man dafür zuständig, die richtigen Steine auszuwählen und für die Bearbeitung richtig vorzubehandeln. Am Computer erstellt er dann das entsprechende Design, das der Stein erhalten soll. Mit seinen Maschinen schneidet, schleift und poliert er den Stein, außerdem bringt er Verbindungselemente an, damit das Werk am Ende aufgestellt werden kann.

Die Arbeit, die man nach der Ausbildung zum Natursteinwerkmechaniker übernimmt, bezieht sich aber nicht nur auf die Schaffung neuer Skulpturen. Auch die Reparatur von beschädigten Steinen und die Reinigung von verschmutzten Werken gehört zum Aufgabenfeld. Man ist also viel unterwegs, wenngleich sich die Ausübung der Arbeit in der Regel auf die nähere Umgebung beschränkt. Möchte man eine Berufsausbildung mit Naturstein machen, dann sollte man in erster Linie körperlich belastbar sein und sich für Kunst und Computer interessieren.

Ausbildungsgehalt Naturwerksteinmechaniker/-in (alle Fachrichtungen)

In der Industrie und dem Handel Ausbildungsdauer: 36 Monate
1. Lehrjahr 2. Lehrjahr 3. Lehrjahr 4. Lehrjahr
Alte Bundesländer (West) 756 € 836 € 919 € 0 €
Neue Bundesländer (Ost) 0 € 0 € 0 € 0 €
(Quellenangabe: BIBB)

Die Ausbildung zum Naturwerksteinmechaniker – alles Wissenswerte

Mittlerweile hat sich die Ausbildung zum Natursteinwerkmechaniker in drei Fachbereiche aufgeteilt: Maschinenbearbeitungstechnik, Schleiftechnik und Steinmetztechnik. Letzteres entspricht noch am ehesten dem klassischen Beruf des Steinmetzes. Die meisten Ausbildungsbetriebe – oft Bildhauereien und Steinmetze für Grabsteine, aber auch Hersteller von Fliesen und Steinmöbel – erwarten lediglich einen guten Hauptschulabschluss von ihrem zukünftigen Azubi. Die Ausbildungsdauer ist durch die Handwerksordnung festgelegt und legt für gewöhnlich bei drei Jahren. Sie kann aber bei guten schulischen Leistungen um ein halbes Jahr verkürzt werden.

Am Ausbildungsplatz und in der Berufsschule lernt man unter anderem, welche Steine wie verarbeitet werden können, wie man Skizzen für das Endobjekt erstellt und wie die Geräte eingestellt, betrieben und gewartet werden. Auch die Sicherheit am Arbeitsplatz, kundenorientiertes Arbeiten und der Vertrieb sind Bestandteile der Ausbildung. Wer die Berufsausbildung mit der Gesellenprüfung erfolgreich abgeschlossen hat, der kann sich sein Gehalt zum Beispiel durch eine Meisterprüfung erhöhen. Daneben besteht auch die Möglichkeit, ein Studium zu ergreifen oder sich zum Steinmetzen, Restaurator und Bildhauer weiter zu bilden.

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