Hotelfachmann/-frau Ausbildung

Inhaltsverzeichnis

Die Ausbildung zum Hotelfachmann/-frau bedeutet Kundenkontakt, Zuständigkeit für die Abläufe in Hotels und damit zusammen gehörende Verantwortung. Die Arbeitszeiten sind flexibel und reichen vom frühen Morgen bis in die späten Nachtstunden. Der Beruf der Hotelkauffrau ist eng mit dem von Restaurantfachleuten verwandt. Wegen der umfangreichen Kenntnisse, die man während der Ausbildung zum Hotelfachmann erlangt, sind die Aussichten auf eine Einstellung in einem größeren Hotel mit entsprechendem Gehalt sehr gut.

Ausbildungsgehalt als Hotelfachmann/-frau

In der Industrie und dem Handel Ausbildungsdauer: 36 Monate
1. Lehrjahr 2. Lehrjahr 3. Lehrjahr 4. Lehrjahr
Alte Bundesländer (West) 672 € 761 € 862 € 0 €
Neue Bundesländer (Ost) 564 € 644 € 728 € 0 €
(Quellenangabe: BIBB)

Alles zum Einstiegsgehalt, das Gehalt nach Alter, Geschlecht und Bundesland hier: Gehalt als Hotelfachmann /-frau.

Fachliche und persönliche Voraussetzungen

Wer sich auf einen Ausbildungsplatz bewerben möchte, der sollte neben sehr guten Fremdsprachenkenntnissen auch kontaktsicher und körperlich fit sein. Unternehmen stellen gerne Schulabgänger mit mittlerem Bildungsabschluss ein. Eine bestimmte Vorbildung für die Lehre im Hotelgewerbe ist rechtlich nicht vorgeschrieben. Bewerber haben Interesse an

  • der Beratung von Gästen, insbesondere wenn diese unentschlossen sind,
  • der Berücksichtigung von Kundenwünschen,
  • der Unterstützung von Gästen bei Kaufentscheidungen,
  • organisatorischen Tätigkeiten wie
    • Lagerbestandskontrolle,
    • Warenbestellung,
    • Reservierungsbearbeitung,
    • Hauswirtschaft.

Ausbildungsinhalte und Ablauf

Während der Ausbildung zum Hotelfachmann, deren Ausbildungsdauer für gewöhnlich bei drei Jahren liegt, lernt der Azubi alle wichtigen Bereiche des Hotelwesens kennen. Ein Großteil der praktischen Arbeit findet im Servicebereich statt, aber auch Front Office, Housekeeping und die übrigen Abteilungen des Hotels werden durchlaufen. Das Machen von Betten und die Reinigung von Fluren gehört also ebenso zu den Ausbildungsinhalten wie das Vorbereiten und Servieren von Lebensmitteln, die Zimmerplanung und ähnliches. Nach der Ausbildung sind die Hotelfachleute dann dafür zuständig, diese Aufgaben auf ihre genaue Ausführung hin zu überwachen und Einsatzpläne für die Mitarbeiter der einzelnen Bereiche zu erstellen.
Kenntnisse zur Ernährung wie zum Beispiel Nahrungsmittel und ihre Zubereitung oder Getränkekunde sind deshalb ebenso ein wichtiger Ausbildungsinhalt wie die Bearbeitung von Buchungen und Check-Ins, Bedienen der Telefonanlage, Betreuung der Gäste und das Housekeeping, aber auch Bürotätigkeiten.

Möglichkeiten nach der Ausbildung zum/r Hotelfachmann/-frau

Die Ausbildung zum Hotelfachmann ist ein wichtiger Grundstein für die weitere Karriere. Nach der Berufsausbildung stehen dem Azubi zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten offen. Schulungen zum Bereichsleiter Hotellerie-Hauswirtschaft oder zum Gastro-Betriebsleiter und dem Chef de Reception sind ebenso möglich wie das Studium zum Bachelor of Science in International Hospitality Management oder in Betriebsökonomie. Einige der besten Schulen und Universitäten, an denen man sich nach der Ausbildung weiterbilden kann, liegen übrigens in der Schweiz. Eine höhere Bildung führt nicht nur zu einem vielfältigeren Verantwortungsbereich, sondern auch zu einem höheren Gehalt.

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