*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt Hotelfachmann / Hotelfachfrau

Datenbasis: 677 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 1.597 € 2.011 € 2.852 €
Baden-Württemberg 1.665 € 2.110 € 2.818 € Jobs Hotelfachmann / Hotelfachfrau
Bayern 1.591 € 2.102 € 2.937 € Jobs Hotelfachmann / Hotelfachfrau
Berlin 1.631 € 2.046 € 2.978 € Jobs Hotelfachmann / Hotelfachfrau
Brandenburg 1.217 € 1.532 € 2.173 € Jobs Hotelfachmann / Hotelfachfrau
Bremen 1.901 € 1.968 € 2.482 € Jobs Hotelfachmann / Hotelfachfrau
Hamburg 1.597 € 1.996 € 3.700 € Jobs Hotelfachmann / Hotelfachfrau
Hessen 1.632 € 2.094 € 2.860 € Jobs Hotelfachmann / Hotelfachfrau
Mecklenburg-Vorpommern 1.508 € 1.830 € 2.333 € Jobs Hotelfachmann / Hotelfachfrau
Niedersachsen 1.629 € 1.910 € 2.658 € Jobs Hotelfachmann / Hotelfachfrau
Nordrhein-Westfalen 1.644 € 1.987 € 2.844 € Jobs Hotelfachmann / Hotelfachfrau
Rheinland-Pfalz 1.590 € 2.048 € 3.034 € Jobs Hotelfachmann / Hotelfachfrau
Saarland 1.636 € 1.822 € 2.522 € Jobs Hotelfachmann / Hotelfachfrau
Sachsen 1.656 € 1.711 € 1.988 € Jobs Hotelfachmann / Hotelfachfrau
Sachsen-Anhalt 1.204 € 1.516 € 2.150 € Jobs Hotelfachmann / Hotelfachfrau
Schleswig-Holstein 1.529 € 2.025 € 2.832 € Jobs Hotelfachmann / Hotelfachfrau
Thüringen 1.248 € 1.572 € 2.229 € Jobs Hotelfachmann / Hotelfachfrau

Hotelfachmann / Hotelfachfrau:

1. Gehalt

Bei der Arbeit als Hotelfachmann oder -fachfrau dreht sich jeden Tag alles um den Gast. Heute und hier soll sich mal alles um sie drehen – genauer: um Ihr Gehalt. Was verdienen Hotelfachleute eigentlich bzw. wie viel können sie verdienen?

Werfen wir einen Blick auf das bundesweite Durchschnittsgehalt: 2.011 € brutto bekommen Hotelfachleute im Monat. Umgerechnet entspricht das einem Stundenlohn von 13,97 €. Da es sich hierbei, wie erwähnt, um Durchschnittswerte handelt, gibt es selbstverständlich auch Abweichungen nach unten und oben.

  • So bekommen die hinteren 25% der Gehaltstabelle lediglich 1.597 € oder weniger,
  • die vorderen 25% allerdings auch 2.852 € oder mehr im Monat.

Alle anderen Gehälter liegen dazwischen. Welche Gehälter recht nah beieinander liegen sind die von Männern und Frauen in diesem Beruf. So ist beträgt der Lohn als Hotelfachmann im Schnitt 2.211 €, der als Hotelfachfrau 1.971 €.

Basis für diese Daten sind 677 Datensätze, die wir in den letzten zwei Jahren erhoben und für Sie ausgewertet haben. Trinkgelder, die im Bereich der Hotellerie häufiger gezahlt werden, sind nicht Bestandteil dieser Zahlen und kommen demnach noch dazu. In einigen Fällen kann ein Tarifvertrag die Höhe Ihres Lohns regeln, in der Regel sind es aber andere Faktoren, die Einfluss auf die Höhe nehmen.

Bekommt mein Gehalt irgendwann ein Upgrade?

Nach dem Ende der Ausbildung können Hotelfachleute durchschnittlich mit einem Einstiegsgehalt von 1.822 € rechnen. Mit den Jahren und zunehmender Erfahrung steigt das Einkommen Schritt für Schritt an:

  • So liegt der Verdienst mit 30 Jahren bei 2.038 € im Schnitt,
  • im Alter von 40 Jahren bereits bei 2.101 €
  • und mit 50 schließlich bei 2.203 € monatlich.

Durch Fort- und Weiterbildungen oder gar ein Studium lassen sich Karriere und Verdienst zusätzlich in Schwung bringen.

Kleine Pension oder großes Domizil?

In vielen Bereichen hat auch die Größe des Arbeitgebers Einfluss auf die Höhe des Einkommens. So steigt mit der Anzahl der Mitarbeiter meist auch der Lohn. Für Hotelfachleute sieht unsere Statistik folgendermaßen aus:

  • bis 500 Mitarbeiter = 1.958 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 2.319 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 2.000 Euro brutto

Die Zahlen zeigen, dass diese Faustregel für Hotelfachleute nur teilwiese gilt. So besteht zwischen kleinen und mittelgroßen Betrieben ein deutlicher Gehaltsunterschied, bei ganz großen Arbeitgebern ist der Verdienst jedoch wieder etwas rückläufig. Allerdings kann man davon ausgehen, dass Betriebe im Hotelgewerbe kaum mehr als 1.000 Mitarbeiter beschäftigen. Dies bestätigt auch die Nähe des Durchschnittsgehalts der kleinen Betriebe zum allgemeinen Durchschnittseinkommen von 2.011 €.

Stadt, Land, Gehalt

Auch das Bundesland, in welchem Sie arbeiten, beeinflusst den Lohn. So verdienen Hotelfachleute in Bremen, Baden-Württemberg und im Saarland (1.822 €) in der Regel deutlich mehr als solche in Brandenburg, Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern (1.830 €). Dass in den zuletzt genannten Regionen die Lebenshaltungskosten eher unterdurchschnittlich sind, erklärt zumindest einen Teil der Gehaltsschere.

Sie möchten es noch genauer wissen?
Bei allen genannten Angaben zum Gehalt als Hotelfachmann bzw. Hotelfachfrau handelt es sich um Durchschnittswerte. Für genauere Informationen empfehlen wir unseren kostenlosen Gehaltscheck oder eine individuelle Gehaltsanalyse (zum Gehaltsvergleich).

2. Ausbildung / Weiterbildung

Die anerkannte, dreijährige Ausbildung zum Hotelfachmann bzw. zur Hotelfachfrau findet entweder dual, d.h. in einem Hotelbetrieb plus einer Berufsschule statt oder aber in einer genauso lange dauernden schulischen Ausbildung.

Diese Themen stehen bei Auszubildenden auf dem Lehrplan:

  • Rezeption,
  • Ernährung, zum Beispiel Zubereitung von Speisen,
  • Getränke,
  • sprachliche Fähigkeiten,
  • Check-in der Gäste,
  • Reinigung,
  • Einkauf,
  • Buchhaltung,
  • Kundenbetreuung.

Die ausbildenden Hotels verlangen von ihren Bewerbern Kommunikations- und Artikulationsfähigkeit sowie Service-Orientierung. Aufgrund der wechselnden Arbeitssituationen setzen sie außerdem Belastbarkeit und Flexibilität voraus. Hinsichtlich der beruflichen Qualifikationen sieht das Gesetz keinen bestimmten Abschluss vor. Allerdings besitzt der Großteil der auszubildenden Hotelfachleute einen mittleren Bildungsabschluss. Knapp ein Drittel der Teilnehmer verfügt über das Abitur.

Nach dem erfolgreichen Abschluss der dreijährigen Ausbildung und ersten Jahren der Berufserfahrung empfiehlt sich für ambitionierte Hotelfachleute eine Weiterbildung. Dazu zählt nach mindestens drei Jahren Berufserfahrung die Aufstiegsfortbildung zum Hotelmeister. Als Alternative gilt die Weiterbildung zum Fachwirt für den Schwerpunkt Gastgewerbe. Es handelt sich um ein Angebot der Industrie- und Handelskammer.

Für Hotelfachleute mit wirtschaftlichen Interessen stellt die Fortbildung zum staatlich geprüften Hotel-Betriebswirt eine interessante Wahl dar. Die Weiterbildung bereitet die Teilnehmer über zwei Jahre auf Aufgaben aus dem oberen Management in Hotels vor. Neben Fächern wie Deutsch, Englisch und Wirtschaftskunde behandeln die angehenden Hotel-Betriebswirte die Themen Buchführung, Kosten- und Leistungsrechnung, Hotel-Organisation sowie Personalwesen. Später wählen die Teilnehmer sie interessierende Fächer und vertiefen ihre Kenntnisse.

Weitere Details zum Gehalt in der Ausbildung als Hotelfachmann/-frau.

3. Studium

Zugang zum Beruf Hotelfachmann und /-frau erhält man über die angesprochene Ausbildung. In den Stellenausschreibungen setzen die suchenden Hotels und Pensionen kein abgeschlossenes Studium voraus. Allerdings besitzen ausgebildete Hotelfachleute die Option, eine Universität oder Fachhochschule zu besuchen. Dadurch verbessern sie ihre beruflichen Perspektiven und eignen sich für Management- und Führungspositionen.

Ein passender Studiengang stellt das Hotelmanagement dar. Die Dozenten vermitteln den Studierenden Fertigkeiten in betriebswirtschaftlichen Sachverhalten, hotelspezifischen Themen und im Management-Wissen. Das Studium beginnt im Bachelor mit Vorlesungen, die erforderliche Grundlagen behandeln. Das umfasst neben der Betriebs- und Volkswirtschaftslehre die Fächer Mathematik, Statistik, Recht sowie Finanzbuchhaltung. In höheren Semestern spezialisieren sich die Studenten, indem sie persönliche Schwerpunkte wählen. Das konkrete Angebot der Vertiefungs-Vorlesungen hängt von der jeweiligen Hochschule ab.

Alternativ bietet sich zum Studiengang des Hotelmanagements ein breit gefächertes Studium mit Schnittpunkten zum Hotelwesen an: Tourismus-Management bzw. -Wirtschaft. Die Dozenten bereiten die Studenten auf unterschiedliche Aufgaben in der Tourismus- und Gastbranche vor. Das Studium beginnt mit dem Bachelor, dem sich optional der Master anschließt. Zum Ende des Bachelor- und Master-Studiums verfassen die Absolventen jeweils eine umfangreiche Abschlussarbeit. Dabei weisen sie ihre gelernten Fähigkeiten nach und übertragen ihr Wissen auf eine Problemstellung.

4. Tätigkeit

Hotelfachleute planen und organisieren Abläufe innerhalb des Hotelbetriebes (auch Lagerhaltung, Buchhaltung und Personalwesen) und richten und kontrollieren die Gästezimmer. Sie stehen im direkten Kontakt zu den Hotelgästen, bedienen im Restaurant, servieren Getränke oder bereiten Veranstaltungen vor. Die Berufsangehörigen finden weltweit Anstellungen, unter anderem in Hotels, Pensionen, Gasthöfen, Restaurants und Cafés.

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