Industrie-Isolierer/in Ausbildung

Inhaltsverzeichnis

Die Isolierung von Wärme und Kälte spielt nicht nur in Häusern eine große Rolle, sondern auch in vielen Bereichen der Industrie. Deshalb ist die Ausbildung zum/r Industrie-Isolierer /-in durchaus als Beruf mit Zukunft zu betrachten. Wer seine Berufsausbildung in diesem Bereich abgeschlossen hat, wird zum Beispiel damit beauftragt, Industrieanlagen und Kraftwerke zu dämmen, aber auch Schiffe und ähnliches. Ein geringerer Energieverbrauch steht bei der Arbeit dabei im Vordergrund. Neben der eigentlichen Dämmung von Temperaturen und Schall gehören auch die Planung ebendieser Dämmung und der Bau von Tragekonstruktionen zu den Aufgaben des Industrie-Isolierers. Er entscheidet abhängig vom Einsatzzweck auch, welche Materialien genutzt werden, bringen diese an und verkleiden sie noch durch Bleche oder andere Werkstoffe.
Ohne die passenden Gebäude ist Wohnen, Arbeiten, Lernen oder Freizeitgestaltung undenkbar. Die Gebäude müssen für ihren Zweck dienlich und geeignet sein. Ihr Design sollte der Umgebung und dem Empfinden der Menschen zupass kommen. Im Inneren sind die Benutzer vor negativen Wirkungen der Außenwelt geschützt. Diesen Schutz erfüllen Industrie-Isolierer.

Ausbildungsvergütungs als Industrie-Isolierer/in

In der Industrie und dem Handel Ausbildungsdauer: 36 Monate
1. Lehrjahr 2. Lehrjahr 3. Lehrjahr 4. Lehrjahr
Alte Bundesländer (West) 942 € 996 € 1071 € 0 €
Neue Bundesländer (Ost) 919 € 970 € 1027 € 0 €
(Quellenangabe: BIBB)

Alles zum Einstiegsgehalt, das Gehalt nach Alter, Geschlecht und Bundesland hier: Gehalt als Industrie-Isolierer /-in

Über die Ausbildung zum/r Industrie-Isolierer /in

Die Ausbildungsdauer liegt bei dieser Berufsausbildung bei drei Jahren, wobei die ersten zwei Jahre identisch mit der Ausbildung zum Isolierfacharbeiter sind. Erst im dritten Ausbildungsjahr erfolgt die Spezialisierung. Gelernt wird dabei im Betrieb wie auch an der Berufsschule, auch ein geringes Gehalt gibt es dafür bereits.

Fachliche und persönliche Voraussetzungen

Schon während der Ausbildung zum Industrie-Isolierer werden körperlich anstrengende Arbeiten verrichtet. Körperliche Fitness gehört deshalb zu den Grundvoraussetzungen, die man erfüllen sollte, wenn man sich auf einen Ausbildungsplatz in diesem Bereich bewerben möchte.

Ausbildungsinhalte und Ablauf

Isolierer erwerben in ihrer Ausbildung Fähigkeiten in

  • Blechbearbeitung,
  • Rohr- und Behälterdämmung,
  • Maschinenisolierung,
  • der Herstellung von Ummantelungen,
  • der Anbringung von Unterkonstruktionen wie Dächer und Fassaden,
  • der Realisierung von Wärme- und Kältedämmungen
  • der Montage von Schalldämmungen,
  • Kunststoffbearbeitung,
  • Trockenbau,
  • Gerüstbau,
  • Maschinen- und Geräteführung,
  • Qualitätsprüfung und –sicherung.

Neben Materialkunde und der eigentlichen Isolierarbeit lernt der Azubi auch alles Wichtige über Sicherheit am Arbeitsplatz und Gesundheitsschutz, so dass er nach seiner Ausbildung zum Industrie-Isolierer selbständig, eigenverantwortlich und sicher arbeiten kann. Auch die Führung eines kleinen Teams kann später zu den Aufgaben gehören.

Möglichkeiten nach der Ausbildung zum/r Industrie-Isolierer /in

Wer nach der Ausbildung zum Industrie-Isolierer noch eine Weiterbildung in Betracht ziehen möchte, der kann bei entsprechendem Schulabschluss zum Beispiel ein Studium zum Techniker oder zum Ingenieur ergreifen. Auch die Fortbildung zum Meister, Vorarbeiter und Polier ist denkbar. Alle Weiterbildungen sorgen für einen größeren Verantwortungsbereich und das Recht, Nachwuchs auszubilden. Darüber hinaus gehen sie auch mit einem größeren Gehalt einher. Die Arbeitszeiten sind für den Industrie-Isolierer übrigens relativ normal, lediglich in sehr großen Produktionsbetrieben wie im Schiffsbau muss man unter Umständen auch mit einem Arbeitseinsatz nachts oder am Wochenende rechnen.

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