Kaufmann/-frau für Verkehrsservice Ausbildung

Wer Kundenkontakt mag und sich im Hinblick auf Verkehr und Reisen gerne individuelle Lösungen für seine Kunden überlegt, für den ist die Ausbildung zum Kaufmann für Verkehrsservice genau das Richtige. Bei Verkehrsunternehmen wie der Deutschen Bahn, aber auch kleineren Unternehmen, ist man zum Beispiel als Kundenberater und –betreuer tätig. Das beinhaltet die Suche nach Verbindungen und den Verkauf von Fahrkarten sowie die Beratung über Dienstleistungen, die man zusätzlich in Anspruch nehmen kann. Neben der Gepäckbeförderung gehört dazu zum Beispiel oft auch der Mietwagen. Auch der Begleitdienst im Verkehrsmittel wie der klassische Zugbegleiter gehört zu den Aufgaben, die man nach der Ausbildung zum Kaufmann für Verkehrsservice bei der täglichen Arbeit übernehmen kann. Neben dem Kontrollieren von Fahrausweisen und der Organisation von Abfahrsignalen sind sie an Bord auch zum Verkauf von Speisen und Getränken zuständig und informieren die Kunden über Anschlussmöglichkeiten. An Bahnhöfen und Haltestellen kümmern sie sich in ihrem Beruf um den Ein- und Ausstieg, außerdem nehmen sie Beschwerden entgegen und planen Marketingmaßnahmen.

Ausbildungsgehalt Kaufmann/-frau für Verkehrsservice

In der Industrie und dem Handel Ausbildungsdauer: 36 Monate
1. Lehrjahr 2. Lehrjahr 3. Lehrjahr 4. Lehrjahr
Alte Bundesländer (West) 762 € 829 € 895 € 0 €
Neue Bundesländer (Ost) 744 € 804 € 869 € 0 €
(Quellenangabe: BIBB)

Die Ausbildung zum Kaufmann für Verkehrsservice – alles Wichtige

Je nach Schulabschluss liegt die Ausbildungsdauer bei der Ausbildung zum Kaufmann für Verkehrsservice zwischen 2,5 und drei Jahren. Gelernt wird im Betrieb, aber auch in der Berufsschule. Der Azubi lernt dabei nicht nur Grundlegendes wie die Bedienung von Serviceeinrichtungen und die Bearbeitung von Anfragen, sondern auch unternehmensspezifische Inhalte wie die verschiedenen Fahrkarten und Dienstleistungen, die wichtigsten Streckenverläufe und ähnliches, damit die Kunden später individuell beraten werden können. Viele Auszubildende werden deshalb auch nach der Berufsausbildung direkt in ihren Betrieb übernommen, wenngleich das nicht zwangsläufig so sein muss. Wegen der auf die eigenen Produkte ausgerichteten Ausbildung liegt es aber nahe. Nach dem Abschluss der Ausbildung zum Kaufmann für Verkehrsservice bestehen verschiedene Möglichkeiten, durch eine Fortbildung den Aufgabenbereich zu erweitern und das Gehalt zu erhöhen. An Universitäten und Fachhochschulen käme zum Beispiel ein betriebswirtschaftliches Studium in Frage. Größere Verkehrsbetriebe bieten auch interne Schulungen und Lehrgänge an, die für einen Aufstieg auf der Karriereleiter erforderlich sind.

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