Fachkraft für Kurier-, Express-, und Postdienstleistungen Ausbildung

Inhaltsverzeichnis

Die Ausbildung zur Fachkraft für Kurier-, Express-, und Postdienstleistungen ist eine duale Ausbildung, das heißt, sie findet sowohl im Betrieb als auch in der Berufsschule statt. Zugangsvoraussetzung ist i.d.R. der Realschulabschluss.

Ausbildunsggehalt als Fachkraft für Kurier-, Express-, und Postdienstleistungen

In der Industrie und dem Handel Ausbildungsdauer: 24 Monate
1. Lehrjahr 2. Lehrjahr 3. Lehrjahr 4. Lehrjahr
Alte Bundesländer (West) 775 € 857 € 0 € 0 €
Neue Bundesländer (Ost) 775 € 857 € 0 € 0 €
(Quellenangabe: BIBB)

Alles zum Einstiegsgehalt, das Gehalt nach Alter, Geschlecht und Bundesland hier: Gehalt als Fachkraft für Kurier-, Express-, und Postdienstleistungen.

Ausbildungsinhalte und Ablauf

Während ihrer Ausbildungszeit lernen Fachkräfte für Kurier-, Express-, und Postdienstleistungen alle für ihre spätere Tätigkeit relevanten Fähigkeiten. Dazu gehören:

  • Das Annehmen, Sortieren und Ausliefern von Sendungen,
  • die Dokumentation von Sendungsverläufen,
  • das Führen von Kundengesprächen (Information, Beratung, Verkauf) sowie das Ermitteln von Kundenwünschen,
  • das Bedienen betriebsspezifischer Softwareprogramme,
  • Bestimmungen des Datenschutzes und des Postgeheimnisses,
  • die Funktionsweise von Leitsystemen,
  • der Umgang mit Retouren,
  • der Transport von Gefahrengut,
  • die Abwicklung von grenzüberschreitenden Sendungen,
  • Haftungsregeln und das Verhalten im Schadensfall,
  • die Beobachtung des Marktes und das Ausarbeiten von Angeboten.

Um all dies Lerninhalte bewältigen zu können, sollten Bewerber einige Vorkenntnisse mitbringen. Da es sich um eine kaufmännische Ausbildung handelt, ist mathematisches Wissen zwingend erforderlich. Einige Tätigkeiten, beispielsweise im Rechnungswesen, gehen jedoch darüber hinaus. Sie erfordern Wissen im Fach Wirtschaftslehre. Des Weiteren ist darauf hinzuweisen, dass die Kurier-, Express- und Postdienstleistungsbranche sehr international ausgerichtet ist und häufig Landesgrenzen überschritten werden. Aus diesem Grund werden gute Englischkenntnisse dringend benötigt. Doch auch die deutsche Sprache ist wichtig. Die Bewerber sollten in der Lage sein, sich im Gespräch mit Kunden oder Geschäftspartnern angemessen auszudrücken. Im Schriftverkehr gilt es, Rechtschreibung und Grammatik sicher zu beherrschen.

Die Auszubildenden müssen ihr Wissen in insgesamt zwei Prüfungen unter Beweis stellen. Die erste findet etwa nach der Hälfte der Ausbildungszeit statt, die zweite dann am Ende der Lehrzeit.

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