*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt Feuerwehrbeamter

Datenbasis: 76 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 2.513 € 3.497 € 6.286 €
Baden-Württemberg 2.916 € 4.399 € 6.443 € Jobs Feuerwehrbeamter
Bayern 2.675 € 3.722 € 6.690 € Jobs Feuerwehrbeamter
Berlin 2.351 € 3.272 € 5.882 € Jobs Feuerwehrbeamter
Brandenburg 1.914 € 2.664 € 4.789 € Jobs Feuerwehrbeamter
Bremen 2.364 € 3.289 € 5.912 € Jobs Feuerwehrbeamter
Hamburg 2.685 € 3.320 € 4.270 € Jobs Feuerwehrbeamter
Hessen 2.909 € 4.048 € 7.276 € Jobs Feuerwehrbeamter
Mecklenburg-Vorpommern 1.848 € 2.571 € 4.621 € Jobs Feuerwehrbeamter
Niedersachsen 2.293 € 3.191 € 5.736 € Jobs Feuerwehrbeamter
Nordrhein-Westfalen 2.196 € 3.503 € 5.799 € Jobs Feuerwehrbeamter
Rheinland-Pfalz 2.471 € 3.439 € 6.182 € Jobs Feuerwehrbeamter
Saarland 2.389 € 3.325 € 5.977 € Jobs Feuerwehrbeamter
Sachsen 2.098 € 2.919 € 5.247 € Jobs Feuerwehrbeamter
Sachsen-Anhalt 2.129 € 2.962 € 5.324 € Jobs Feuerwehrbeamter
Schleswig-Holstein 2.207 € 3.071 € 5.520 € Jobs Feuerwehrbeamter
Thüringen 2.132 € 2.967 € 5.333 € Jobs Feuerwehrbeamter

Feuerwehrbeamte:

1. Gehalt

Als Feuerwehrbeamter liegt das deutschlandweite Gehalt bei 3.497 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 76 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 2.513 € beginnen, Feuerwehrbeamte in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 6.286 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 3.071 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 4.399 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Feuerwehrbeamter in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 2.861 Euro brutto
  • 30 Jahre = 2.967 Euro brutto
  • 35 Jahre = 3.337 Euro brutto
  • 40 Jahre = 3.418 Euro brutto
  • 45 Jahre = 3.702 Euro brutto
  • 50 Jahre = 4.916 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 3.303 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 3.370 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 3.995 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Der Beamte der Feuerwehr erwirbt seine Qualifikation im Zuge einer Ausbildung. Diese erstreckt sich über mindestens neun Monate und setzt die mittlere Reife voraus. Es besteht die Möglichkeit, die Ausbildung zum Beamten der Feuerwehr an einer Berufsfachschule, einer Landesfeuerwehr-Schule oder bei einer Dienststelle der Feuerwehr zu absolvieren. Je nach Ausbildungsort unterscheiden sich die Inhalte und die Dauer der Lehre.

Die Ausbildung zum Beamten der Feuerwehr setzt eine gute körperliche Verfassung voraus. Die Auszubildenden benötigen Kraft und eine emotionale Stabilität. Darüber hinaus gelten Einsatz-Bereitschaft, Teamfähigkeit und Verantwortungs-Bewusstsein als unerlässliche Eigenschaften eines Feuerwehrmannes. Während der Ausbildung absolvieren die angehenden Beamten mehrere Praxis-Einheiten. Dabei lernen sie die verschiedenen Einsatz-Gebiete der Feuerwehr kennen und wenden ihr erworbenes Wissen erstmals an. Die Arbeit mit dem Team schult wesentliche persönliche Eigenschaften, die für den Beruf des Feuerwehrmannes Bedeutung haben. In der Regel erhalten die Auszubildenden während ihrer Lehre eine Vergütung. Deren Höhe hängt von dem Ausbildungs-Betrieb, dem Ort der Lehre und dem aktuellen Lehrjahr ab.

Während der Theorie-Einheiten erlernen die Auszubildenden wesentliche Grundkenntnisse aus folgenden Bereichen:

  • Einsatzlehre
  • Gerätekunde
  • Physik
  • Chemie
  • Staats- und Verwaltungskunde
  • Geräte-Wartung

Darüber hinaus absolvieren die angehenden Feuerwehrmänner diverse Sport-Einheiten. Dabei stehen Ausdauer-Sportarten im Zentrum. Ziel ist es, die Auszubildenden auf anstrengende Einsätze vorzubereiten. Die Praktika stellen einen Ausgleich zu den Theoriestunden an der Berufsschule dar. Sie ermöglichen es den Auszubildenden, erste Kontakte zu den Fachkräften zu knüpfen und einen Einblick in ihr zukünftiges Berufsfeld zu erhalten.

3. Studium

Im Zuge eines naturwissenschaftlich-technischen Studiums besteht die Möglichkeit, sich für den gehobenen und höheren Dienst bei der Feuerwehr zu qualifizieren. Je nach Ort und Art der Beschäftigungs-Stelle benötigen die Feuerwehrleute einen Bachelor- oder einen Master-Abschluss. Darüber hinaus erfolgt ein zweijähriger Vorbereitungs-Dienst, der den Fachkräften wesentliche Grundkenntnisse rund um den Beruf des Feuerwehrmannes vermittelt. Nicht zuletzt gelten diverse beamtenrechtliche Voraussetzungen. Die Fachkräfte erhalten ihre Zulassung zum Vorbereitungs-Dienst im Rahmen eines Auswahl-Verfahrens.

Der Vorbereitungs-Dienst umfasst theoretische und praktische Anteile. Letztere erfolgen bei der Feuerwehr. Dabei wenden die Studierenden ihre erworbenen Kenntnisse an und sammeln neue Erfahrungen in der Praxis. Während der Theorie-Einheiten erlernen die angehenden Feuerwehrleute im gehobenen und höheren Dienst Grundlagen aus folgenden Bereichen:

  • Einsatzleitung
  • Gefahren- und Brandschutz
  • Management
  • Stress-Bewältigung
  • Personal-Führung
  • rechtliche Grundlagen
  • Einsatz-Nachsorge

Darüber hinaus absolvieren die Fachkräfte mehrere Einsatz-Praktika bei der Berufs-Feuerwehr. Zusätzlich beinhaltet der Vorbereitungs-Dienst ein Verwaltungs-Praktikum. Nicht zuletzt besteht die Möglichkeit eines Wahlpraktikums. Dieses erfolgt bei einer ausländischen Berufs-Feuerwehr, an einer Feuerwehr-Schule oder in einem Wirtschafts-Unternehmen.

Der gehobene und der höhere Dienst eröffnen den Feuerwehrleuten vielseitige Einsatz-Bereiche. Neben der Tätigkeit im Management-Bereich einer Feuerwehr-Stelle besteht die Möglichkeit, an einer Feuerwehr-Schule zu unterrichten. Während des Vorbereitungs-Dienstes erhalten die angehenden Feuerwehrleute im gehobenen und höheren Dienst eine Vergütung. Diese variiert je nach Ort und Art der Ausbildung.

4. Tätigkeit

Ein Beamter oder eine Beamtin, die bei der Feuerwehr im Bereich Mittlerer Technischer Dienst beschäftigt ist, findet ein Arbeitsumfeld meist bei Berufsfeuerwehren, die von Kommune und Städten getragen werden. Angehörige dieser Berufsgruppe sind dafür da, Brände zu löschen und Menschen zu retten. Als Angehörige eines Feuerwehrtrupps sind sie mit der Wartung und Instandhaltung des Materials beschäftigt, ebenso nehmen sie an Schulungen und Übungen teil. Im Ernstfall müssen sie ihre Löschtechnik beherrschen könne, um so Leben zu retten. Auch bei schweren Autounfällen sind sie im Einsatz, dort sind sie mit Aufgaben der Rettung und Bergung betraut. Das Gehalt ist kommunal durch Vergütungstabellen geregelt. Der Verdienst bzw. das Einkommen hängt nicht zuletztvon dem Arbeitsumfang und von eventuellen Zuschlägen ab.

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