*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt Ökotrophologe

Datenbasis: 86 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 2.091 € 2.946 € 4.150 €
Baden-Württemberg 2.301 € 3.242 € 4.567 € Jobs Ökotrophologe
Bayern 2.244 € 3.320 € 4.701 € Jobs Ökotrophologe
Berlin 2.051 € 2.889 € 4.070 € Jobs Ökotrophologe
Brandenburg 1.593 € 2.244 € 3.161 € Jobs Ökotrophologe
Bremen 2.009 € 2.831 € 3.988 € Jobs Ökotrophologe
Hamburg 2.601 € 2.825 € 3.880 € Jobs Ökotrophologe
Hessen 2.420 € 3.410 € 4.804 € Jobs Ökotrophologe
Mecklenburg-Vorpommern 1.537 € 2.166 € 3.051 € Jobs Ökotrophologe
Niedersachsen 1.908 € 2.688 € 3.787 € Jobs Ökotrophologe
Nordrhein-Westfalen 1.640 € 2.539 € 5.042 € Jobs Ökotrophologe
Rheinland-Pfalz 2.210 € 3.113 € 4.385 € Jobs Ökotrophologe
Saarland 1.988 € 2.801 € 3.946 € Jobs Ökotrophologe
Sachsen 1.608 € 2.266 € 3.192 € Jobs Ökotrophologe
Sachsen-Anhalt 1.565 € 2.205 € 3.106 € Jobs Ökotrophologe
Schleswig-Holstein 1.756 € 2.474 € 3.485 € Jobs Ökotrophologe
Thüringen 1.634 € 2.302 € 3.243 € Jobs Ökotrophologe

Ökotrophologe / Ökotrophologin:

1. Gehalt

Als Ökotrophologe liegt das deutschlandweite Gehalt bei 2.946 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 86 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 2.091 € beginnen, Ökotrophologen in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 4.150 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 2.474 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 3.242 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Ökotrophologe in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 2.889 Euro brutto
  • 30 Jahre = 2.831 Euro brutto
  • 35 Jahre = 3.206 Euro brutto
  • 40 Jahre = 3.809 Euro brutto
  • 45 Jahre = 3.011 Euro brutto
  • 50 Jahre = 3.418 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 2.872 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 2.806 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 3.216 Euro brutto
3. Studium

Der Studiengang Ökotrophologie ist auch unter der Bezeichnung Ernährungswissenschaft bekannt. Wer ein Abitur- bzw. Fachabiturzeugnis vorlegen kann, hat die Möglichkeit, dieses Studium aufzunehmen.

Studieninteressierte sollten sich vor allem über die Anforderungen im naturwissenschaftlichen Bereich bewusst sein. Von Angehende Ernährungswissenschaftler wird mindestens gutes Grundkurswissen in den Fächern Biologie und Chemie erwartet. Außerdem müssen fähig sein, physikalische Zusammenhänge zu verstehen und einzuordnen. Dafür sind mathematische Kenntnisse ebenso wichtig wie für statistische Methoden. Zwar finden die Vorlesungen in den allermeisten Fällen in deutscher Sprache statt. Da aber Fachliteratur häufig auf Englisch verfasst ist, werden gute Englischkenntnisse vorausgesetzt.

Die Studenten benötigen für das grundständige Studium durchschnittlich sieben Semester. Sie befassen sich während dieser Zeit mit Aspekten aus den drei Teilbereichen Ernährungswissenschaft, Lebensmittellehre und Lebensmitteltechnologie. Konkret bieten die Fakultäten folgenden Module an:

  • Mathematik und angewandte Statistik,
  • Allgemeine Chemie,
  • Physik,
  • Biologie, Biochemie, Pathobiochemie,
  • Anatomie, Physiologie,
  • Ernährung des Menschen,
  • Ernährungsphysiologie,
  • Lebensmittel tierischer Herkunft,
  • Pflanzliche Lebensmittel,
  • Qualitätsparameter ernährungswissenschaftlicher Studien,
  • Betriebs- und Volkswirtschaftslehre.

Bei den genannten Modulen handelt es sich um Pflichtmodule, die in jedem Fall zu belegen sind. Jedoch können die Studenten darüber hinaus eine Auswahl weiterer sogenannter Wahlpflichtmodule treffen und auf diese Weise eigenen Schwerpunkte setzen. Einige Beispiel aus dem Wahlpflichtprogramm sind:

  • Sozial- und Gesundheitspolitik,
  • Produktionsökologie,
  • Ernährungsberatung,
  • Lebensmitteltoxikologie und Lebensmittelrecht,
  • Altersspezifische Ernährung.

Zu der Liste der anderen möglichen Studiengänge im Bereich der Ernährung gehören in erster Linie die Fächer Diätetik und Gesundheitsförderung bzw. Gesundheitspädagogik. Wer sich hingegen besonders für die Herstellung von Lebensmitteln interessiert, sollte ebenso über ein Studium der Lebensmittelchemie oder Lebensmitteltechnologie nachdenken. Ein Wechsel hin zur Lebensmitteltechnologie ist jedoch nach Abschluss des Bachelorstudiums als Ernährungswissenschaftler /-in noch möglich. Ähnlich wie im grundständigen Studium ist am Ende des Masterstudiums ebenfalls eine Thesis zu verfassen.

4. Tätigkeit

Die Aufgaben von Ökotrophologen liegen in den Bereichen Ernährung, Haushalt und Wirtschaft. Ihr Hauptaugenmerk gilt der Beantwortung der Fragen von gesunder Ernährung des Menschen. Physiologische, ökonomische und technologische Grundlagen spielen dabei für sie eine wesentliche Rolle. Sie erstellen beispielsweise Ernährungspläne, führen Beratungsgespräche, geben Kochkurse und führen lebensmitteltechnische Prüfungen durch.

Ökotrophologen finden ihr Arbeitsumfeld in Unternehmen der Nahrungsmittelindustrie oder medizinischen und ernährungswissenschaftlichen Forschungseinrichtungen. Aber auch in Krankenhäusern, Rehabilitationskliniken und Alten- und Jugendheimen sowie in der Forschung können sie tätig sein.

Das Gehalt kann durch das Arbeitsumfeld bestimmt sein. Das Einkommen hängt nicht zuletzt von dem Arbeitsumfang innerhalb eines Unternehmens oder der jeweiligen Einrichtung ab.

Gehaltsvergleich.com möchte dir in Zukunft neue Jobs direkt im Browser anzeigen.
Nein Danke
Alles klar