Jobangebote für Kaufmann / Kauffrau für Versicherungen und Finanzen (+15km)

Geschätztes Bruttogehalt  
*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.
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Gehalt Kaufmann / Kauffrau für Versicherungen und Finanzen

Datenbasis: 29 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 1.823 € 2.686 € 4.287 €
Baden-Württemberg 2.441 € 2.803 € 3.304 € Jobs Kaufmann / Kauffrau für Versicherungen und Finanzen
Bayern 2.231 € 3.094 € 3.301 € Jobs Kaufmann / Kauffrau für Versicherungen und Finanzen
Berlin 1.706 € 2.513 € 4.011 € Jobs Kaufmann / Kauffrau für Versicherungen und Finanzen
Brandenburg 1.389 € 2.046 € 3.266 € Jobs Kaufmann / Kauffrau für Versicherungen und Finanzen
Bremen 1.823 € 2.686 € 4.287 € Jobs Kaufmann / Kauffrau für Versicherungen und Finanzen
Hamburg 1.934 € 2.849 € 4.547 € Jobs Kaufmann / Kauffrau für Versicherungen und Finanzen
Hessen 2.110 € 3.109 € 4.962 € Jobs Kaufmann / Kauffrau für Versicherungen und Finanzen
Mecklenburg-Vorpommern 1.340 € 1.974 € 3.151 € Jobs Kaufmann / Kauffrau für Versicherungen und Finanzen
Niedersachsen 1.649 € 2.430 € 3.878 € Jobs Kaufmann / Kauffrau für Versicherungen und Finanzen
Nordrhein-Westfalen 2.075 € 3.099 € 6.143 € Jobs Kaufmann / Kauffrau für Versicherungen und Finanzen
Rheinland-Pfalz 1.649 € 2.429 € 3.877 € Jobs Kaufmann / Kauffrau für Versicherungen und Finanzen
Saarland 1.733 € 2.554 € 4.076 € Jobs Kaufmann / Kauffrau für Versicherungen und Finanzen
Sachsen 1.402 € 2.066 € 3.297 € Jobs Kaufmann / Kauffrau für Versicherungen und Finanzen
Sachsen-Anhalt 1.374 € 2.025 € 3.232 € Jobs Kaufmann / Kauffrau für Versicherungen und Finanzen
Schleswig-Holstein 1.563 € 2.303 € 3.676 € Jobs Kaufmann / Kauffrau für Versicherungen und Finanzen
Thüringen 1.326 € 1.953 € 3.117 € Jobs Kaufmann / Kauffrau für Versicherungen und Finanzen

Kaufmann / Kauffrau für Versicherungen und Finanzen:

1. Gehalt

Als Kaufmann oder Kauffrau für Versicherungen und Finanzen geht es in Ihrem Job meist ums Thema Geld. Und zwar um das Geld Ihrer Kunden und Ihres Arbeitgebers. Hier soll es mal um Ihr Geld – genauer Ihr Gehalt als Versicherungskaufmann oder -frau – gehen.

Bundesweit verdienen Kaufleute für Versicherungen und Finanzen durchschnittlich 2.686 € brutto im Monat. Rechnet man dieses Monatsgehalt in einen Stundenlohn um, so liegt dieser im Schnitt bei 18,65 €. Doch mehr geht immer. Und, wie unsere Statistik zeigt, eben leider auch weniger.

  • So erhalten 25% aller Kaufleute für Versicherungen und Finanzen maximal 1.538 €,
  • weitere 25% aber auch mindestens 3.614 €.

Eine Gehaltsspanne, die durchaus beachtlich ist. 78 Datensätze aus den letzten zwei Jahren bilden die Basis für diese Zahlen. Dabei gibt es, neben tariflichen Vereinbarungen, einige Faktoren, die auf die Höhe des Einkommens Einfluss nehmen.

Einstiegsgehalt, und dann?

Nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung winkt ein durchschnittliches Einstiegsgehalt von 2.232 €. Doch wie entwickelt sich das Gehalt mit den Jahren? Hier sehen Sie die Durchschnittsgehälter der einzelnen Altersgruppen, wie sie unsere aktuellen Daten hervorgebracht haben:

  • 25 Jahre = 2.430 Euro brutto
  • 30 Jahre = 2.878 Euro brutto
  • 35 Jahre = 3.329 Euro brutto
  • 40 Jahre = 3.304 Euro brutto
  • 45 Jahre = 2.745 Euro brutto
  • 50 Jahre = 2.745 Euro brutto

Wichtig: Dieser Verlauf ist nicht als Gehaltsentwicklung einer einzelnen Person zu sehen. Innerhalb einer Einzelkarriere ist speziell in den ersten 25 Jahren mit einer stetigen Gehaltssteigerung zu rechnen. Dass die Durchschnittsgehälter der 50-Jährigen unter denen der 40-Jährigen liegen, kann aber durchaus als realistisch gesehen werden und im Wesentlichen zwei Gründe haben: Zum einen haben sich die qualifiziertesten und erfolgreichsten Kaufleute für Versicherungen und Finanzen in diesem Alter bereits nach oben gearbeitet und besser bezahlte Posten z. B. als Innendienstleiter oder Geschäftsstellenleiter übernommen. Diese Gehälter fließen jedoch nicht in diese Statistik mit ein, sondern werden separat betrachtet. Zum anderen kommt es vor, dass Angestellte außerhalb der Führungsebene mit höherem Alter weniger Verantwortung übernehmen möchten oder beispielsweise auf Einsätze im Außendienst verzichten und sich auf den Innendienst konzentrieren. Mit solchen Veränderungen gehen nicht selten auch Gehaltseinbußen, z. B. durch fehlende Prämien, einher. Generell gilt: Wer karriere- und gehaltstechnisch aufsteigen möchte, kann dies durch Fort- und Weiterbildungen, zum Beispiel zum Fach- oder Betriebswirt, oder gar ein Studium vorantreiben.

Durchaus realistisch ist der Unterschied in der Bezahlung von Männern und Frauen, den unsere Statistik ausweist – besonders dort, wo nicht Tarifverträge den Verdienst regeln. So bekommt ein Kaufmann für Versicherungen und Finanzen im Schnitt 2.447 €, eine Kauffrau hingegen nur 2.192 € monatlich.

Konzernzugehörigkeit zahlt sich aus

Auch für Finanz- und Versicherungskauflaute scheint zu gelten, was in vielen Berufen gilt: In großen Unternehmen kann man tendenziell ein höheres Einkommen erzielen als in kleinen und mittelgroßen Firmen:

  • bis 500 Mitarbeiter = 2.441 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 3.202 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 3.556 Euro brutto

Regionale Unterschiede beim Gehalt

Betrachtet man die gezahlten Löhne nach Bundesländern, so sind teils bedeutende regionale Unterschiede zu erkennen. Neben einem deutlichen West-Ost-Gefälle, existiert bei der Bezahlung der Finanz- und Versicherungskauflaute auch ein Süd-Nord-Gefälle. So verdienen Angehörige dieser Berufsgruppe im Schnitt in Hessen (3.109 €), Baden-Württemberg und Bayern am besten, in Mecklenburg-Vorpommern (1.974 €), Sachsen-Anhalt und Brandenburg hingegen am schlechtesten. Ein Grund für diese Unterschiede sind die regional unterschiedlich hohen Lebenshaltungskosten.

Sie möchten es noch genauer wissen?
Bei allen genannten Angaben zum Gehalt als Kauffrau bzw. Kaufmann für Versicherungen und Finanzen handelt es sich um Durchschnittswerte. Für genauere Informationen empfehlen wir unseren kostenlosen Gehaltscheck oder eine individuelle Gehaltsanalyse (zum Gehaltsvergleich).

2. Ausbildung / Weiterbildung

Der Beruf des/der Kaufmanns /-frau für Versicherungen und Finanzen ist ein anerkannter Ausbildungsberuf, der in drei Jahren erlernt werden kann. Allerdings müssen sich die Auszubildenden entscheiden, ob sie ihren Schwerpunkt in der Finanzberatung oder eher im Bereich Versicherungen setzen möchten. Wird der Finanzberatung der Vorzug gegeben, stehen während der Ausbildung vor allem folgenden Aspekte auf dem Programm:

  • das Herstellen von Kundenkontakten sowie das Prüfen der bereits gewonnenen Kunden hinsichtlich möglicher Verkaufschancen,
  • das Rechnungswesen als Mittel zur kaufmännischen Steuerung und Kontrolle,
  • die Analyse der Kundensituation, das Ermitteln des individuellen Bedarfs und das Ausarbeiten entsprechender Lösungsvorschläge,
  • Vorgehensweisen, wie ein Kunde von den Vorteilen eines Produktes überzeugt werden kann,
  • die Beratung des Kunden hinsichtlich Risiken und möglicher Maßnahmen zur Verhütung von Schäden,
  • das Herausarbeiten von Faktoren, die die Erwartungen verschiedener Kundengruppen an die Produkte beeinflussen,
  • die korrekte Abwicklung von Kauf- und Verkaufsverträgen,
  • rechtliche Grundlagen, die Beratungs- und Verkaufsgespräche betreffen,
  • der Umgang mit Berechnungs- und Beratungsprogrammen.

In der Berufsschule belegen die Auszubildenden außerdem Fächer wie Wirtschafts- und Sozialkunde oder Deutsch. Der Gesetzgeber schreibt nicht vor, welchen schulischen Abschluss Bewerber mitbringen müssen, um überhaupt eine Chance auf einen Ausbildungsplatz zu haben. Die Praxis zeigt jedoch, dass meist die Fachhochschulreife vorausgesetzt wird. Zu den Schulfächern, auf die die Ausbildung zumindest in Teilen aufbaut, gehört die Mathematik. Ein gewisses Verständnis für Zahlen ist zum Bespiel bei der Ausarbeitung von Vertragskonditionen von Bedeutung. Als ebenso wichtig wird allerdings angesehen, dass die angehenden Finanzberater die deutsche Sprache perfekt beherrschen. Um Verträge auszuarbeiten und den Schriftverkehr zu erledigen, sind vor allem eine korrekte Grammatik und ein guter Satzbau unabdingbar. Im direkten Gespräch mit dem Kunden kommt eine angemessene mündliche Ausdrucksweise hinzu.

Wer sich maßgeblich für die Finanzbrache interessiert, sollte alternativ Informationen zu den Ausbildungsberufen Bankkaufmann /-frau, Immobilienkaufmann /-frau und Investmentfondskaufmann /-frau einholen.

3. Studium

Liegt eine allgemeine Hochschulzugangsberechtigung vor, können Interessierte ein Studium im Fach Versicherungsbetriebswirtschaft aufnehmen. Der Studiengang beinhaltet zahlreiche Elemente aus der Allgemeinen und der Speziellen Betriebswirtschaftslehre. Hinzu kommen Inhalte aus der Volkswirtschaftslehre, der Mathematik bzw. Statistik sowie aus dem Fach Jura. Der Stundenplan der Studenten setzt sich dementsprechend aus folgenden Modulen zusammen:

  • Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre,
  • Einführung in die Volkswirtschaftslehre,
  • Versicherungsmathematik,
  • Bilanzierung und Finanzmanagement in Versicherungsunternehmen,
  • Versicherungsmarketing,
  • Risikomanagement
  • Grundlagen der Sozialversicherung,
  • Haftpflichtversicherung,
  • Hausratversicherung, Gebäudeversicherung, Feuerversicherung,
  • Lebensversicherung,
  • Rechtsschutzversicherung,
  • Versicherungstechnik,
  • Versicherungsenglisch.

Die meisten Studienangebote sehen vor, dass während des Studiums mindestens ein Praktikum bzw. sogar ein Praxissemester absolviert wird.

Im Durchschnitt dauert das grundständige Studium zwischen sechs und acht Semester. Dann ist mit dem Bachelor ein erster berufsqualifizierender Abschluss erreicht. Versicherungsbetriebswirtschaft kann jedoch auch in Form eines Masterstudiengangs studiert werden. Dazu sind in der Regel noch einmal etwa vier Semester nötig.
Die Studienfächer Controlling, Risikomanagement und Finanz- und Rechnungswesen weisen gewisse Ähnlichkeiten zur Versicherungsbetriebswirtschaft auf und können daher eine Studienalternative darstellen.

Das Studium der Versicherungsbetriebswirtschaft setzt eine Reihe von Vorkenntnissen voraus. Dazu zählt zum einen die Mathematik. Ohne fundiertes Wissen in dieser naturwissenschaftlichen Grunddisziplin ist ein erfolgreiches Studium kaum möglich. Darüber hinaus sollten die Studenten sich in Grundzügen mit wirtschaftlichen und rechtlichen Sachverhalten auskennen. Der Einstieg in die Wirtschaftsinformatik fällt deutlich leichter, wenn Datenstrukturen, Algorithmen sowie die allgemeine Programmiersprache bereits bekannt sind. Das Beherrschen der englischen Sprache wird nicht nur vorausgesetzt, um Fachliteratur verstehen und sich in der internationalen Finanzbranche zurechtfinden zu können. Teilweise werden sogar einzelne Vorlesungen und Seminare in Englisch abgehalten.

Das Fach Versicherungsbetriebswirtschaft eignet sich auch für ein duales Studium. So ist es beispielsweise möglich, parallel zum Studium den Beruf des/der Kaufmanns /-frau für Versicherungen und Finanzen zu erlernen.

4. Tätigkeit

Fragen zum Aufbau, zur Vermehrung und zur Erhaltung von Vermögen sind sowohl für Firmen als auch für Privatkunden relevant. Beiden Ansprechpartnern stehen die Kaufleute für Versicherungen und Finanzen beratend zur Seite. Zunächst ist es ihre Aufgabe, die Finanzsituation der Kunden sowie deren Wünsche und Bedürfnisse zu analysieren. Auf der Grundlage dieser Beobachtungen erstellen die Experten dann individuelle Finanzkonzepte und präsentieren dem Kunden diese. Aus dem Repertoire der möglichen Dienstleistungen suchen sie gezielt jene aus, die für den Kunden interessant sein könnte. Dabei kann es sich um Aktionen, Investmentfonds oder Immobilien handeln. Hat der Kunde einen Entschluss gefasst, setzten die Kaufleute für Versicherungen und Finanzen einen entsprechenden Vertrag auf bzw. nehmen Änderungen in bereits bestehenden Verträgen vor. Die Kaufleute kümmern sich zum einen um Bestandskunden. Auf der anderen Seite versuchen sie aber stets, durch attraktive Angebote neue Kunden an das Unternehmen zu binden.