*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt Maschinenbauingenieur

Datenbasis: 2.227 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 3.274 € 4.759 € 7.776 €
Baden-Württemberg 3.418 € 5.032 € 7.833 € Jobs Maschinenbauingenieur
Bayern 3.418 € 4.895 € 8.155 € Jobs Maschinenbauingenieur
Berlin 2.752 € 4.232 € 6.704 € Jobs Maschinenbauingenieur
Brandenburg 2.386 € 3.468 € 7.174 € Jobs Maschinenbauingenieur
Bremen 3.441 € 4.866 € 7.849 € Jobs Maschinenbauingenieur
Hamburg 3.385 € 4.575 € 8.031 € Jobs Maschinenbauingenieur
Hessen 3.267 € 4.699 € 7.504 € Jobs Maschinenbauingenieur
Mecklenburg-Vorpommern 2.367 € 3.390 € 5.507 € Jobs Maschinenbauingenieur
Niedersachsen 3.222 € 4.600 € 7.826 € Jobs Maschinenbauingenieur
Nordrhein-Westfalen 3.393 € 5.074 € 8.135 € Jobs Maschinenbauingenieur
Rheinland-Pfalz 3.374 € 4.618 € 7.285 € Jobs Maschinenbauingenieur
Saarland 3.519 € 4.855 € 5.879 € Jobs Maschinenbauingenieur
Sachsen 2.915 € 3.534 € 5.983 € Jobs Maschinenbauingenieur
Sachsen-Anhalt 2.845 € 3.748 € 5.583 € Jobs Maschinenbauingenieur
Schleswig-Holstein 2.096 € 4.357 € 7.566 € Jobs Maschinenbauingenieur
Thüringen 2.279 € 3.565 € 5.180 € Jobs Maschinenbauingenieur

Maschinenbauingenieur / Maschinenbauingenieurin:

1. Gehalt

Das durchschnittliche Gehalt als Maschinenbauingenieur bzw. Maschinenbauingenieurin beträgt deutschlandweit 4.759 € im Monat. Damit liegt das Jahreseinkommen bei 57.108 €. Der Verdienst der Ingenieure variiert aber stark:

  • 25% der Maschinenbauingenieure liegen beim Gehalt unter 3.274 €,
  • während das obere Viertel mindestens 7.776 € im Monat verdient.

Ausschlaggebend für das individuelle Einkommen ist neben dem Unternehmensstandort auch die Größe. Die Daten basieren auf 2.227 Gehaltsdatensätzen der letzten zwei Jahre.

Einstiegsgehälter und Entgeltlücke

Das Einstiegsgehalt von Maschinenbauingenieuren beträgt rund 3.824 € brutto im Monat. Die Maschinenbauingenieurin steigt mit 3.706 € ein, ihr männlicher Kollege mit 3.829 €. Die Anfangsgehälter können je nach Abschluss variieren: Ein Masterabsolvent (Master of Engineering) verdient in der Regel – zumindest zum Einstieg – mehr als sein Kommilitone, der nur einen Bachelor (Bachelor of Engineering) vorweisen kann.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Maschinenbauingenieur in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 3.906 Euro brutto
  • 30 Jahre = 4.312 Euro brutto
  • 35 Jahre = 4.775 Euro brutto
  • 40 Jahre = 5.371 Euro brutto
  • 45 Jahre = 5.685 Euro brutto
  • 50 Jahre = 6.029 Euro brutto

Die Entgeltlücke zwischen männlichen und weiblichen Ingenieuren beläuft sich in diesem Beruf auf mehrere hundert Euro monatlich. Während ein Ingenieur mit einem Gehalt von durchschnittlich 4.763 € rechnen kann, bekommt die Ingenieurin etwa 4.160 €.

Spitzengehälter im Süden und Westen Deutschlands

Die Spitzenverdiener der Maschinenbauingenieure arbeiten im Süden und im Westen Deutschlands. Baden-Württemberg bezahlt seinen Ingenieuren ein Monatsgehalt von 5.032 €, im Saarland verdienen Ingenieure 4.855 € und in Nordrhein-Westfalen sind es 5.074 €. Im oberen Mittelfeld liegen der Stadtstaat Hamburg (4.575 €), Bayern (4.895 €) und Niedersachsen (4.600 €). Die im Verhältnis niedrigen Gehälter beziehen Maschinenbauingenieure in Brandenburg (3.468 €) und in Sachsen (3.534 €).

Firmengröße als Gehaltsfaktor

Einen weiteren Einfluss auf den Verdienst hat außerdem die Firmengröße. Hinsichtlich der Einstiegsgehälter gibt es nur sehr geringe Gehaltsdifferenzen. In einem Unternehmen mit bis zu 500 Mitarbeitern verdient der Maschinenbauingenieur durchschnittlich 4.134 € monatlich. In Betrieben mit 501-1.000 Angestellten liegt das Durchschnittsgehalt mit 4.576 € darüber. Noch einmal einige hundert Euro mehr, nämlich 5.576 €, verdient der Maschinenbauingenieur in Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern.

  • bis 500 Mitarbeiter = 4.134 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 4.576 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 5.576 Euro brutto

Sie möchten es noch genauer wissen?
Bei allen genannten Angaben zum Gehalt als Maschinenbauingenieur bzw. Maschinenbauingenieurin handelt es sich um Durchschnittswerte. Für genauere Informationen empfehlen wir unseren kostenlosen Gehaltscheck oder eine individuelle Gehaltsanalyse (zum Gehaltsvergleich).

2. Ausbildung / Weiterbildung

Als Maschinenbau-Ingenieure gelten Personen, die ein Studium im Fachbereich des Maschinenbaus erfolgreich abschließen. Dementsprechend erwarten die Unternehmen Bewerber, welche ein erfolgreich beendetes Hochschul-Studium nachweisen. Es handelt sich um keinen reinen Ausbildungsberuf. Das bedeutet: Eine mehrjährige Berufsausbildung reicht nicht aus, um sich Maschinenbau-Ingenieur nennen zu dürfen. Informationen über den genauen Ablauf sowie die Zulassungs-Voraussetzungen für das Maschinenbau-Studium folgen an späterer Stelle.

Allerdings absolvieren einige Personen zunächst eine Ausbildung, bevor sie sich auf ein Maschinenbau-Studium bewerben. In der Regel stammt der Ausbildungs-Beruf aus einem verwandten Fachgebiet. Dadurch bieten sich beispielsweise diese Berufe an:

  • Ausbildung zum Industrie-Mechaniker
  • Ausbildung zum Mechatroniker
  • Ausbildung zum Assistenten der Machinenbau-Technik

Beim letztgenannten Assistenten in der Maschinenbau-Technik handelt es sich um eine rein schulische Ausbildung über zwei Jahre. Dagegen nimmt die Berufsausbildung zum Industrie-Mechaniker dreieinhalb Jahre in Anspruch. Die Auszubildenden lernen die Produktion sowie den Einsatz von Teilen und Baugruppen für Maschinen kennen. Der vom Berufsbildungs-Gesetz anerkannte Beruf des Mechatronikers setzt ebenfalls eine Ausbildung über dreieinhalb Jahre voraus. Die zugehörigen Inhalte beziehen sich auf mechanische und elektrische Komponenten von Systemen. Außerdem lernen die Auszubildenden die Installation und den Einsatz von Software zur Steuerung der Anlagen kennen.

Studierte Maschinenbau-Ingenieure besitzen fachliches tief gehendes Wissen. Daher empfiehlt sich für Personen mit Aufstiegs-Ambitionen die Teilnahme an Weiterbildungen. Diese unterteilen sich in:

  • technische Fortbildungen
  • persönliche Fortbildungen

Nach der abgeschlossenen Berufsausbildung steht Personen mit Hochschulzugangs-Berechtigung die Option eines Studiums offen. Alternativ bieten sich weitere Angebote der Weiterbildung aus der Maschinenbau-Branche an. Ein geeignetes Beispiel stellt die Fortbildung zum geprüften Maschinenbau-Techniker dar. Die Teilnehmer erwerben im Lehrgang die Qualifikationen, um Führungs-Positionen im mittleren Management zu übernehmen.

Die Branche des Maschinenbaus gilt als sehr innovativ. Zugehörige Unternehmen entwickeln kontinuierlich neue Produkte und Prozesse. Deswegen verlangen die Betriebe von ihren Mitarbeitern, stets auf dem aktuellen Stand der Technik zu bleiben. Hierfür eignen sich Weiterbildungen, die sich mit den technischen Fortschritten befassen. Auf der anderen Seite reicht das alleinige Fachwissen nicht aus, um Führungs-Positionen zu übernehmen. Dafür benötigt ein Maschinenbau-Ingenieur entsprechende persönliche Kompetenzen. In zugehörigen Seminaren für angehende Führungskräfte lernen die Teilnehmer, wie sie ihre Mitarbeiter motivieren und weiterentwickeln.

3. Studium

Der Zugang zum Beruf des Maschinenbau-Ingenieurs erfolgt über das angesprochene Maschinenbau-Studium. Als zulassungs-berechtigt gelten Personen mit der Fachhochschulreife. Zusätzlich verlangen die Hochschulen oftmals den Nachweis über ein Praktikum mit Bezug zum Maschinenbau. Dessen Länge legt jede Universität oder Fachhochschule individuell fest. Eine Alternative zum klassischen Studium stellen duale Studiengänge dar. Zahlreiche Unternehmen aus dem Wirtschaftszweig des Maschinenbaus kooperieren mit entsprechenden dualen Hochschulen. Die Studenten halten sich abwechselnd im Unternehmen und an der Hochschule auf. Sie eignen sich praktische sowie theoretische Fähigkeiten an und beziehen zugleich ein monatliches Einkommen.

Im Bachelor-Studium beläuft sich die Regelstudienzeit meistens auf sechs oder sieben Semester. Das hängt davon ab, ob die Hochschulen ein Praxissemester vorschreiben. Letzteres verlängert die Zeit des Bachelors um ein halbes Jahr. Mit ihrem erfolgreichen Abschluss erhalten die Absolventen den Titel Bachelor of Science beziehungsweise Bachelor of Engineering. Daraufhin besteht die Möglichkeit, sich auf einen aufbauenden Master-Studiengang zu bewerben. Die Zulassung hängt wesentlich von der Bachelor-Note sowie der Passgenauigkeit des Erst-Studiums ab. Master-Studenten vertiefen und spezialisieren ihr im Bachelor erworbenes Wissen.

Im Laufe ihres Studiums hören die Studenten Vorlesungen aus unterschiedlichen Bereichen des Maschinenbaus. Dazu zählen:

  • höhere Mathematik,
  • Physik,
  • Werkstofftechnik und Werkstoffprüfung,
  • Festigkeitslehre,
  • Regelungstechnik,
  • Elektrotechnik,
  • Konstruktionslehre,
  • betriebs-wirtschaftliche Grundlagen.

In der Regel beginnt das Studium mit Pflichtvorlesungen. Später wählen die Studenten in den höheren Semestern Vertiefungen, die sie besonders interessieren. Meistens fallen die Wahl-Möglichkeiten in den Master-Studiengängen umfassender aus als im vorhergehenden Bachelor. Zu den möglichen Vertiefungsrichtungen gehören unter anderem die Produktionstechnik, die Fahrzeugtechnik, die Luft- und Raumfahrt, der Leichtbau sowie die Kunststoff-Technik. Einige Maschinenbau-Ingenieure entscheiden sich nach ihrem Studium für eine Promotion. Sie erhalten nach dem erfolgreichen Abschluss ihrer Dissertation den Titel "Dr.-Ing.".

4. Tätigkeit

Der Ingenieur für Maschinenbau, bzw. die Ingenieurin, wird in verschiedenen Bereichen der Geschäftswelt eingesetzt. Dabei ist das Durchschnittsgehalt stark von Einsatzgebiet und Funktion abhängig. So liegt es für einen Sachbearbeiter beispielsweise bei ca. 42.900 Euro, bei einem Bereichsleiter sogar bei 75.400 Euro im Jahr. Dabei liegt ein Einstiegsgehalt bei Hochschulabsolventen zwischen 34.000 Euro und 41.600 Euro. Hier liegt noch ein kleiner Unterschied der Gehälter zwischen Universitätsabsolventen und Fachhochschulabsolventen. Es kann also kein einheitlicher Stundenlohn für den Beruf des Maschinenbauingenieurs, bzw. der Maschinenbauingenieurin vorrausgesagt werden. Dieser schwankt stark von Branche zu Branche. Der Maschinenbauingenieur ist eine Spezialisierung des klassischen Ingenieurberufs. Nach dem Studium ist man in diesem Beruf insbesondere damit beschäftigt, neue Maschinen oder sogar ganze Anlagen zu konstruieren und deren Bau zu überwachen. Seinen Einsatz findet der Maschinenbauingenieur daher in praktisch allen industriellen Bereichen, die mit Produktion zu tun haben, wie zum Beispiel Chemie, Autobau, Flugzeugbau und Energie. Da sich die Technik hier immer weiter entwickelt, ist es die Aufgabe des Ingenieurs, systematische Lösungen für den jeweiligen Bedarf zu entwickeln. Auch die Dokumentation der Konstruktionen für nachfolgende Ingenieursgenerationen gehört zum Aufgabenfeld. Der Maschinenbauingenieur arbeitet dabei entweder als Angestellter im Betrieb oder selbständig und in der Forschung. In der Regel steigt man als Maschinenbauingenieur über kurz oder lang in eine leitende Position auf, in der man Prozesse im Betrieb eigenständig überwacht und optimiert.

Vom Studenten zum Maschinenbauingenieur

Um Maschinenbauingenieur zu werden, muss man sich an einer Universität für das entsprechende Studium einschreiben. Das Abitur ist also eine der Grundvoraussetzungen, um in diesem Bereich tätig zu werden. Die Regelstudienzeit liegt bei vier Jahren, beendet wird das Studium dann mit einem Bachelor of Science oder einem Bachelor of Engineering. Mit zwei weiteren Jahren Studium kann danach der Master gemacht werden, außerdem ist die Promotion zum Dr.-Ing. möglich. Zu den vermittelten Lehrstoffen gehören neben Informatik, Physik und Chemie insbesondere Mechanik, Werkstoffkunde und Konstruktionslehre, aber auch Thermodynamik, Steuerungstechnik und Elektrotechnik.

Was sollte ein Maschinenbauingenieur noch können?

Maschinenbauingenieure sollten zeitlich sehr flexibel sein, denn gerade in produzierenden Industriebetrieben wird oft rund um die Uhr in Schichten gearbeitet. Hier muss der Ingenieur anwesend sein, um den reibungslosen Ablauf der Maschinen zu überwachen. Grundsätzlich sollte man also gerade in den Anfangsjahren dazu bereit sein, auch in der Nacht oder am Wochenende zu arbeiten. Insbesondere in der Industrie sind darüber hinaus auch oft noch gewisse Arbeitsschutzbestimmungen zu berücksichtigen, die in zusätzlichen Schulungen vertieft werden.

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