*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt OTA Operationstechnische Assistenz

Datenbasis: 17 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 2.234 € 2.770 € 3.673 €
Baden-Württemberg 2.234 € 2.770 € 3.673 € Jobs OTA Operationstechnische Assistenz
Bayern 2.090 € 2.591 € 3.436 € Jobs OTA Operationstechnische Assistenz
Berlin 2.090 € 2.592 € 3.437 € Jobs OTA Operationstechnische Assistenz
Brandenburg 1.702 € 2.110 € 2.798 € Jobs OTA Operationstechnische Assistenz
Bremen 2.147 € 2.662 € 3.530 € Jobs OTA Operationstechnische Assistenz
Hamburg 2.159 € 2.677 € 3.550 € Jobs OTA Operationstechnische Assistenz
Hessen 2.231 € 2.766 € 3.668 € Jobs OTA Operationstechnische Assistenz
Mecklenburg-Vorpommern 1.642 € 2.036 € 2.700 € Jobs OTA Operationstechnische Assistenz
Niedersachsen 2.038 € 2.527 € 3.351 € Jobs OTA Operationstechnische Assistenz
Nordrhein-Westfalen 2.539 € 2.999 € 3.487 € Jobs OTA Operationstechnische Assistenz
Rheinland-Pfalz 2.197 € 2.724 € 3.612 € Jobs OTA Operationstechnische Assistenz
Saarland 2.124 € 2.634 € 3.493 € Jobs OTA Operationstechnische Assistenz
Sachsen 1.718 € 2.130 € 2.824 € Jobs OTA Operationstechnische Assistenz
Sachsen-Anhalt 1.684 € 2.088 € 2.769 € Jobs OTA Operationstechnische Assistenz
Schleswig-Holstein 1.962 € 2.433 € 3.226 € Jobs OTA Operationstechnische Assistenz
Thüringen 1.746 € 2.165 € 2.871 € Jobs OTA Operationstechnische Assistenz

Operationstechnische Assistentin / Operationstechnischer Assistent / OTA:

1. Gehalt

Als Operationstechnischer Assistent liegt das deutschlandweite Gehalt bei 2.770 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 17 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 2.234 € beginnen, Operationstechnische Assistenten in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 3.673 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 2.433 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 2.770 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Operationstechnischer Assistent in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 2.680 Euro brutto
  • 30 Jahre = 2.723 Euro brutto
  • 35 Jahre = 2.641 Euro brutto
  • 40 Jahre = 2.771 Euro brutto
  • 45 Jahre = 3.485 Euro brutto
  • 50 Jahre = 2.895 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 2.645 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 2.591 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 2.897 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Der operationstechnische Assistent erwirbt seine Qualifikation im Zuge einer durch die Deutsche Krankenhaus-Gesellschaft (DKG) geregelten Ausbildung. Sie erfolgt in der Regel an einer Berufs-Fachschule und erstreckt sich über drei Jahre. Häufig basiert die Ausbildung zum operationstechnischen Assistenten auf einem dualen System. Folglich absolvieren die Auszubildenden abwechselnd Theorie-Einheiten und Praktika. Die Verbindung von Theorie und Praxis ermöglicht es den angehenden Assistenten, ihre erworbenen Kenntnisse anzuwenden und mit neuen Erfahrungen zu ergänzen. Darüber hinaus schulen die Praktika wesentliche Schlüssel-Qualifikationen vonseiten der Auszubildenden. Hierzu zählen Sorgfalt, Zuverlässigkeit, Freundlichkeit, Teamfähigkeit und Verantwortungs-Bewusstsein.

Die Ausbildung zum operationstechnischen Assistenten setzt das Abitur voraus. Alternativ besteht die Möglichkeit, sich im Zuge einer mindestens zweijährigen Berufs-Ausbildung für die Lehre zu qualifizieren. Darüber hinaus stellen die Berufs-Fachschulen in der Regel ausschließlich Personen ein, die das 18. Lebensjahr vollendet haben. Während der Ausbildung absolvieren die angehenden operationstechnischen Assistenten mehrere Pflicht-Einsätze. Hierzu zählen Praktika in einer chirurgischen Allgemeinstation, einer chirurgischen Ambulanz, einer Endoskopie-Abteilung sowie in der Zentral-Sterilisation.

Während der Theorie-Stunden erlernen die Auszubildenden wesentliche Grundkenntnisse, die sie in ihrem späteren Berufsleben benötigen. Dazu gehören folgende Inhalte:

  • ambulanter und stationärer Operationsdienst
  • Zentral-Sterilisation
  • Endoskopie
  • Anatomie
  • Wundversorgung
  • Hygiene
  • Schmerz-Management

Im Gegensatz hierzu verbringen die angehenden operationstechnischen Assistenten die Praktika in einer medizinischen Einrichtung. Sie assistieren dem Arzt unter Aufsicht einer weiteren Fachkraft.

3. Studium

Nach der Ausbildung zum operationstechnischen Assistenten besteht die Möglichkeit eines Medizin-Studiums. Dieses erstreckt sich in der Regel über zwölf Semester und besteht aus einem vorklinischen sowie einem klinischen Teil. Der vorklinische Teil umfasst die ersten vier Semester des Studiums. Dabei befassen sich die Studierenden mit dem Aufbau des menschlichen Körpers und den Funktionen der Organe. Folglich stehen die naturwissenschaftlichen Inhalte im Zentrum dieses Studien-Abschnittes. Ferner absolvieren die angehenden Mediziner ein Krankenpfleger-Praktikum. Ein Erste-Hilfe-Kurs vermittelt wesentliche Grundkenntnisse bezüglich des Vorgehens in einer Notfall-Situation. Nach dem vorklinischen Teil erfolgt das Physikum.

Mit dem vierten Semester des Medizin-Studiums beginnt der klinische Teil. Dabei behandeln die Studierenden im Rahmen der Vorlesungen und Seminare folgende Themen:

  • Krankheits- und Heilungslehre
  • Chirurgie
  • Anästhesie
  • Geburtshilfe
  • Neurologie
  • Orthopädie
  • Kinder-Heilkunde
  • medizinische Informatik

Zusätzlich betreiben die Studierenden eine viermonatige Famulatur. Dabei arbeiten sie in einer medizinischen Einrichtung und sammeln erste Erfahrungen im Bereich der Patienten-Versorgung.

Nach dem klinischen Teil findet ein praktisches Jahr statt. Während dieser Zeit arbeitet der Medizin-Student in einem Krankenhaus. Er besucht mehrere Abteilungen und lernt somit die verschiedenen Einsatz-Gebiete der Medizin kennen. Die angehenden Ärzte führen unter Aufsicht erste Behandlungen an den Patienten durch und wenden ihr Wissen auf diese Weise praktisch an. Im Umgang mit den Fachkräften und Patienten erlernen sie wesentliche Grund-Eigenschaften eines Arztes. Hierzu zählen Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft, Sorgfalt und Zuverlässigkeit. Die Ausbildung endet mit den Abschluss-Prüfungen. Diese umfassen praktische und theoretische Anteile. Im Anschluss beantragen die Absolventen die staatliche Zulassung.

4. Tätigkeit

Der Operationstechnische Assistent oder die Operationstechnische Assistentin findet ein Arbeitsumfeld in allgemeinmedizinischen Krankenhäusern wie Unikliniken, seltener in privaten Fachpraxen. Sie stellen bei einer Operation die Hilfskraft des operierenden Arztes dar. Zu ihren Aufgaben zählen das Betreuen des Patienten sowohl vor der Operation als auch in der Aufwachphase sowie das Vorbereiten des Eingriffs. Oft assistieren sie dem Arzt während der Operationsphase mit Zureicharbeiten. Zugang zu diesem Beruf erhält man über eine Ausbildung an einer entsprechenden Fachschule. Das Gehalt kann von Arbeitgeber zu Arbeitgeber variieren. Der Verdienst bzw. das Einkommen hängt nicht zuletzt von dem Arbeitsumfang innerhalb eines Unternehmens ab.