*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt Projektentwickler

Datenbasis: 683 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 2.777 € 4.355 € 7.822 €
Baden-Württemberg 2.764 € 4.394 € 7.356 € Jobs Projektentwickler
Bayern 3.106 € 4.839 € 7.575 € Jobs Projektentwickler
Berlin 2.686 € 3.990 € 7.234 € Jobs Projektentwickler
Brandenburg 2.581 € 5.885 € 13.832 € Jobs Projektentwickler
Bremen 2.969 € 3.897 € 10.113 € Jobs Projektentwickler
Hamburg 2.855 € 4.030 € 7.174 € Jobs Projektentwickler
Hessen 3.355 € 5.493 € 11.067 € Jobs Projektentwickler
Mecklenburg-Vorpommern 2.041 € 3.201 € 5.749 € Jobs Projektentwickler
Niedersachsen 2.828 € 3.641 € 7.034 € Jobs Projektentwickler
Nordrhein-Westfalen 2.735 € 3.906 € 8.104 € Jobs Projektentwickler
Rheinland-Pfalz 2.916 € 4.194 € 7.020 € Jobs Projektentwickler
Saarland 2.641 € 4.141 € 7.438 € Jobs Projektentwickler
Sachsen 2.136 € 3.350 € 6.017 € Jobs Projektentwickler
Sachsen-Anhalt 2.093 € 3.283 € 5.897 € Jobs Projektentwickler
Schleswig-Holstein 3.434 € 4.355 € 4.870 € Jobs Projektentwickler
Thüringen 2.170 € 3.403 € 6.112 € Jobs Projektentwickler

Projektentwicklung: Projektentwickler / Projektentwicklerin:

1. Gehalt

Als Projektentwickler liegt das deutschlandweite Gehalt bei 4.355 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 683 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 2.777 € beginnen, Projektentwickler in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 7.822 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 4.355 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 4.394 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Projektentwickler in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 3.257 Euro brutto
  • 30 Jahre = 3.662 Euro brutto
  • 35 Jahre = 4.515 Euro brutto
  • 40 Jahre = 4.980 Euro brutto
  • 45 Jahre = 5.476 Euro brutto
  • 50 Jahre = 5.482 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 4.179 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 4.288 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 4.964 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Projektentwickler/-in ist weder ein geschützter Beruf, noch wird allein durch die Berufsbezeichnung deutlich, um welche Branche es sich handelt. Das bedeutet auch: Der Weg zum/zur Projektentwickler/-in ist sehr individuell geprägt. Wer mit einer Ausbildung einsteigt, der kann sich im Grunde die Fachrichtung aussuchen, die ihm persönlich am meisten liegt.
Die dreijährige Ausbildung zum/zur Fachinformatiker/-in wird in zwei Fachrichtungen angeboten: der Anwendungsentwicklung und der Systemintegration. Mit dem Schwerpunkt Anwendungsentwicklung werden Kenntnisse entwickelt, die wichtig sind für eine spätere Projektentwicklung wie beispielsweise:

  • die Unterscheidung zwischen Anwendungsbereich und Betriebssystem,
  • Tests, die mit Systemen durchgeführt werden können,
  • Anwendung von Programmierlogik und -methoden,
  • Beratung von Kunden und kundengerechte Dokumentation,
  • Datenmodelle, Netzwerkarchitektur, Anwendungslösungen, Applikationssprachen.

Wer nach der Ausbildung zum/zur Fachinformatiker/-in eine Weiterbildung anstrebt, kann eine Prüfung als Softwareentwickler/-in ablegen und kommt so dem Wunschberuf „Projektentwickler/-in“ ein Stück weit näher. Im Bereich der Mechanik ist die dreieinhalbjährige Ausbildung zum/zur Konstruktionsmechaniker/-in eine Möglichkeit, sich später einen Weg in Richtung Projektentwicklung zu bahnen. Auf dem Ausbildungsplan steht die Vermittlung wichtiger Grundkenntnisse:

  • Beurteilung von Werkstoffeigenschaften, Auswahl und Handhabung von Werkstoffen,
  • Herstellung von Werkstücken, Sicherstellung von Werkzeugmaschinen,
  • Auswertung der Steuerungstechnik,
  • Planung von Teilaufgaben nach zeitlichen und wirtschaftlichen Vorgaben,
  • Auswahl und Einrichtung von Fertigungsverfahren,
  • Demontage von Bauteilen und Kennzeichnung der Funktionen.

Ein/eine Konstruktionsmechaniker/-in hat die Möglichkeit, sich in Teilbereichen fortzubilden (Stahlbau, Metallbau, Schlosserei, CNC-Technik) oder eine Weiterbildung zum/zur Industriemeister/-in der Fachrichtung Metall abzulegen. Möglich ist es so, einen Grundstein für spätere Tätigkeiten im Bereich der Projektentwicklung zu legen.

Die dreieinhalbjährige Ausbildung zum/zur Kraftfahrzeugmechatroniker/-in wird mit mehreren Schwerpunkten angeboten. Die Karosserietechnik, die Motorradtechnik, die Nutzfahrzeugtechnik und die Personenkraftwagentechnik sind hier Spezialisierungsmöglichkeiten. Während der Ausbildung werden Kenntnisse vermittelt wie beispielsweise:

  • die Messung, Erfassung und der Vergleich von Temperaturen, Drücken und Längen,
  • die Durchführung von Wartungsarbeiten nach speziellen Funktionsplänen und Fehlerdiagnosegeräten,
  • Außerbetriebnahme, Demontage, Montage und Inbetriebnahme von Bauteilen,
  • Prüfung und Beurteilung von Verfahren und Techniken.

Eine Weiterbildungsoption für Kraftfahrzeugmechatroniker ist die Weiterbildung zum/zur Karosserie- und Fahrzeugbauermeister/-in.

Auch wenn die vorgestellten Berufe aus unterschiedlichen Branchen sind, haben sie doch eines gemeinsam: Das ausgebildete Fachpersonal hat die Möglichkeit, Abläufe, Maschinen und Produkte einschätzen zu können. Fallen beispielsweise Qualitätsmängel auf oder wird nachweislich unwirtschaftlich produziert, muss das im Rahmen eines Projekts überprüft und nivelliert werden. An dieser Stelle wird ein/eine Projektentwickler/-in aktiv.

3. Studium

Wer im Zusammenhang mit dem Schlagwort „Entwicklung“ an ein Studium denkt, der denkt nicht etwa zuerst an die Entwicklung eines Projekts, sondern an die Entwicklung neuer Systeme, Anlagen, Maschinen und Bauteile. Entwicklung gibt es in vielen Fachbereichen wie Biotechnologie, Energietechnik, Gebäudetechnik, Konstruktionstechnik, Patentingenieurwesen, Produktentwicklung und Projektmanagement/Ingenieurwesen.

Branchenübergreifend ist beispielsweise das Studium des Projektmanagements/Ingenieurwesens konzipiert, bei dem diese Studieninhalte auf dem Lehrplan stehen:

  • Englisch, Mathematik, Controlling, Kosten-/Leistungsrechnung,
  • Personalführung und Organisationslehre,
  • Automatisierungstechnik, Ingenieurinformatik, MSR,
  • Technologie- und Produktmanagement,
  • Projektmanagement, Business Consulting, Business Consulting.

Auch ein Studium der Produktentwicklung kann für die spätere Tätigkeit als Projektentwickler/-in eine gute Ausgangsbasis sein, denn dabei stehen diese Themen auf dem Stundenplan:

  • Grundgesetze der Elektrotechnik,
  • Komplexe Maschinen, Bauteile,
  • Ingenieurwissenschaften, Konstruktionslehre, Regelungs- und Versuchstechnik, Fertigungsverfahren,
  • Mathematik, Informatik, Programmierung, Design, Mechanik,
  • Mechatronik, Feinwerktechnik,
  • Entwicklungsmanagement, Produktentwicklung (Produktfindung, Produktdesign, Rechtsgebiete).

Der Klassiker ist jedoch nach wie vor das Studium der Ingenieurwissenschaften, bei dem die Studenten mit diesen Themen konfrontiert werden:

  • Chemie, Physik, Differenzial-/Integralrechnungen, Informatik, Mathematik,
  • Modellierung von Prozessen und Produkten,
  • digitale und integrierte Schaltungen,
  • Materialwissenschaften, Signaldarstellung, Mechanik, Thermodynamik,
  • Geometric Modeling, Visualization, Material Modeling, Festkörper- und Fluiddynamik,
  • Signalverarbeitung, Nachrichtentechnik, Opto-Elektronik, technologisches Modul,
  • Unternehmensführung und Personalmanagement.

Alle vorgestellten Studiengänge werden auch als Duales Studium angeboten, was den Vorteil bietet, neben der Theorie auch die Praxis zu erlernen. Das hilft dabei, Ableitungen zu Projektentwicklungen treffen zu können.

4. Tätigkeit

Ein/eine Projektentwickler/-in muss nicht zwingend in der Entwicklung zu tun haben, sondern wird in aller Regel sehr genau über das Regelwerk und die Standards der Prozesse und Produkte in einem Unternehmen Bescheid wissen, denn wer diese kennt und sie mit (betriebswirtschaftlichen) Kennzahlen in Verbindung setzen kann, kann Aussagen darüber treffen, wo es Optimierungsbedarf gibt. Diesen gibt es im Grunde in jeder Firma, denn Ziel ist meist, Gewinnmargen zu steigern.

Projektentwickler mit Fachbereich IT können beispielsweise eruieren, wie die Digitalisierung eines Unternehmens sich auf Prozesse, Qualität und Kosten auswirken würde. Oder sie entwickeln im Auftrag von Kunden Software, die, aus einzelnen kleinen Schritten zusammengesetzt, nach Fertigstellung ganz auf die persönlichen Bedürfnisse des Kunden zugeschnitten ist. Der/die Projektentwickler /-in entwirft aber auch weiterreichende Software, die auf eine ganze Branche zugeschnitten ist.

Projektenwickler mit Fachbereich Verfahrenstechnik können Konzepte dafür erstellen, wie Produktionslinien effektiver zu gestalten sind.

Projektentwickler mit Fachbereich Fahrzeugtechnik kann den Auftrag bekommen, ein Projekt aufzusetzen, das ein Bauteil an einem Fahrzeug so verändert, dass beispielsweise die Lebensdauer erhöht wird.

Projektentwickler in der Immobilienbranche haben mit der Konzeption und der Realisierung großer Projekte zu tun, d.h. sie untersuchen, entscheiden und planen größere Bauvorhaben und wirken so bei der Neugestaltung ganzer Stadtteile mit. Im Vorfeld müssen sie die Rentabilität eines solchen Projektes untersuchen, z.B. nach folgenden Gesichtspunkten: Nachhaltigkeit, Kaufkraft, Bevölkerungsentwicklung etc. Diese Faktoren gilt es auf der Suche nach geeigneten Investoren oder in Frage kommenden Plätzen oder Örtlichkeiten stets im Auge zu behalten.
Ein besonderes Augenmerk ist dabei immer wieder auf den Kostenfaktor zu richten: je eher ein Finanzierungsplan für ein solches Projekt steht, desto überschaubarer scheint das Projekt. Doch ein solcher Zeitplan birgt auch ein hohes Risiko: unvorhersehbare Risiken (z.B. Insolvenz eines Bauunternehmers) müssen hier einkalkuliert werden.

Für alle Projektentwickler gilt: sie müssen Profi in Theorie und Praxis sein.

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