*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt Qualitätsmanager

Datenbasis: 3.340 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 2.417 € 3.711 € 6.835 €
Baden-Württemberg 2.602 € 3.906 € 7.242 € Jobs Qualitätsmanager
Bayern 2.500 € 3.845 € 6.941 € Jobs Qualitätsmanager
Berlin 2.329 € 3.447 € 5.854 € Jobs Qualitätsmanager
Brandenburg 2.054 € 2.978 € 5.088 € Jobs Qualitätsmanager
Bremen 2.617 € 4.148 € 6.839 € Jobs Qualitätsmanager
Hamburg 2.844 € 3.953 € 7.270 € Jobs Qualitätsmanager
Hessen 2.607 € 4.231 € 7.725 € Jobs Qualitätsmanager
Mecklenburg-Vorpommern 1.638 € 2.494 € 4.686 € Jobs Qualitätsmanager
Niedersachsen 2.308 € 3.402 € 6.290 € Jobs Qualitätsmanager
Nordrhein-Westfalen 2.448 € 3.841 € 6.925 € Jobs Qualitätsmanager
Rheinland-Pfalz 2.500 € 3.621 € 6.559 € Jobs Qualitätsmanager
Saarland 2.310 € 3.304 € 7.649 € Jobs Qualitätsmanager
Sachsen 1.957 € 2.682 € 4.524 € Jobs Qualitätsmanager
Sachsen-Anhalt 1.940 € 2.847 € 5.471 € Jobs Qualitätsmanager
Schleswig-Holstein 2.021 € 3.723 € 6.933 € Jobs Qualitätsmanager
Thüringen 2.119 € 2.980 € 5.024 € Jobs Qualitätsmanager

Qualitätsmanagement - Qualitätsmanager:

1. Gehalt

Als Qualitätsmanager liegt das deutschlandweite Gehalt bei 3.711 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 3.340 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 2.417 € beginnen, Qualitätsmanager in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 6.835 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 3.723 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 3.906 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Qualitätsmanager in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 3.105 Euro brutto
  • 30 Jahre = 3.378 Euro brutto
  • 35 Jahre = 3.714 Euro brutto
  • 40 Jahre = 3.956 Euro brutto
  • 45 Jahre = 4.197 Euro brutto
  • 50 Jahre = 4.274 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 3.308 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 3.713 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 4.963 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Um als Qualitätsmanager oder Qualitätsmanagerin zu arbeiten, gibt es verschiedene Ausbildungswege. Für viele Management-Berufe eignet sich eine Lehre im kaufmännischen Bereich. Diese Ausbildung gilt laut dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) als anerkannter Ausbildungsberuf und unterliegt einer bundesweiten Regelung. Der Unterricht findet im dualen System statt und dauert drei Jahre. Während dieser Zeit legen sich die Interessenten auf eine bestimmte Fachrichtung fest.

Weiterhin absolvieren angehende Qualitätsmanager eine Ausbildung zum Qualitätsbeauftragten im Gesundheits- und Sozialwesen. Hierbei handelt es sich um eine Weiterbildung, die private Akademien und Fachschulen anbieten. Die Dauer variiert abhängig von der Art des Lehrgangs. Interessierte wählen beispielsweise Kurse in Vollzeit, in Teilzeit, im Fern- oder im Blockunterricht. Ein Weiterbildungs-Lehrgang umfasst somit einen Zeitrahmen von sechs bis zwölf Monaten.

Zu den Lerninhalten gehören die Grundlagen des Qualitätsmanagements. Die Lernwilligen beschäftigen sich mit dem Aufbau der Qualitätsmanagement-Systeme. Hierbei spielen das Auditieren und Zertifizieren von Sachverhalten eine große Rolle. Eine Vielzahl von Bildungs-Instituten bietet praktische Lehrgänge an. In geeigneten Betrieben lernen die Interessenten die Grundlagen der Moderation und Kommunikation. Weitere Kernthemen bilden:

  • Kern- und Stütz-Prozesse,
  • Ablauf-Organisationen innerhalb eines Unternehmens,
  • Führungsprozesse,
  • die Vorteile eines Qualitätsmanagement-Systems,
  • die Befugnisse in diesem Beruf,
  • die Kostenkalkulation im Qualitätsmanagement
  • und das Rechtswesen.

Während der Weiterbildung führen die Teilnehmer zahlreiche praktische Übungen und Gruppenarbeiten durch. Daher profitieren Interessierte von Teamfähigkeit und Kommunikations-Stärke. In Fallbeispielen lernen sie das richtige Verhalten in bestimmten Situationen. Um den Berufseinstieg zusätzlich zu erleichtern, steht ein integriertes Pflichtpraktikum auf dem Lehrplan.

3. Studium

Für zukünftige Qualitätsmanager kommt ein Studium im Qualitätsmanagement infrage. In dieser Fachrichtung lernen Studenten, Produktionsprozesse zu optimieren und somit die Kundenzufriedenheit effektiv zu steigern. Dabei bezieht sich der Lehrstoff auf den internationalen Markt. Studierende erhalten einen branchenübergreifenden Einblick in die Qualitätsnormen der globalen Wirtschaft. Im Regelfall absolvieren Interessenten dieses Studium berufsbegleitend. Dies erhält eine hohe Relevanz, da in diesem Tätigkeitsbereich stetige Fortbildungen notwendig sind. Zahlreiche Universitäten und Hochschulen bieten interne Weiterbildungs-Kurse an. Die Schwerpunkte des Studiums bestehen

  • im Projektmanagement,
  • im Marketing,
  • in der Betriebswirtschaft,
  • im Finanzmanagement,
  • in der Qualitätslenkung und Planung,
  • im Wirtschaftsrecht,
  • in den modernen Qualitäts-Techniken
  • und in den statistischen Methoden der Qualitätssicherung.

Nach einem dreijährigen Bachelor-Studium haben Studierende die Option, ein Master-Studium zu absolvieren. Der entsprechende Studiengang nennt sich MBA Qualitätsmanagement und konzentriert sich vorwiegend auf die Bereiche Management und Betriebswirtschaftslehre. Neben der Unternehmensführung stehen das Unternehmensrecht, die Personalwirtschaft und das Marketing im Vordergrund. Eine hohe Priorität erhält der Schwerpunkt Rechnungswesen. Die Studenten erhalten einen Einblick in die Wahrnehmung und das Analysieren von Unternehmensfragen. Das allgemeine Studium der Wirtschaftswissenschaften kombinieren die Studierenden mit von ihnen ausgewählten Kernthemen. Nach der abschließenden Prüfung erhalten die Absolventen den akademischen Titel "Master of Business Administration" (MBA).

4. Tätigkeit

Qualitätsmanager/ Qualitätsmanagerinnen zählen zu den wichtigsten Mitarbeitern eines Unternehmens. Das Berufsbild findet man in Bereichen wie beispielsweise der Automobilindustrie, in der Luft- und Raumfahrt, aber auch verstärkt in der Lebensmittelindustrie. Sie sind nicht nur für die Sicherung und Verbesserung der Produktqualität zuständig, sondern überprüfen auch die Einhaltung von Standards und Normen. Meist definieren sie neue Qualitätsstandards und kontrollieren deren Einführung. Selbstverständlich zählt das Erstellen von Dokumentationen und Statistiken ebenso zu ihren Aufgaben. Die Qualifikation zum Qualitätsmanager, oder zur Qualitätsmanagerin, erreicht man größtenteils durch eine Zusatzausbildung. Voraussetzung ist eine technische Ausbildung oder ein entsprechender Studienabschluss. Der Verdienst richtet sich überwiegend nach dem Aufgabengebiet und nach der Größe des Unternehmens. In größeren Firmen sind die Durchschnittsgehälter der Qualitätsmanager / Qualitätsmanagerinnen vielfach höher als in kleineren Betrieben. Direkt nach der Qualifizierung startet man idealerweise mit einem Einstiegsgehalt um nach einer gewissen "Probezeit" nach zu verhandeln. Generell wird jedoch bei einer Festanstellung im Unternehmen das monatliche Einkommen im Vorfeld definiert. Vereinzelt gibt es auch Qualitätsmanager / Qualitätsmanagerinnen, die auf freiberuflicher Basis arbeiten und den Unternehmen ihre Dienstleistung anbieten, beispielsweise wenn es um die generelle Einführung eines QS-Systems geht. In diesen Fällen wird die Leistung nach Arbeitsstunden abgerechnet, feste Stundensätze werden mit dem Kunden vorab vereinbart.

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