Jobangebote für Rettungssanitäter (+15km)

Geschätztes Bruttogehalt  
*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.
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Gehalt Rettungssanitäter

Datenbasis: 24 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 1.505 € 1.986 € 4.067 €
Baden-Württemberg 1.587 € 2.094 € 4.288 € Jobs Rettungssanitäter
Bayern 1.607 € 2.120 € 4.341 € Jobs Rettungssanitäter
Berlin 1.366 € 1.803 € 3.692 € Jobs Rettungssanitäter
Brandenburg 1.172 € 1.546 € 3.166 € Jobs Rettungssanitäter
Bremen 1.446 € 1.908 € 3.907 € Jobs Rettungssanitäter
Hamburg 1.597 € 2.107 € 4.315 € Jobs Rettungssanitäter
Hessen 1.589 € 2.097 € 4.294 € Jobs Rettungssanitäter
Mecklenburg-Vorpommern 1.106 € 1.460 € 2.990 € Jobs Rettungssanitäter
Niedersachsen 1.687 € 1.928 € 2.564 € Jobs Rettungssanitäter
Nordrhein-Westfalen 1.522 € 2.009 € 4.114 € Jobs Rettungssanitäter
Rheinland-Pfalz 1.480 € 1.953 € 3.999 € Jobs Rettungssanitäter
Saarland 1.431 € 1.889 € 3.868 € Jobs Rettungssanitäter
Sachsen 1.157 € 1.527 € 3.127 € Jobs Rettungssanitäter
Sachsen-Anhalt 1.134 € 1.497 € 3.066 € Jobs Rettungssanitäter
Schleswig-Holstein 1.322 € 1.744 € 3.571 € Jobs Rettungssanitäter
Thüringen 1.176 € 1.552 € 3.178 € Jobs Rettungssanitäter

Rettungssanitäter / Rettungssanitäterin:

1. Gehalt

Als Rettungssanitäter haben Sie einen sehr wichtigen Beruf. Ob sich diese Bedeutung aber auch im Gehalt widerspiegelt, steht oft auf einem ganz anderen Blatt. Schauen wir uns doch mal an, was Rettungssanitäter und Rettungssanitäterinnen so verdienen.

Im bundesweiten Durchschnitt kommen Rettungssanitäter auf ein Monatsgehalt von 1.986 € brutto. Das entspricht einem Stundenlohn von 13,79 €. Abweichungen nach unten oder oben sind aber selbstverständlich möglich.

  • 25% der Rettungssanitäter verdienen 1.505 € und weniger,
  • 25% hingegen 4.067 € und mehr im Monat.

Alle anderen Gehälter liegen dazwischen. Basis für diese Zahlen sind 24 Datensätze von Rettungssanitätern, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst und ausgewertet haben. Neben möglichen Tarifverträgen, gibt es einige andere Faktoren, die Einfluss auf den Lohn haben können.

So entwickelt sich der Verdienst

Nach dem Ende des Ausbildungslehrgangs zum Rettungssanitäter gibt es durchschnittlich ein Einstiegsgehalt 1.787 €. Dabei bleibt es nicht, auch wenn sich das Gehalt nicht wie in den meisten anderen Berufen deutlich nach oben entwickelt:

  • 25 Jahre = 1.774 Euro brutto
  • 30 Jahre = 1.958 Euro brutto
  • 35 Jahre = 2.055 Euro brutto
  • 40 Jahre = 2.055 Euro brutto
  • 45 Jahre = 5.858 Euro brutto
  • 50 Jahre = 2.299 Euro brutto

Die Nähe des Gesamtdurchschnitts zum Einstiegsgehalt und zu den Gehältern der jungen Rettungssanitäter lässt darauf schließen, dass es in diesem Beruf wenige ältere Angestellte gibt. Auch die Tatsache, dass die Gehälter laut unserer Statistik später wieder deutlich sinken, spricht dafür. So gibt es in den oberen Altersregionen nur noch wenige vereinzelte Datensätze, die unter Umständen nicht repräsentativ sind.
Ein Grund für die junge Altersstruktur könnte sein, dass viele den Beruf des Rettungssanitäters als Einstieg in den medizinischen Bereich nutzen und später durch Fort- und Weiterbildungen oder ein Studium beruflich einen anderen Weg einschlagen. Zudem sind Zivildienstleistende bzw. Menschen, die ein FSJ leisten und dort ggf. als Rettungssanitäter arbeiten, naturgemäß meist sehr jung.

Mehr Kollegen, mehr Lohn?

Eine Tendenz, die sich in vielen Berufen zeigt: Je mehr Mitarbeiter eine Firma hat, desto höher sind die Durchschnittsgehälter. Im Bereich der Rettungssanitäter sieht das folgendermaßen aus:

  • bis 500 Mitarbeiter = 1.788 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 2.088 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 3.441 Euro brutto

Hier lohnt es sich also, bei der Wahl des Arbeitgebers auch einen Blick auf die Anzahl der Angestellten zu werfen und damit unter Umständen ein etwas höheres Gehalt erreichen zu können.

Ihr Einsatz im bundesweiten Vergleich

Nicht überall in Deutschland wird gleich bezahlt. Der Verdienst ist zu einem Teil auch von der Region abhängig, inder Sie als Rettungssanitäter arbeiten. So sind die Löhne in Hessen (2.097 €), Rheinland-Pfalz und Bayern deutlich höher als beispielsweise in Sachsen-Anhalt (1.497 €), Brandenburg oder Sachsen. Zumindest zum Teil lässt sich diese Differenz mit den unterschiedlich hohen Lebenshaltungskosten erklären.

Sie möchten es noch genauer wissen?
Bei allen genannten Angaben zum Gehalt als Rettungssanitäter bzw. Rettungssanitäterin handelt es sich um Durchschnittswerte. Für genauere Informationen empfehlen wir unseren kostenlosen Gehaltscheck oder eine individuelle Gehaltsanalyse (zum Gehaltsvergleich).

2. Ausbildung / Weiterbildung

Der Beruf des Rettungsanitäters erfordert eine vorherige Ausbildung. Die erforderlichen Lehrgänge im Rettungsdienst werden von staatlich anerkannten Privatschulen und Hilfsorganisationen durchgeführt.

Die Inhalte der Ausbildung richten sich nach den von einem Bund-Länder-Ausschuss aufgestellten Grundsätzen aus dem Jahr 1977. Allerdings existiert im Gegensatz zu zahlreichen anderen Berufe keine einheitliche gesetzliche Regelung. Es gibt kein Bundesgesetz, das die Inhalte und Prüfungs-Modalitäten für die Ausbildung zum Rettungssanitäter vorschreibt. Stattdessen regeln die jeweiligen Bundesländer die innerhalb ihrer Landesgrenzen gültigen Anforderungen. In den meisten Fällen besteht hierfür ein Landesgesetz.

Der angesprochene Grundsatz-Katalog des Bund-Länder-Ausschusses normt den Ausbildungsgang für Rettungssanitäter. Demnach gehören zur Ausbildung:

  • ein 160-Unterrichtseinheiten umfassender Grundlehrgang mit anschließender Prüfung
  • ein praktischer Aufenthalt in einem Krankenhaus mit mindestens 160 Stunden
  • ein Rettungsdienst-Praktikum (160 Stunden)
  • ein abschließender Lehrgang mit 40 Unterrichts-Einheiten

An den Abschluss-Lehrgang schließt sich eine Prüfung an. Sie besteht aus einem schriftlichen, einem praktischen und einem mündlichen Teil.

Die Teilnahme am theoretischen Grundlehrgang erfordert von den Interessenten ein Mindestalter von 17 Jahren. Die beiden Praktika setzen die Vollendung des 18. Lebensjahres voraus. Hinsichtlich der schulischen Bildung fordert der Grundsatz-Katalog mindestens einen Hauptschul-Abschluss oder eine bereits abgeschlossene Berufsausbildung. Außerdem reichen die Bewerber eine ärztliche Bescheinigung über ihre psychische und physische Eignung für den gewählten Beruf ein.

In Abhängigkeit von der Regelung des zuständigen Bundeslands oder der Hilfsorganisation besteht für Rettungssanitäter die Pflicht zur Weiterbildung. Die Dauer der jährlichen Fortbildung beläuft sich auf mindestens 30 Stunden. Der Nachweis über die Weiterbildung gilt als Voraussetzung, um weiterhin im Rettungsdienst oder im Transport von Kranken zu arbeiten.

3. Studium

Der Zugang zum Beruf des Rettungssanitäters erfolgt über die vorgestellte Ausbildung. Darin lernen die angehenden Sanitäter die theoretischen Grundlagen und erhalten die notwendige praktische Erfahrung. Es besteht kein Bedarf an einem Studium, um später als Rettungssanitäter zu arbeiten. Deswegen bieten die Hochschulen keine auf angehende Sanitäter spezialisierten Studiengänge an. Zwar existiert mit dem Medizin-Studium ein inhaltlich verwandter Studiengang, allerdings richtet er sich an künftige Ärzte.

Dennoch besitzen ausgebildete Rettungssanitäter mit Hochschulzugangs-Berechtigung die Option, ein Studium zu beginnen. Dadurch verbessern sie ihre theoretischen Kenntnisse und Qualifikationen, wodurch sie sich für höher bezahlte Stellen empfehlen. Neben dem erwähnten Studium der Medizin bietet sich beispielsweise der Studiengang "Rescue Engineering" an. Die Dozenten bilden angehende Fach- und Führungskräfte auf dem Gebiet des Rettungs-Ingenieurwesens aus. Angesichts von Terror- und Natur-Katastrophen in den letzten Jahren und Jahrzehnten besteht Bedarf an interdisziplinär ausgebildeten Personen.

Rettungs-Ingenieure besitzen Kenntnisse aus der Medizin, der Rettungstechnik und der Sicherheitstechnik. Dadurch überschneidet sich das vermittelte Wissen teilweise mit den Inhalten der Ausbildung zum Rettungssanitäter. Darüber hinaus befassen sich die Studierenden mit Aspekten der Feuerwehr-Ausbildung sowie mit technischen, naturwissenschaftlichen, wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Sachverhalten.

Später stehen den Rettungs-Ingenieuren unterschiedliche Arbeitsfelder offen:

  • Management der Vorgänge bei Großschadensereignissen,
  • Führungsposition im Rettungsdienst oder bei der Feuerwehr
  • Leitung der Sicherheit bei großen Veranstaltungen
  • Leitende Position bei Hilfsprojekten mit nationaler oder internationaler Reichweite
  • Arbeit als Gutachter oder Sachverständiger bei einer Krankenversicherung

Angesichts der großen Bedeutung von praktischer Erfahrung legen die Verantwortlichen des Studiengangs großen Wert auf Praktika. In der Regel sieht der Studienplan daher ein Praxis-Semester vor.

4. Tätigkeit

Als Rettungssanitäter bzw. Rettungssanitäterin ist der Arbeitsort meist der Krankenwagen oder die Wohnung eines Patienten. Man darf keine Berührungsängste mit verletzten und kranken Menschen haben, da man als Sanitäter immer wieder auf welche stoßen wird. Die Einsätze reichen von kleinen Verletzungen bis hin zu schweren Verkehrsunfällen, wo es auch Schwerverletzte oder Tote geben kann.
Wichtig ist ein ruhiges Wesen, das sich auf den Patienten überträgt. Denn Verletzte und Kranke haben oft Angst und brauchen unbedingt Zuspruch. Zudem kommt es auch vor, dass hysterische Angehörige beruhigt und/oder getröstet werden müssen.