Jobangebote für Steuerberater (+15km)

Geschätztes Bruttogehalt  
*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.
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Gehalt Steuerberater

Datenbasis: 1.550 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 3.690 € 4.918 € 7.734 €
Baden-Württemberg 3.960 € 5.055 € 7.605 € Jobs Steuerberater
Bayern 3.974 € 5.371 € 9.388 € Jobs Steuerberater
Berlin 3.699 € 4.894 € 7.812 € Jobs Steuerberater
Brandenburg 1.792 € 4.546 € 11.258 € Jobs Steuerberater
Bremen 3.550 € 4.972 € 11.327 € Jobs Steuerberater
Hamburg 3.694 € 5.069 € 9.358 € Jobs Steuerberater
Hessen 3.641 € 4.984 € 8.694 € Jobs Steuerberater
Mecklenburg-Vorpommern 3.342 € 4.045 € 6.121 € Jobs Steuerberater
Niedersachsen 3.430 € 4.715 € 7.226 € Jobs Steuerberater
Nordrhein-Westfalen 3.674 € 4.834 € 7.079 € Jobs Steuerberater
Rheinland-Pfalz 3.423 € 4.316 € 7.467 € Jobs Steuerberater
Saarland 3.125 € 4.199 € 5.323 € Jobs Steuerberater
Sachsen 3.077 € 4.361 € 7.757 € Jobs Steuerberater
Sachsen-Anhalt 2.781 € 3.707 € 5.830 € Jobs Steuerberater
Schleswig-Holstein 3.254 € 4.718 € 8.919 € Jobs Steuerberater
Thüringen 2.381 € 3.986 € 7.094 € Jobs Steuerberater

Steuerberater / Steuerberaterin:

1. Gehalt

Als Steuerberater liegt das deutschlandweite Gehalt bei 4.918 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 1.550 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 3.690 € beginnen, Steuerberater in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 7.734 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 4.718 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 5.055 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Steuerberater in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 4.315 Euro brutto
  • 30 Jahre = 4.650 Euro brutto
  • 35 Jahre = 4.860 Euro brutto
  • 40 Jahre = 5.289 Euro brutto
  • 45 Jahre = 5.696 Euro brutto
  • 50 Jahre = 5.703 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 4.775 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 5.344 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 5.859 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Interessieren sich Bewerber für den Beruf des Steuerberaters, nutzen sie eine Ausbildung als Steuer-Fachangestellter oder Steuer-Fachangestellte. Dabei handelt es sich um einen anerkannten Ausbildungsberuf. Dies regelt das Berufsbildungs-Gesetz (BBiG). Demnach beträgt die Lehrdauer im Regelfall drei Jahre. Diese Ausbildung gehört zu den "freien Berufen". Somit zeigt sich eine schulische Lehre realisierbar. Bereits im ersten Jahr der Ausbildung befassen sich die Teilnehmer mit den wichtigsten Kernpunkten. Dazu gehören:

  • die steuerlichen Vorschriften und Rahmenlinien
  • Rechtsprechung
  • entsprechende Fachliteratur
  • Besteuerungs-Grundlagen und Einkommenssteuererklärungen
  • Erstellung von Umsatzsteuer-Voranmeldungen
  • Buchführung
  • Zahlunsgverkehr

Diese Lerninhalte vertiefen die Auszubildenden im zweiten Lehrjahr. Sie beschäftigen sich hier mit den Gehalts- und Lohnabrechnungen und den Umsatzsteuer-Voranmeldungen. Ebenso bedienen sie verschiedene Programme, um elektronische Daten zu überprüfen. Dies betrifft im besonderen Maße die Finanzbuchhaltung. Die Datensicherheit und die Vermerke in Akten nehmen einen hohen Stellenwert ein.

Im dritten Jahr der Ausbildung steht das Einkommens-Steuergesetz im Fokus. Hierzu zählt im gleichen Fall das Körperschafts-Steuergesetz. Die Lernenden berechnen Gewerbesteuer-Rückstellungen und prüfen Vermögenssteuer-Erklärungen. Zudem entwickeln sie im Bereich Buchführung Gewinn- und Verlust-Rechnungen. Sie erlernen die Antragsstellung zu unterschiedlichen Themengebieten. Ebenso entwerfen sie Aufrechnungs-Erklärungen. Zu den allgemeinen Schwerpunkten zählen die Rechte und Pflichten aus dem Ausbildungsvertrag. Die Organisation des Lehrbetriebs und der Arbeitsschutz zeigen sich relevant.

Ihren Abschluss erhalten die Teilnehmer nach einer mündlichen und einer schriftlichen Prüfung. Hierbei wählen sie zwischen verschiedenen Prüfungs-Schwerpunkten. Beispielsweise stehen das allgemeine Steuer- und Wirtschaftsrecht, das Einzelsteuerrecht und die Rechnungslegung zur Auswahl. Der schriftliche Part dauert im Regelfall 90 Minuten im Bereich Wirtschafts- und Sozialkunde. Das Teilgebiet Rechnungswesen nimmt zwei Stunden in Anspruch. Die Dauer des Prüfungsfachs Steuerwesen liegt bei 150 Minuten. Die Prüfung legen die Teilnehmer bei den Steuerberater-Kammern ab.

3. Studium

Für die Arbeit als Steuerberater oder Steuerberaterin qualifiziert die Zulassung zur Steuerberater-Prüfung. An dieser nehmen Absolventen eines wirtschafts-wissenschaftlichen oder rechts-wissenschaftlichen Studiums teil. Somit eignen sich als mögliche Studiengänge für diesen Berufszweig:

  • Volkswirtschaftslehre
  • Betriebswirtschaftslehre (mit den Kernpunkten Business Administration, General Management oder Wirtschaftswissenschaften)
  • Rechtswissenschaften (Jura oder Wirtschaftsrecht)
  • Wirtschaftsingenieurwesen
  • Mathematik

Die angebotenen Bachelor-Studiengänge dauern in der Regel sechs Semester. Hier wählen Interessierte beispielsweise eine Ausbildung zum "Bachelor Steuern und Wirtschaftsprüfung". In Fachhochschulen gibt es die Möglichkeit, den Studiengang "Bachelor Betriebswirtschaftliche Steuerlehre und Wirtschaftsprüfung" zu belegen.

Nach einem erfolgreichen Bachelor-Studium schließt sich bei Bedarf ein Master-Studium im Bereich Steuern und Taxation an. Dieses dauert vier Semester. Hierbei bereiten sich die Studierenden auf das Wirtschaftsprüfer-Examen vor. Die berufspraktische Phase liegt bei zwei Jahren. Zudem bieten Universitäten und Fachhochschulen einen generalisierten Master mit Spezialisierung an. Hierbei liegt das Hauptaugenmerk auf den Bereichen Betriebswirtschaft und Volkswirtschaft. Die passenden Vertiefungen wählen die Studenten abhängig von ihren Interessens-Gebieten.

4. Tätigkeit

Steuererklärungen und Bilanzen werden von dem Steuerberater oder der Steuerberaterin für Kunden aus dem Privatbereich sowie für Industrie- und Handelsunternehmen erstellt. Dabei beraten sie die Mandanten in allen betriebwirtschaftlichen und vermögensrechtlichen Fragen und unterstützen sie bei der Vertretung gegenüber den Finanzbehörden. Weitere Aufgaben von einem Steuerberater oder einer Steuerberaterin können treuhänderisch, nachlasspflegerisch und gutachterisch sein. Steuerberater und Steuerberaterinnen sind Selbständige. Ihr Arbeitsumfeld kann aber auch in Banken oder bei Versicherungen sowie in der Unternehmensberatung sein. Steuerberater und Steuerberaterinnen üben ihre Tätigkeiten vorwiegend in Büroräumen aus. Außentermine können je nach Aufgabengebiet und Mandant wahrgenommen werden.