Jobangebote für Verwaltungsfachwirt (+15km)

Geschätztes Bruttogehalt  
*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.
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Gehalt Verwaltungsfachwirt

Datenbasis: 33 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 1.697 € 2.908 € 4.538 €
Baden-Württemberg 2.203 € 2.908 € 3.698 € Jobs Verwaltungsfachwirt
Bayern 1.806 € 3.095 € 4.830 € Jobs Verwaltungsfachwirt
Berlin 1.588 € 2.721 € 4.246 € Jobs Verwaltungsfachwirt
Brandenburg 1.288 € 2.207 € 3.444 € Jobs Verwaltungsfachwirt
Bremen 1.630 € 2.794 € 4.360 € Jobs Verwaltungsfachwirt
Hamburg 1.811 € 3.103 € 4.842 € Jobs Verwaltungsfachwirt
Hessen 1.964 € 3.366 € 5.253 € Jobs Verwaltungsfachwirt
Mecklenburg-Vorpommern 1.248 € 2.138 € 3.336 € Jobs Verwaltungsfachwirt
Niedersachsen 1.548 € 2.653 € 4.140 € Jobs Verwaltungsfachwirt
Nordrhein-Westfalen 1.717 € 2.942 € 4.591 € Jobs Verwaltungsfachwirt
Rheinland-Pfalz 1.669 € 2.860 € 4.463 € Jobs Verwaltungsfachwirt
Saarland 1.614 € 2.765 € 4.315 € Jobs Verwaltungsfachwirt
Sachsen 1.305 € 2.237 € 3.491 € Jobs Verwaltungsfachwirt
Sachsen-Anhalt 1.279 € 2.192 € 3.421 € Jobs Verwaltungsfachwirt
Schleswig-Holstein 1.490 € 2.554 € 3.986 € Jobs Verwaltungsfachwirt
Thüringen 1.326 € 2.273 € 3.547 € Jobs Verwaltungsfachwirt

Verwaltungsfachwirt / Verwaltungsfachwirtin:

1. Gehalt

Als Verwaltungsfachwirt liegt das deutschlandweite Gehalt bei 2.908 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 33 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 1.697 € beginnen, Verwaltungsfachwirte in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 4.538 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 2.554 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 2.908 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Verwaltungsfachwirt in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 2.261 Euro brutto
  • 30 Jahre = 3.182 Euro brutto
  • 35 Jahre = 3.392 Euro brutto
  • 40 Jahre = 3.907 Euro brutto
  • 45 Jahre = 3.702 Euro brutto
  • 50 Jahre = 2.875 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 2.908 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 3.392 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 2.262 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Der Berufstitel Verwaltungsfachwirt gehört zu den Fortbildungs-Abschlüssen im Bereich des öffentlichen Verwaltungsdienstes. Die im vorgestellten Beruf tätigen Personen übernehmen verantwortungsvolle Positionen mit Führungsaufgaben. Eine erfolgreiche Zulassung für die Weiterbildung zum Verwaltungsfachwirt erfolgt unter bestimmten Voraussetzungen. Interessierte Bewerber benötigen den Nachweis für einen der nachfolgend genannten Punkte:

  • einen Abschluss als Fach-Angestellter für Büro-Kommunikation,
  • einen Abschluss als Verwaltungs-Fachangestellter,
  • eine erfolgreich abgeschlossene Fachprüfung I,
  • eine sogenannte Laufbahn-Prüfung für den nichttechnischen, mittleren Verwaltungsdienst.

Oftmals besitzen die Verwaltungs-Fachwirte eine Ausbildung zum Verwaltungs-Fachangestellten. Hierbei handelt es sich um Fachkräfte, die in Verwaltungs-Behörden des öffentlichen Dienstes arbeiten. Der Großteil der Auszubildenden verfügt über die mittlere Reife oder das Abitur. Die konkreten Inhalte der Ausbildung hängen von der jeweiligen Behörde ab. In den drei Jahren der Ausbildung halten sich die Auszubildenden während der Praxisphasen in verschiedenen Einrichtungen auf. Dazu gehört beispielsweise das Einwohnermelde-Amt, das Bau-Amt oder die Zulassungsstelle für Kraftfahrzeuge, wenn es sich um eine Ausbildung in der Kommunal- oder Landesverwaltung handelt.

Besagte Ausbildung zum Verwaltungs-Fachangestellten ähnelt dem Beruf des Fachangestellten für Büro-Kommunikation. Dennoch unterscheiden sich die Berufe in den später anfallenden Aufgaben. Verwaltungs-Fachangestellte prüfen und bearbeiten als Sachbearbeiter Anträge. Außerdem entscheiden sie selbstständig in diversen Sachverhalten. Dagegen übernehmen die Fachangestellten für Büro-Kommunikation eher die bürokratischen sowie organisatorischen Aufgaben.

Bei der angesprochenen Fachprüfung I handelt es sich um eine Prüfung für Mitarbeiter, die aus anderen beruflichen Sektoren in den öffentlichen Dienst wechseln. Sie stellt der Abschluss des Angestellten-Lehrgangs I dar. Die Laufbahnprüfung für den mittleren nicht-technischen Dienst bildet den Abschluss einer praktischen und theoretischen Ausbildungsphase. Die Prüfung dient der Feststellung, ob die betreffende Person die erforderlichen Fähigkeiten und Kenntnisse für eine Laufbahn im mittleren Dienst besitzt.

Unter den genannten Voraussetzungen besteht die Option, den A-II-Lehrgang zum Verwaltungsfachwirt zu besuchen. Die 800 Stunden umfassende Weiterbildung vermittelt vertieftes Fachwissen aus den Rechtswissenschaften, aus dem Rechnungswesen und aus der Finanzlehre. Sie endet mit der Fachprüfung II. Neben dem Zeugnis zum "Verwaltungsfachwirt" erhalten erfolgreiche Teilnehmer die allgemeine Zugangsberechtigung für Hochschulen.

3. Studium

Die Berufsbezeichnung des Verwaltungsfachwirts setzt kein Studium an einer Universität oder Fachhochschule voraus. Den gewünschten Titel erhalten Interessierte über die vorgestellte Fortbildung im Anschluss an eine vorherige Ausbildung. Allerdings berechtigt die mit dem Zeugnis einhergehende Hochschulzugangs-Berechtigung zu einem anschließenden Studium. Folglich bietet sich das Studium als zusätzliche Möglichkeit der Weiterbildung an.

Darüber hinaus existiert mit dem "Bachelor of Arts – allgemeine Verwaltung" ein vergleichbarer Studien-Abschluss, der sich als Alternative zum erläuterten Weg mit Aus- und Weiterbildung anbietet. Der im Zuge der Bologna-Reform umstrukturierte Studiengang des früheren Diplom-Verwaltungswirtes bereitet auf ähnliche Aufgaben und Positionen vor. Das duale Studium mit einer Dauer von drei Jahren vermittelt unter anderem Kenntnisse aus den folgenden Gebieten:

  • Öffentliches Recht,
  • Zivilrecht,
  • Allgemeines Verwaltungsrecht,
  • Informations-Technologie,
  • Psychologie am Arbeitsplatz,
  • Volkswirtschaftslehre,
  • Öffentliche Finanzwirtschaft,
  • Personalrecht,
  • Qualitäts-Management,
  • Betriebswirtschaftslehre mit Fokus auf die Verwaltungswirtschaft,
  • Finanzierung öffentlicher Einrichtungen,
  • Datenschutzrecht.
4. Tätigkeit

Die Verwaltungsfachwirte arbeiten in der öffentlichen Verwaltung und führen dort, je nach Sachgebiet, verschiedene Tätigkeiten aus. Oft nehmen sie Führungsrollen, wie zum Beispiel die Position des Abteilungsleiters ein. Als Sachbearbeiter können sie in fast allen Abteilungen arbeiten. Bereiche können sich in der Finanz-, Personal-, Liegenschaft- und Verkehr- sowie Baubehörde wieder spiegeln. Aber auch in einzelnen Abteilungen von Universitäten oder Verbänden sowie auch in Wirtschaftsunternehmen können sie Beschäftigungsmöglichkeiten finden. Generell gehören zu ihren Aufgaben das Vor- und Aufbereiten von Unterlagen und Informationen sowie die Anwendung verschiedener Rechtsvorschriften. Sie nehmen Anträge entgegen, ermitteln Tatsachenbestände, zum Beispiel für die Klärung einer strittigen Grundstücksfrage, entscheiden nach Gesetzeslage und bewilligen Genehmigungen von verkehrsberuhigten Zonen oder Baukonstruktionen.

Die Verwaltungsfachwirte berechnen Steuern und Gebühren, erstellen Wirtschaftspläne und übernehmen Buchhalteraufgaben. Zudem beraten sie Kunden und Bürger, verfassen Berichte für Vorgesetzte und bearbeiten Beförderungen, Versetzungen und Urlaubsanfragen. Auch betriebswirtschaftliche Tätigkeiten fallen in ihren Aufgabenbereich. Da sie oft mit vertraulichen Informationen zu tun haben, sind sie zu Stillschweigen verpflichtet. Die Verwaltungsfachwirte müssen ein ausgeprägtes mündliches und schriftliches Ausdrucksvermögen, Verhandlungsgeschick und exzellente Rechtskenntnisse besitzen, um den Beruf erfolgreich ausüben zu können. Die Arbeit findet meistens am Schreibtisch statt.